Krankengeld für Sie als Geschäftsführer oder Vorstand

Viel zu oft unterschätzten Geschäftsführer das Risiko „Krankengeld“ Der geschäftliche Erfolg Ihres Unternehmens ist in großen Teilen abhängig von Ihrer Gesundheit. Darüber hinaus ist Ihre individuelle Lebens- bzw. Familiensituation aber sicher genauso abhängig von Ihnen. Fall aus der Praxis: Herr Max Manager 49 Jahre alt verheiratet 2 Kinder und Geschäftsführer eines mittelständigen Unternehmens mit 300

Betriebliche Krankenzusatzversicherung / Krankenversicherung für Unternehmen (bKV)

Ihre Vorteile: 60% geringerer Kostenaufwand für Arbeitgeber im Verhältnis zur Brutto-Lohnerhöhung keine Gesundheitsprüfung der Mitarbeiter hohe Mitarbeiter-Motivation und Bindung an das Unternehmen -> AG schließt Lücke im ges. Gesundheitssystem Familienangehörige können mitversichert werden Attraktives Health-Benefit statt verpuffter Gehaltserhöhung Ihnen ist sicherlich auch bekannt, dass von einer Gehaltserhöhung nur ca. die Hälfte beim Arbeitnehmer ankommt. Der finanzielle

Auszug aus dem Geschäftsbericht der Robert Bosch GmbH

„Wir sehen in der Schaffung dieser Alters- und
Hinterbliebenenunterstützung nicht einen Akt der
Wohltätigkeit, sondern auch eine im Interesse der Firma
liegende, auf Erhaltung und Steigerung des guten Willens
unserer Belegschaft abzielende Maßnahme, in der gleichzeitig
die Verbundenheit aller derer zum Ausdruck kommen soll, die
im Hause Bosch tätig sind.“

Auszug aus dem Geschäftsbericht der Robert Bosch GmbH aus dem Jahre 1928!!

Dem ist aus unserer Sicht nichts hinzuzufügen.

Ihr
Alexander Leuthner

Rätsel für Geschäftsführer !!

Hallo, heute habe ich etwas besonderes mit Ihnen vor. Nehmen Sie sich kurz Zeit und beantworten Sie die folgenden 5 Fragen.

1. Wie viele PS hat Ihr Auto?

2. Wie heißt der Topstürmer Ihres Lieblingsvereins?

3. Welches IPhone besitzen Sie?

4. Welche Bildschirmdiagonale hat Ihr Flachbild-Fernseher?

 

5. Wie Hoch ist der Kranken-Tagegeldsatz Ihrer Krankenversicherung, ab wann wird gezahlt und weiß Ihre Krankenversicherung das Sie Geschäftsführer sind?

Wenn Sie zur Beantwortung der ersten 4 Fragen weniger als 30 Sekunden benötigt haben und bei letzten Frage immer noch am überlegen sind sollten Sie dringend einen Telefon-Termin mit uns vereinbaren. Wie es richtig und verantwortungsbewusst für Ihr Unternehmen, vor allem aber für Ihre Familie geregelt sein sollte zeigen wir Ihnen gerne auf.

Rufen Sie uns einfach an und wir stellen Ihnen gerne einen Muster-Arbeitsvertrag mit entsprechender Regelung zur Verfügung.

Ich freue mich sehr auf Ihre Nachricht

Beste Grüße ihr,

Alexander Leuthner

letzter Teil unserer Trilogie zum Thema betriebliche Altersvorsorge

Es freut uns sehr, dass wir nun auch den letzten Teil unserer Trilogie zum Thema betriebliche Altersvorsorge online stellen können.

Viel Spaß beim anschauen ihr,

Alexander Leuthner

Kapitalanlagezins

Heute berichten wir einmal über die Verzinsungen von Kapitalanlagen und stellen ein „besondere“ Möglichkeit vor.

Zinsangebote

Wenn man heute über Geldanlagen nachdenkt, sucht man die Homepages der einzelnen Bankhäuser oder Vergleichsportale nach attraktiven Verzinsungen ab. Zinssätze zwischen 0,05% bis 1,2% wird man hier aktuell beim Tagesgeld finden. Festgeld zwischen 0,2% und 2,2%. Bundesschatzbriefe liegen Laufzeitbedingt (1 – 6 Jahren) zwischen 0,75% im ersten Jahr bis 2,75% im letzten Jahr. Dann gibts da noch Unternehmensanleihen und natürlich chancenreiche Aktien bzw. Fonds. Aber Achtung hier sollte man sich auch des Risikos bewusst sein. Wir bleiben heute mal bei den „sicheren“ Anlagen.

