Tag Archives: Muster-Arbeitsvertrag

Rätsel für Geschäftsführer !!

Hallo, heute habe ich etwas besonderes mit Ihnen vor. Nehmen Sie sich kurz Zeit und beantworten Sie die folgenden 5 Fragen.

1. Wie viele PS hat Ihr Auto?

2. Wie heißt der Topstürmer Ihres Lieblingsvereins?

3. Welches IPhone besitzen Sie?

4. Welche Bildschirmdiagonale hat Ihr Flachbild-Fernseher?

 

5. Wie Hoch ist der Kranken-Tagegeldsatz Ihrer Krankenversicherung, ab wann wird gezahlt und weiß Ihre Krankenversicherung das Sie Geschäftsführer sind?

Wenn Sie zur Beantwortung der ersten 4 Fragen weniger als 30 Sekunden benötigt haben und bei letzten Frage immer noch am überlegen sind sollten Sie dringend einen Telefon-Termin mit uns vereinbaren. Wie es richtig und verantwortungsbewusst für Ihr Unternehmen, vor allem aber für Ihre Familie geregelt sein sollte zeigen wir Ihnen gerne auf.

Rufen Sie uns einfach an und wir stellen Ihnen gerne einen Muster-Arbeitsvertrag mit entsprechender Regelung zur Verfügung.

Ich freue mich sehr auf Ihre Nachricht

Beste Grüße ihr,

Alexander Leuthner

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Krankengeld für Gesellschafter Geschäftsführer !?

Bei Info-Veranstaltungen rund um das Thema „Arbeitsvertrag für den Geschäftsführer“ bekomme ich leider immer noch oft genug die Aussage zu hören „ich als Gesellschafter Geschäftsführer (GGF) meiner GmbH brauche doch kein Krankengeld“

1. Fremdvergleich

Bei der Betrachtung von Auszahlungen (Gehalt oder auch Gewinnvorwegvergütung), stellt sich im Prüfungsfall immer die Frage des so genannten „Fremdvergleiches“. Hier wird, um es einfach auszudrücken, nur gefragt ob eine bestimmte Vorgehensweise bei einem angestellten Fremd-Geschäftsführer so auch vorgenommen würde! Also im speziellen Fall bei Krankheit, würde man trotz Regelung im Arbeitsvertrag über die 6 Wochen hinaus das Gehalt weiterzahlen?

2. VGA! Verdeckte Gewinnausschüttung

Gelder die nicht begründet ausgezahlt werden, gelten im Allgemeinen als verdeckte Gewinnausschüttung. Heißt also, ein Gehalt das trotz Regelung im Arbeitsvertrag über die 6 Wochen hinaus gezahlt wird, ist im Rahmen der Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer nach zu versteuern. Rückwirkend natürlich mit 6 % „Strafzins“ auf die nicht gezahlte Steuer.

3. Insolvenzverschleppung

Gelder die ohne vertragliche Regelung ausgezahlt werden und dadurch im schlimmsten Fall das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage bringen, können durchaus zur Insolvenzverschleppung beitragen, was direkte (auch strafrechtliche) Konsequenzen für den Geschäftsführer nach sich ziehen kann.

Arbeitsvertragliche Regelung muss sein

Insofern, tut eine Regelung im Arbeitsvertrag nicht weh, sondern regelt nur das was bei jedem anderen auch geregelt ist. Natürlich hat ein GGF/GF/Vorstand die Möglichkeit, dies individueller zu tun. So empfehlen wir, im Rahmen einer vorhandenen Liquidität bzw. Rückdeckung, dass die Lohnfortzahlung bei Krankheit auf 6 Monate vereinbart sein sollte.

Info an die Krankenversicherung  

Doch Achtung: Wichtig ist, das man die Krankenversicherung, privat oder gesetzlich, über die Regelung im Arbeitsvertrag informiert. Im ungünstigsten Fall, sind Diese sonst von einer Zahlung nach Ablauf der arbeitsvertraglichen Regelung befreit.

