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Betriebliche Altersversorgung auch für Zweitdienstverhältnisse möglich

In Familienunternehmen und Büros von Selbstständigen, in denen Ehepartner im Rahmen eines zweiten Dienstverhältnisses mitarbeiten, kann eine betriebliche Altersversorgung (bAV) platziert werden. Denn auch dieser Personenkreis hat laut Gesetz zur Verbesserung der bAV (BetrAVG, § 1a) Anspruch auf eine Betriebsrente durch Entgeltumwandlung.

„Als Durchführungsweg kommt nur eine Versorgung über eine Unterstützungskasse in Frage“. Denn die Direktversicherung sieht die Steuergesetzgebung ausschließlich im ersten Dienstverhältnis vor (Einkommensteuergesetz EStG, Paragraph 3 Nr. 63). Eine bilanzberührende Pensionszusage für Entgeltumwandlungen ist in diesen Größenordnungen nicht zu empfehlen.

Steuerliche Vorteile und sozialabgabefrei
Mitarbeiter genießen in einem Zweitdienstverhältnis die gleichen steuerlichen Vorteile wie andere Beschäftigte. Bei der Unterstützungskasse können Beiträge in unbegrenzter Höhe steuerfrei und bis maximal vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze sozialabgabenfrei angelegt werden (2011: 2.640 Euro). Wenn es die finanzielle Situation erlaubt, können 400-Euro-Jobber im Zweitdienstverhältnis sogar ihr komplettes Entgelt in eine Unterstützungskasse einbringen.

Eine Angemessenheitsprüfung der Versorgungszusage, wonach laut Finanzbehörden bei einer betrieblichen Altersversorgung nur 75 Prozent der Bezüge des Versorgungsberechtigten als Rente zugesagt werden dürfen, ist nicht notwendig. „Denn eine durch Entgeltumwandlung finanzierte Versorgung erfüllt stets die Anforderungen an die Angemessenheit, sofern das Entgelt selbst angemessen ist“.

Staatliche Förderung beider Durchführungswege nutzen
Für Mitarbeiter besonders interessant wird es, wenn im ersten Dienstverhältnis eine Direktversicherung und im zweiten eine Unterstützungskassenversorgung vereinbart wird. Dann kann der Beschäftige nämlich die staatliche Förderung beider Durchführungswege auf seinem Altersvorsorgekonto verbuchen: zweimal bis maximal vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze über die Direktversicherung und die Unterstützungskasse sowie zusätzlich die Steuerfreiheit der Beiträge in unbegrenzter Höhe für die Unterstützungskasse.

Quelle: VM, Deutsche Unterstützungskasse


 


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Wenn sich die Krankenkasse an der Rente vergreift

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Der 1943 geborener Beschwerdeführer hatte 1979 von seinem Arbeitgeber eine Zusage für eine Kapitallebensversicherung als Direktversicherung erhalten. Das Unternehmen meldete jedoch Insolvenz an und das Arbeitsverhältnis endete 1988. Der Arbeitgeber übertrug alle Rechte aus dem Versicherungsvertrag an seinen ehemaligen Angestellten. Seither bezahlte der ehemalige Arbeitnehmer die Prämien aus eigener Tasche weiter. Am 1. Mai 2004 endete die Einzahlphase. Die Lebensversicherung schüttete eine einmalige Kapitalleistung in Höhe von 67.443 Euro aus. Der Anteil des ehemaligen Arbeitgebers betrug 18.803 Euro.

[…]

Lesen Sie den vollständigen Bericht Wenn sich die Krankenkasse an der Rente vergreift auf www.handelsblatt.com

Quelle: www.handelsblatt.com

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Tipps und Tricks zur gesetzlichen Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung

Schon seit ihrer Gründung im 19. Jahrhundert ist das Prinzip der gesetzlichen Rentenversicherung unverändert. Seit dieser Zeit erhält der Bürger durch seine Beiträge in die Rentenkasse Anspruch auf eine Rente im Alter. Dadurch sollte damals wie heute der Armut von Arbeitnehmern im Ruhestand vorgebeugt werden.

Die Höhe der Beiträge hängt von der Höhe des Einkommens des Bürgers ab. Eine gesetzliche Rentenversicherung ist für jeden Arbeitnehmer verpflichtend. Die Entscheidung gegen eine gesetzliche Rentenversicherung haben in Deutschland nur Freiberufler und Selbstständige. Allerdings ist auch für freiwillig Versicherte die Versicherungspflicht verbindlich und muss mit einem Mindestbeitrag von 80 Euro monatlich geleistet werden.

Angesichts der stets leerer werdenden Kassen der gesetzlichen Rentenversicherungen, bezweifeln viele Bürger mittlerweile die Sicherheit ihrer Rente. Staatlich geförderte private Rentenversicherungen wie zum Beispiel die Riester Rente können eine Lösung für dieses Problem sein.

>> zum Rentenrechner

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