Rendite

Unterschieden werden muss zwischen den Begriffen Zinsen und Rendite. So hätte zum Beispiel der Bundesschatzbrief bei den oben angegebenen Zinsen eine Rendite von 1,08% pro Jahr gehabt.

Steuer

Beachten muss man hierzu auch noch die Versteuerung der jeweiligen Erträge. Dies schmälert dann abschließend noch die Rendite.

Strafzinsen

Einige Banken verlangen nun auch schon Strafzinsen oder ganz innovativ benannt als Guthabengebühr. Bisher gilt das nur für Gewerbekunden bzw Privatkunden mit hohen Anlagebeträgen. Also keine Zinsen/Erträge, stattdessen muss man dafür zahlen das man sein Geld anlegt.

Das „Angebot“*

Würden Sie vor dem Hintergrund der oben aufgezeigten Situation eine Rendite von mehr als 3% als interessant empfinden? Wenn ja dann folgende Daten. Anlagebetrag 15.000.- EUR, garantierter Zins zzgl. Bonus*. Anlagedauer 23 Jahre, Guthaben am Ende inkl. „Bonus“ 31.875.- EUR. Rendite vor Steuer 3,33 %. Der Anlagebetrag kann, wenn gewünscht, zu einem Teil von der Steuer freigestellt werden. Dies bedeutet, dass 3.112.- EUR Steuerersparnis den tatsächlich gezahlten Betrag auf 11.888.- EUR vermindern. Die Auszahlung ist zu versteuern.                                                                                      Sie wollen wissen was das für ein Produkt ist?

Rentenversicherung

Eine ganz klassische Rentenversicherung. Kosten und Gebühren schon berücksichtigt. Garantiezusage ist vorhanden. Wo gibts das? Bei uns oder Ihrem Versicherungsberater. Aber Eile ist geboten! Ab dem 01.01.2015 wird per Gesetz der jährliche Garantiezins um fast 30 %! gesenkt. Hätten Sie es gewusst?

Fordern Sie Ihr persönliches Angebot an, wir freuen uns auf Sie.

Ihr

Alexander Leuthner

 

 

 

 

*Angebotsdaten beruhen auf einem Eintrittsalter von 44 Jahren, Ledig, Einkommen Brutto 45.000.- EUR,  Überschüsse können nicht garantiert werden.

Urteil zur Informationspflicht bei Entgeltumwandlungen

Arbeitgeber muss nicht aktiv über die Entgeltumwandlung informieren

Das BAG (21.01.2014, 3 AZR 807/11) hat nach jahrelanger Unsicherheit entschieden, dass ein Arbeitgeber seine Mitarbeiter nicht aktiv über die Möglichkeit der Entgeltumwandlung informieren muss. Eine solche Verpflichtung ergibt sich nach Meinung der Richter weder aus dem Betriebsrentengesetz noch aus der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.

Bedeutung für die Praxis:

Den Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge muss der Mitarbeiter selbst einfordern. Wenn der Arbeitgeber seine Mitarbeiter allerdings berät (Verträge anbietet oder bereits Verträge im Rahmen einer Entgeltumwandlung installiert hat) dann haftet er selbstverständlich auch für die Richtigkeit der Auskünfte. Da die Entgeltumwandlung eine arbeitsrechtliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer darstellt, die der AGBKontrolle unterliegt, haftet der Arbeitgeber auch dafür, dass die Vereinbarung (inklusive dem zugehörigen Versicherungsvertrag) keine überraschenden Klauseln zum Nachteil des Arbeitnehmers enthält. Diese Haftung des Arbeitgebers gilt auch dann, wenn die Beratung durch einen Versicherungsvermittler als Erfüllungsgehilfen durchgeführt wird. Der Arbeitgeber sollte also den Berater sorgfältig auswählen und mit ihm auch den Umfang der Dokumentation des Beratungsgespräches vereinbaren, inklusive deutlicher Hinweise auf die Nachteile der Entgeltumwandlung.