Analyse des Arbeitsvertrages

Sprechen Sie uns an, wir analysieren Ihren Arbeitsvertrag, geben Ihnen Tipps und stellen Ihnen Musterverträge zur Verfügung. Das folgende kleine Beispiel zeigt, warum dies notwendig ist:

Gehalt GGF/GF/Vorstand pro Monat 10.000.- € Brutto. Regelung im Arbeitsvertrag, 6 Wochen Lohnfortzahlung bei Krankheit (oder keine Regelung im AV, dann immer 6 Wochen). Die Krankenversicherung leistet ab der 6. Woche ca. 86.- € pro Tag = 2.580.- € Brutto Krankengeld. Zum letzten Netto, in Höhe von ca. 7.000.- € fehlen also nach dem 43. Tag pro Monat 4.420.- €!!

Die korrekte Lösung ist an einem Tag erledigt, kostet nicht einmal 100.- €

Rufen Sie mich einfach an 06074-48505-0. Ich freue mich auf Ihre Nachricht und wünsche Ihnen vor allem Gesundheit.

Beste Grüße

Alexander Leuthner

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BETRIEBSRENTE UND VERMÖGENSWIRKSAME LEISTUNGEN (VL) VOM ARBEITGEBER

So holen Sie dabei am meisten raus

Beste Grüße Ihr,

Alexander Leuthner

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Als Rentner auswandern

Wer als Rentner seinen Lebensabend im Ausland verbringen möchte, sollte einiges beachten, damit es keine Probleme bei der gesetzlichen Rente gibt.

Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung (DRV) werden grundsätzlich die gesetzlichen Renten auch ins Ausland gezahlt. Im Einzelfall kann es jedoch Einschränkungen geben, die sich auf den Rentenanspruch oder die Rentenhöhe auswirken können.

Jeder Rentner, der auswandert, sollte dies der Deutschen Rentenversicherung (DRV) melden. Für die Rentenauszahlung ist eine Bankverbindung entweder noch in Deutschland oder auch im Ausland notwendig. Die Rente wird dann während des Auslandsaufenthalts auf das in- oder ausländische Bankkonto des Rentners überwiesen.

Besteht die Bankverbindung in einem EU-Mitgliedstaat, muss dem DRV die jeweilige internationale Bankleitzahl (Bank Identify-Code, kurz BIC) und die internationale Kontonummer (International Bank Account Number, kurz IBAN) mitgeteilt werden. Der Rentenversicherungs-Träger prüft in der Regel einmal jährlich, ob der Rentner noch lebt und die Rente weitergezahlt werden kann.

Beantragung bei Rentenerstbezug

Die gesetzliche Rente muss immer beantragt werden. Bei der Altersrente empfiehlt der DRV beispielsweise den Rentenantrag mindestens drei Monate vor Erreichen des entsprechenden Lebensalters zu stellen, damit ein nahtloser Übergang zwischen Beschäftigung und Rente möglich ist.

Die Altersrente wird nämlich auch nach Erreichen des Rentenalters wie alle anderen Rentenarten nicht automatisch ausbezahlt. Wer zur Zeit der Antragstellung in Staaten wohnt, für die ein Abkommen oder eine Regelung bezüglich der Sozialversicherungen zwischen den Ländern besteht, kann den Antrag beim Rentenversicherungs-Träger des Wohnstaates stellen.

Das gilt auch dann, wenn dort keine Versicherungszeiten abgeleistet wurden. Der Antrag wird dann an die zuständigen Träger der Deutschen Rentenversicherung weitergeleitet. Es kann aber auch eine direkte Antragstellung bei der Deutschen Rentenversicherung erfolgen.

Länder mit und ohne Regelungen

In folgenden Ländern kann der Rentenantrag für die deutsche Rentenversicherung direkt vor Ort gestellt werden: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern (griechischer Teil), Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, Australien, Bosnien-Herzegowina, Chile, Israel, Japan, Kanada/Quebec, Republik Korea, Kroatien, Marokko, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Türkei, Tunesien und die USA.

Wer in einem anderen als den genannten Ländern wohnt, kann den Rentenantrag bei einer deutschen Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat) stellen, die den Antrag an Deutschland weiterleitet.

Unterschiede in der Rentenhöhe

Die Höhe der Auslandsrente hängt bei einem deutschen Rentner in erster Linie von den zurückgelegten Versicherungszeiten, auch rentenrechtliche Zeiten genannt, ab.