Privat fortgeführte Pensionskassen bleiben sozialversicherungspflichtig

Scheidet ein Mitarbeiter aus dem Unternehmen aus, so kann er in der Regel seine Direktversicherung oder seinen Pensionskassenvertrag per Versicherungsnehmerwechsel „mitnehmen und privat weiterführen“. Am 28.09.2010 hat das Bundesverfassungsgericht für den Fall einer solchen privat weitergeführten Direktversicherung entschieden, dass die Police nach dem Ausscheiden keinen „institutionellen Bezug“ mehr zum Arbeitgeber hat und von einer privaten Versicherung nicht mehr zu unterscheiden ist. Deshalb sind auch die späteren Leistungen aus der Direktversicherung –  soweit sie auf den privaten Beitragszahlungen beruhen – als private Versorgungsleistungen in der gesetzlichen Kranken-  und Pflegeversicherung beitragsfrei. Am 23.07.2014 hat nun das BSG in mehreren Urteilen (z. B. B 12 KR 28/12) die bisherige Auffassung der Krankenkassen bestätigt, diese Vorgehensweise nicht  auf Pensionskassen anzuwenden. Da Pensionskassen ausschließlich  im Rahmen der bAV tätig werden, besteht nach Auffassung des Gerichtes immer ein institutioneller Bezug zum Arbeitgeber. Somit unterliegen auch Leistungen, die aus privaten Beiträgen finanziert wurden, der Beitragspflicht.

Quelle: Feb`s

Neuer Erklärfilm auf unserem YouTube Kanal zum Thema Betriebsrenten

Viel zu selten wissen Mitarbeiter aber auch „Chef´s darüber bescheid, was in Ihren Unterlagen der bestehenden Betriebsrenten so alles geregelt ist. Sehen sich sich kurz den neuen Erklärfilm auf unserm Youtube Kanal an und erleben Sie ein weiteres mal einen Aha-Effekt.

Kennen Sie das kleingedruckte in Ihren Betriebsrenten?

Viele Grüße Ihr,

Alexander Leuthner

 

 

Die Zeiten ändern sich!

Seit Jahren basiert unsere Beratung auf dem so genannten Schichtenvergleich bzw. Günstigerprüfung. Dieses Vorgehen ermittelt für den Kunden auf Basis des Alterseinkünftegesetzes sowie dem Steuer und Sozialversicherungsrecht den effektivsten Weg zur Altersvorsorge.

Förderquote ermitteln!

Der Grund hierfür ist simpel. Der Staat unterstütz beim Sparen für das Alter und deshalb ist es eben wichtig zu ermitteln wo er das am höchsten tut. In den „drei Schichten“  des Alterseinkünftegesetztes wurden zum Jahr 2005, alles was es so an Altersvorsorgeprodukten bzw. Sparformen gibt, jeweils in eine diesbezügliche Schicht gepackt.  Fast 60.000.- EUR im Jahr kann mittlerweile in Altersvorsorge investiert werden und Staat beteiligt sich mit zum Teil hohen Zuschüssen bzw. Förderungen (Ledige die Hälfte)

1. Schicht 1: Basis/Rüruprenten sowie die gesetzliche Rente

2. Schicht 2: Riester-Renten sowie betriebliche Altersvorsorge

3. Schicht 3: Alles was es sonst so gibt

Eine Frage sollten Sie immer stellen!

Um dieses Alterseinkünftegesetz zu vereinfachen und für jeden leicht verständlich zu erläutern, sollten Sparer immer eine Frage im Kopf haben. „Wenn ich Ihnen, sehr geehrter Herr Berater/Versicherungsvertreter/Banker/Bausparkassenvertreter etc etc, nun auf Grund Ihrer Beratung 100.- € pro Monat gebe um für meinen Ruhestand zu sparen, was geben Sie mir noch dazu??!!“

Wenn der Berater etc etc. jetzt hektisch an seine Gesäßtasche fasst, denkt er das Sie an seine Vergütung wollen und hat nicht verstanden worum es geht. Ermittelt er aber jetzt mit Ihnen oder Ihrem Steuerberater gemeinsam welche der oben genannten Schichten und damit Förderungen am effektivsten für Sie sind, ist der Weg zu einer attraktiven Vorsorgeform das Ergebnis. Gerne verweise ich auf unseren Artikel vom 23.08.2103  „Deshalb sind Betriebsrenten nicht zu schlagen“  . Es ist doch logisch, das eine Sparform die monatlich mit 100.- EUR bespart und mit 50% Prozent durch eine Förderung bezuschusst wird, am Ende ein anderes Ergebnis vorweisen kann als eine Sparform wo dies nicht der Fall ist. Natürlich gilt dies auch umgekehrt, zum Beispiel bei geringen Einkommen. Wer wäre hier nicht froh wenn von 100.- EUR Sparrate für´s Alter der Staat 85% übernimmt.

Stärkung der geförderten Altersvorsorgeprodukte im Koalitionsvertrag

Nun scheinen sich die Zeiten zu ändern und die Politik überlässt das Feld der Propaganda zum Thema Altersvorsorge nicht mehr alleine den Verbraucherzentralen und Interessenvertretungen. Im Focus Money wird unter der Überschrift Riester-, Rürup- und Betriebsrente: Bis zu 85 Prozent zahlt der Staat deutlich auf die attraktivität von geförderten Produkten hingewiesen und sogar die Bundesregierung in Person von Frau Nahles zitiert.

Es bleibt also nur die Frage „Was geben Sie mir jeden Monat dazu“!? 

Alles in allem bleibt die Notwendigkeit einer ausführlichen Beratung und Analyse, um den möglichst effektivsten Weg bei der Altersvorsorge zu ermitteln. Trauen Sie sich, es geht um Ihre Förderung, fordern Sie Ihre Berater. Wenn Sie das Gefühl dies überfordert ihn, rufen Sie uns an 😉

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen geförderten Ruhestand, ihr

Alexander Leuthner

Pflegeschutz über den Arbeitgeber ?!

Pflegenotstand

Sicher ist es nicht mehr notwendig in Zeiten des Demographie-Wandels auf den kommenden wenn nicht sogar schon vorhandenen Pflegenotstand hinzuweisen oder darüber zu berichten.

Viele von uns, ich inklusive, hatten oder haben im familiären Umfeld schon „Kontakt“ mit dem Thema Pflege gehabt. Das Aktuell in den Medien in den letzten Tagen heftig diskutierte Urteil zum Thema „Kinder haften für Ihre Eltern“ hat hier sicher auch nochmals verdeutlicht was alles sein kann. http://www.focus.de/panorama/welt/urteile-bgh-urteil-zum-elternunterhalt-erwartet_id_3608639.html

Kosten für Pflegeprodukte

Nun ist es aber so, dass meistens die Argumentation greift „ich kann halt jeden Euro nur einmal ausgeben“ und es neben den Notwendigkeiten  andere drängender Themen (Essen, Wohnen, Urlaub, Ausbildung, Altersvorsorge, Krankenschutz, Ausbildung etc etc) eben schwer ist, die zum Teil sehr hohen Prämien für Pflegezusatz-Absicherungen zusätzlich noch tragen zu können.

Arbeitgeber hilft!

Nun hat der Demographiewandel auch bei den Arbeitgebern Einzug gehalten und manch ein Unternehmer steht vor der Frage, „wie komme ich an Arbeitnehmer für mein Unternehmen und noch wichtiger wie halte ich Sie im Unternehmen. Schauen Sie sich einfach mal „den kleinen Spot an“.

Privat gehts aber jetzt auch!

Wenn die Lösung über den „Chef“ nicht greifen kann, hier der Spot zum Thema „so löse ich es jetzt ganz einfach privat!“

Vertiefende Anregungen wie das im Unternehmen läuft oder Sie Ihre ganz private Regelung treffen, erhalten Sie dann ganz gezielt und individuell von uns.

Beste Grüße

Alexander Leuthner 

Steuern sparen, das einträgliche Geschäft

Steuern sparen:!  Ein einträgliches Geschäft.

Ob Denkmalgeschütze-Immobilien, Flugzeugleasing, Containerschiffe, Solarparks, Windkrafträder, Biogas-Anlagen etc. etc., alle werben mit einem mehr oder minder attraktiven Steuervorteil. Natürlich nicht sofort, sonder im kommenden Jahr, mit Ihrer Steuererklärung! „Ach ja und natürlich nur dann wenn Sie jetzt schnell zeichnen“. Was jetzt kommt wird unter der Rubrik notwendige Anschaffungskosten erläutert. Grunderwerb-Steuer, Agio, Ausgabeaufschlag, Eigenkapitalzeichnung, Finanzierungskosten etc, etc. und erstaunlicherweise sind die zum Teil hohen 5 bis 6 stelligen „Anschaffungs-, und Herstellungskosten selten ein Diskussionspunkt, den schließlich lockt ja der hohe Steuervorteil der diesen Punkt kompensiert. Schauen wir uns doch mal folgenden Fall an. Geschäftsführer 45 Jahre verheiratet 2 Kinder. Einkommen p.a. 120.000.- EUR zu versteuerndes Einkommen 85.000.- EUR