Bestimmte Arten, wie die sogenannten Reichsgebiets-Beitragszeiten außerhalb des aktuellen Bundesgebiets, werden nicht für eine Rentenzahlung in das Ausland angerechnet. Dies trifft auch auf Zeiten nach demFremdrentengesetz zu.

Das genannte Gesetz ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen die Berücksichtigung ausländischer Zeiten in der deutschen Rentenversicherung. Sind derartige Versicherungszeiten vorhanden, kann die ins Ausland zu zahlende Rente niedriger sein, als dies bei einem Wohnsitz des Rentners in Deutschland der Fall wäre.

Nicht jede Rentenart wird im Ausland ausbezahlt

Doch nicht nur die Rentenhöhe ist in einigen Fällen vom dauernden Aufenthaltsort des Rentenbeziehers abhängig. Eine in Deutschland normalerweise genehmigte Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit kann dem Rentner, der in einen anderen Staat umgezogen ist, nur zum Teil oder gar nicht zustehen.

Dies trifft beispielsweise zu, wenn die Rentenberechtigung nicht allein durch den Gesundheitszustand des Rentners, sondern auch in der deutschen Arbeitsmarktsituation begründet liegt. Unter Umständen wird eine derartige Rente nur dann ausgezahlt, wenn der Rentenanspruch schon während des Aufenthalts in Deutschland bestanden hat.

Wer sichergehen will, dass der Rentenanspruch und die Rentenhöhe auch nach einem geplanten Umzug in ein anderes Land gelten, sollte sich vor dem Wohnortwechsel beim DRV beraten lassen.

Beste Grüße

Alexander Leuthner

 

 

Quelle: VJ 29.5.2012 (verpd)

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Streit um Altersdiskriminierung

Das gesetzliche Verbot, dass Beschäftigte nicht wegen ihres Alters diskriminiert werden dürfen, gilt auch für Manger. Das hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 23. April 2012 entschieden (Az.: II ZR 163/10).

Geklagt hatte ein 62-jähriger medizinischer Geschäftsführer einer Kölner Klinik. In dessen mit einer fünfjährigen Vertragslaufzeit abgeschlossenem Dienstvertrag war vereinbart worden, dass die Vertragsparteien spätestens zwölf Monate vor Vertragsablauf darüber zu befinden haben, ob das Dienstverhältnis fortgesetzt werden soll.

Streit um 110.000 Euro

Der Aufsichtsrat der Klinik entschloss sich dazu, den Vertrag des hoch qualifizierten Klägers entgegen dessen Wunsch nicht zu verlängern. Seine Stelle wurde vielmehr mit einem um 21 Jahre jüngeren Bewerber besetzt.

Der Kläger sah in der Entscheidung des Aufsichtsrats einen Verstoß gegen das Altersdiskriminierungs-Verbot. Nach seiner Meinung wurde ihm eine Weiterbeschäftigung nämlich nur wegen seines Alters versagt. Er verklagte die Klinik daher auf Ersatz seines immateriellen Schadens, den er mit 110.000 Euro bemaß.

Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungs-Gesetz

Nachdem die Klage von dem in der ersten Instanz angerufenen Kölner Landgericht abgewiesen worden war, hatte der Ex-Geschäftsführer mit seiner Berufung vor dem Oberlandesgericht der Stadt mehr Erfolg. Dessen Richter gaben der Klage grundsätzlich statt. Sie billigten dem Kläger jedoch nur eine Entschädigung in Höhe von 36.600 Euro zu.

Gegen dieses Urteil legten beide Prozessbeteiligten Revision beim Bundesgerichtshof ein. Dort erlitt die Klinik eine endgültige Niederlage. Denn dem Argument der Klinikleitung, dass die Bestimmungen des Allgemeinen Gleichbehandlungs-Gesetzes nicht auf Geschäftsführer einer GmbH anzuwenden sind, wollten die Richter des Bundesgerichtshofs ebenso wie zuvor ihre Kollegen vom Oberlandesgericht nicht folgen.

Nach Ansicht der Richter ist nämlich § 6 AGG, der den Kreis jener Personen bestimmt, auf die das Gesetz Anwendung findet, zumindest dann auch auf Geschäftsführer einer GmbH anzuwenden, wenn es um den Zugang zu dem Geschäftsführeramt und um den beruflichen Aufstieg geht.

Zurück an die Vorinstanz

Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme zeigte sich das Gericht davon überzeugt, dass der Kläger tatsächlich in unzulässiger Weise seines Alters wegen benachteiligt worden war. Denn gegenüber der Presse hatte der Aufsichtsratsvorsitzende der Klinik geäußert, dass man sich wegen des Umbruchs auf dem Gesundheitsmarkt für einen jüngeren Bewerber entschieden habe, der das Unternehmen „längerfristig in den Wind stellen könne“.

Die Klinik konnte angesichts dieser eindeutigen Äußerung nicht den ihr gemäß § 22 AGG obliegenden Gegenbeweis dafür erbringen, den Kläger nicht wegen seines Alters diskriminiert zu haben. Seiner Klage wurde daher grundsätzlich stattgegeben.

Der Fall wurde trotz allem an die Vorinstanz zurückverwiesen. Nach Ansicht des Gerichts hat das Kölner Oberlandesgericht nämlich Fehler bei der Höhe der Ermittlung der dem Kläger zustehenden Entschädigung gemacht. Diese Fehler müssen die Richter nun korrigieren.

 

Quelle:

Wolfgang A. Leidigkeit

URL: http://www.versicherungsjournal.de/karriere-und-mitarbeiter/streit-um-altersdiskriminierung-111700.php

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Kein Kündigungsschutz und falsche Krankengeldabsicherung bei Geschäftsführern

Geschäftsführer (GF) haften als Organ einer GmbH für Fehler. So weit so kurz! Er wird durch die Gesellschafter bestellt und kann jederzeit abberufen werden.

Aktuell betreuen wir einen Fall der einmal mehr aufzeigt wie notwendig es ist, seinen Arbeitsvertrag als Geschäftsführer intensiv auf die individuelle Absicherung zu überprüfen.

Geschäftsführer Harld S. 52 Jahre alt Verheiratet 1 Kind, Jahresgehalt 125.000.- € zzgl. 20 % Tantiemen sowie Firmenwagen.

Aufgrund der Aufdeckung eines Kartellverstoßes für die ein GF haftet und den andauernden diesbezüglichen Rechtsstreitigkeiten erleidet der GF einen Zusammenbruch. Während seiner Arbeitsunfähigkeit wird der GF von den Gesellschaftern der GmbH entlassen. In seinem Arbeitsvertrag hatte der GF einen Vereinbarung, das im Krankheitsfall 6 Wochen weiter Gehalt gezahlt wird. (gesetzliche Regelung).

Da Harald S. privat Krankenversichert ist, zahlt seine Kasse den vereinbarten Tagessatz an Krankengeld aus, dies sind bei Harald S. 95.- € Brutto pro Tag bzw. 2.850.- € Brutto pro Monat. Hiervon sind als erstes seine Beiträge für die Krankenversicherung in Abzug zu bringen, pro Monat 590.- €. Dazu noch alle weiteren laufenden Kosten. Hier vor allem die Raten für das Einfamilienhaus in Höhe von monatlich 1.600.- €.  Bleiben 660.- € Netto übrig! Im Ergebnis ca. 4.500.- € pro Monat weniger als sein letztes Netto!!

1. Wichtig zu Wissen, Geschäftsführer haben keinen Kündigungsschutz! Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) abgesegnet. Eine Kündigung sei vom Geschäftsführer hinzunehmen, „auf welchen Gründen sie auch beruhen mag“, urteilte der BGH (Az.: II ZR 158/01).

2. Bei bedarfsgerechter Regelung im Arbeitsvertrag sowie bei der Krankenversicherung lassen sich zum Teil dramatische Einkommensverluste vermeiden.

3. Frühzeitig eine Regelung mit dem Versicherer treffen, das heißt bevor etwas passiert, denn: Würden Sie ein Haus versichern das schon brennt?!

Wie Sie es richtig regeln zeigen wir Ihnen gerne. Schreiben Sie uns einfach eine Mail und wir melden uns bei Ihnen oder bestellen Sie hier Ihren Gratis-Report für Geschäftsführer

Beste Grüße aus Rödermark

Alexander Leuthner

 

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