Denkmalgeschütze Immobilie

Hier eine kurze überschlägige Betrachtung zu einer Denkmalgeschützen-Immobilie mit 60 qm zum Beispiel in Berlin. Kaufpreis 180.000.- EUR. Die hierauf entfallenden Kosten betragen: Grunderwerb-Steuer 6% = 10.800.- EUR. Kosten für den Notar + Grundbuchkosten ca. 1,5 % = 2.700.- EUR. Kosten für den Makler   5 % (zzgl. MwSt) = 11.111.- EUR. Kosten für die Finanzierungsbeschaffung ca. 1% = 1.800.- EUR. Daneben wird noch ein Eigenkapital in Höhe von 10 % erbracht =18.000.- EUR. Insgesamt fallen in diesem Beispiel Anschaffungs bzw. Herstellungskosten in Höhe von 44.411.- EUR an. Die Mietgarantie hat eine Dauer von 5 Jahren und beläuft sich auf 8.- EUR je QM = 480,00 EUR kalt pro Monat. Die Finanzierungsrate beträgt bei einem Zinssatz von 2,5 % und einem Tilgungssatz von 2%  insgesamt pro Monat = 607,50 EUR. Die Abschreibung auf den denkmalgeschützen Teil der Immobilie beträgt (ohne Grundstücksanteil)  ca. 70% =126.000.- EUR x 9 % = 11.340.- EUR p.a. zzgl. lineare AfA*  Die ersparte Steuer beträgt hieraus ca. 4.935.- EUR! Ich erwirke also in diesem Beispiel für ein getragenes Anfangsinvest in Höhe von 44.411.- EUR, einen Steuervorteil von ca. 411.- EUR pro Monat.

Unterstützungs-Kasse

Machen wir mal ein anderes Beispiel: Überschlägige Berechnung zu einer U-Kasse mit einem monatlichen Beitrag von 1.124,55 EUR. Dies ist analog der Beitrag der als Höchstbeitrag in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt würde. Dieser Betrag wird durch den Arbeitgeber (die GmbH) über die Lohnabrechnung sofort steuerfrei gestellt. Dies bedeutet, das im Gegensatz zur Immobilie der Steuervorteil nicht mit der Steuererklärung im darauf folgenden Jahr erwirkt wird, sonder sofort Monat für Monat über die Lohnabrechnung. In diesem Beispiel beträgt die Steuerersparnis pro Monat 480,55 EUR. Von dem Gesamtbetrag 1.124,55 EUR werden also so tatsächlich nur 644.- EUR pro Monat selbst gezahlt. Es steht eine lebenslange Auszahlung zu Alters-Rentenbeginn in Höhe von 1.482,- EUR ** pro Monat zur Verfügung. Alternativ besteht eine Kapitalauszahlungsoption in Höhe von 431.756.- EU**. Zusätzlich besteht eine Übernahme-Garantie bezüglich der Beitragszahlung im Falle einer Berufsunfähigkeit über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg (Immobilie 5 Jahre Mietgarantie). Jetzt zu den Kosten für die U-Kasse: Die Versorgungsgesellschaft berechnet für die Einrichtung (Abschluß u. Vertrieb etc.) einen Betrag in Höhe von 6.063,64 EUR. Für die fortlaufende Verwaltung wird pro Jahr ein Betrag in Höhe von 555,24 EUR berechnet. Insgesamt fallen also Kosten in Höhe von 18.278,92 EUR an. Ach ja, diese Kosten werden mit den laufenden Beiträgen verrechnet, es muss also nicht vor Abschluss oder Kauf gezahlt werden  (siehe Immobilie).

Fazit

Modell 1 zu Modell 2 benötigt zu Beginn insgesamt 26.132,08 EUR mehr liquide Mittel. Der Steuervorteil ist nahezu identisch. Der laufende Aufwand ist im Model 2 vor Steuer höher nach Steuer ebenfalls fast identisch. Der Ertrag am Ende ist bei Modell 2 deutlich höher. Unberücksichtigt bleibt ein eventueller Mietausfall sowie laufende Erhaltungs u. Renovierungskosten. Natürlich steht eine Mieteinnahme steuerpflichtig ein Leben lang und darüber hinaus auch den Hinterbliebenen zur Verfügung. Aber auch ein U-Kasse garantiert min. 24 Jahre die Zahlung der Rente, insgesamt ca. 428.816.- EUR**. Rechnet man über diesen Zeitraum die Mieteinnahme so ergibt sich ein Betrag in Höhe von 138.240.- EUR. Zugegeben, an machen Stellen scheint der Verglich zu hinken, trotz allem sind die Kosten die für die Anschaffung von Renditeobjekten anfallen zwingend ins Verhältnis zu setzten. Noch eine Frage sei gestattet: Wer zahlt eigentlich die Finanzierungsrate bei Berufsunfähigkeit?

Sollte Sie die U-Kasse für Geschäftsführer interessieren, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Ihr,

Alexander Leuthner

 

*Abschreibung auf §7i Immobilien = 8 Jahre 9% danach weitere 4 Jahre 7 %, zusätzlich werden 50 Jahre 2,0 % auf die Altsubstanz gem. § 7 Abs. 4 EStG (lineare Afa) angerechnet.

** inkl. Überschüsse

Krankenzusatzversicherungen: Am liebsten vom Arbeitgeber

Deutsche Arbeitnehmer sind mit ihrer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht rundum zufrieden: 63 Prozent sehen Lücken im GKV-Leistungsangebot. Eine Krankenzusatzversicherung hält daher fast die Hälfte (49 Prozent) künftig für unverzichtbar. Am liebsten solle diese aber arbeitgeberfinanziert sein: Eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Krankenversicherung wünschen sich 58 Prozent der Befragten. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Kranken-Zusatzversicherung – Bedarf an Gesundheitsleistungen“ des Beratungsunternehmens Towers Watson. 

„Viele Menschen halten sich im aktuellen System der gesetzlichen Krankenversicherung für nicht ausreichend abgesichert“
Sybille Siefer, Leiterin des Beratungsbereichs Benefits-Brokerage, Towers Watson Deutschland

Den Sorgen um die medizinische Grundversorgung folgen aber kaum Taten. Zuschüsse für Zahnersatz haben zwar 45 Prozent abgesichert, jedoch hat nur rund ein Fünftel der Befragten (22 Prozent) eine Zusatzversicherung für die Zahnprophylaxe abgeschlossen. Für allgemeine Vorsorgeuntersuchungen haben sogar nur 14 Prozent einen Versicherungsschutz erworben. Knapp ein Viertel plant den Abschluss eines Versicherungsvertrags für Zahnersatz oder Zahnprophylaxe noch in diesem Jahr, bei knapp einem Fünftel steht der Versicherungsschutz für Vorsorgeuntersuchungen auf der Einkaufsliste.

Preiswerte Angebote sind Mangelware

Die Zurückhaltung könne laut Sybille Siefer, Leiterin des Beratungsbereichs Benefits-Brokerage bei Towers Watson Deutschland an begrenzten Mitteln der Versicherten liegen: Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) würde maximal 15 Euro pro Monat für eine Krankenzusatzversicherung ausgeben, ein weiteres Drittel (33 Prozent) maximal 40 Euro. Innerhalb dieses Kostenrahmens finde sich jedoch kaum ein adäquates Angebot, erläuterte Siefer.

Unterstützung erwarten Arbeitnehmer daher von den Arbeitgebern: Mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) wünscht sich eine arbeitgeberfinanzierte Kranken-Zusatzversicherung. Für Unternehmen sei das laut Siefer eine Chance: Sie könnten ihren Mitarbeitern eine gesuchte Zusatzleistung bieten und sich damit im Wettstreit um qualifizierte Mitarbeiter als guter Arbeitgeber positionieren. Gleichzeitig könnten sie das betriebliche Gesundheitsmanagement fördern. Den Zugang zu vergünstigten betrieblichen Absicherungskonditionen finden, auch bei einer Finanzierung aus eigener Tasche, 54 Prozent der Arbeitnehmer interessant.

Krankenzusatzversicherung: Welche Bereiche sind am meisten gefragt?

  • Zahnersatzpolice (68 Prozent)
  • Zahnprophylaxeversicherung (57 Prozent)
  • Absicherung regelmäßiger Vorsorgeleistungen wie Schutzimpfungen, Gesundheitschecks und Hautkrebsuntersuchungen (49 Prozent)
  • Absicherung des Pflegerisikos (35 Prozent)

Für die Studie wurden rund 1.000 gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmer im Alter von 20 bis 55 Jahren zu ihrer Haltung gegenüber einer betrieblich geförderten Kranken-Zusatzversicherung befragt.

Quelle: Towers Watson

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