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Krankengeld für Gesellschafter Geschäftsführer !?

Bei Info-Veranstaltungen rund um das Thema „Arbeitsvertrag für den Geschäftsführer“ bekomme ich leider immer noch oft genug die Aussage zu hören „ich als Gesellschafter Geschäftsführer (GGF) meiner GmbH brauche doch kein Krankengeld“

1. Fremdvergleich

Bei der Betrachtung von Auszahlungen (Gehalt oder auch Gewinnvorwegvergütung), stellt sich im Prüfungsfall immer die Frage des so genannten „Fremdvergleiches“. Hier wird, um es einfach auszudrücken, nur gefragt ob eine bestimmte Vorgehensweise bei einem angestellten Fremd-Geschäftsführer so auch vorgenommen würde! Also im speziellen Fall bei Krankheit, würde man trotz Regelung im Arbeitsvertrag über die 6 Wochen hinaus das Gehalt weiterzahlen?

2. VGA! Verdeckte Gewinnausschüttung

Gelder die nicht begründet ausgezahlt werden, gelten im Allgemeinen als verdeckte Gewinnausschüttung. Heißt also, ein Gehalt das trotz Regelung im Arbeitsvertrag über die 6 Wochen hinaus gezahlt wird, ist im Rahmen der Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer nach zu versteuern. Rückwirkend natürlich mit 6 % „Strafzins“ auf die nicht gezahlte Steuer.

3. Insolvenzverschleppung

Gelder die ohne vertragliche Regelung ausgezahlt werden und dadurch im schlimmsten Fall das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage bringen, können durchaus zur Insolvenzverschleppung beitragen, was direkte (auch strafrechtliche) Konsequenzen für den Geschäftsführer nach sich ziehen kann.

Arbeitsvertragliche Regelung muss sein

Insofern, tut eine Regelung im Arbeitsvertrag nicht weh, sondern regelt nur das was bei jedem anderen auch geregelt ist. Natürlich hat ein GGF/GF/Vorstand die Möglichkeit, dies individueller zu tun. So empfehlen wir, im Rahmen einer vorhandenen Liquidität bzw. Rückdeckung, dass die Lohnfortzahlung bei Krankheit auf 6 Monate vereinbart sein sollte.

Info an die Krankenversicherung  

Doch Achtung: Wichtig ist, das man die Krankenversicherung, privat oder gesetzlich, über die Regelung im Arbeitsvertrag informiert. Im ungünstigsten Fall, sind Diese sonst von einer Zahlung nach Ablauf der arbeitsvertraglichen Regelung befreit.

Analyse des Arbeitsvertrages

Sprechen Sie uns an, wir analysieren Ihren Arbeitsvertrag, geben Ihnen Tipps und stellen Ihnen Musterverträge zur Verfügung. Das folgende kleine Beispiel zeigt, warum dies notwendig ist:

Gehalt GGF/GF/Vorstand pro Monat 10.000.- € Brutto. Regelung im Arbeitsvertrag, 6 Wochen Lohnfortzahlung bei Krankheit (oder keine Regelung im AV, dann immer 6 Wochen). Die Krankenversicherung leistet ab der 6. Woche ca. 86.- € pro Tag = 2.580.- € Brutto Krankengeld. Zum letzten Netto, in Höhe von ca. 7.000.- € fehlen also nach dem 43. Tag pro Monat 4.420.- €!!

Die korrekte Lösung ist an einem Tag erledigt, kostet nicht einmal 100.- €

Rufen Sie mich einfach an 06074-48505-0. Ich freue mich auf Ihre Nachricht und wünsche Ihnen vor allem Gesundheit.

Beste Grüße

Alexander Leuthner

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Unternehmen hilflos bei Burnout und Co.

Interessanter Artikel in der Frankfurter Rundschau. Lösungsansätze können ein attraktives „bGM“ (betriebliches Gesundheits-Management) sein!

http://www.fr-online.de/wirtschaft/psychische-erkrankungen-unternehmen-hilflos-bei-burnout-und-co-,1472780,16709012,view,asFirstTeaser.html

Infos und Konzepte stellen wir sehr gerne zur Verfügung.

Beste Grüße

Alexander Leuthner

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Kein Kündigungsschutz und falsche Krankengeldabsicherung bei Geschäftsführern

Geschäftsführer (GF) haften als Organ einer GmbH für Fehler. So weit so kurz! Er wird durch die Gesellschafter bestellt und kann jederzeit abberufen werden.

Aktuell betreuen wir einen Fall der einmal mehr aufzeigt wie notwendig es ist, seinen Arbeitsvertrag als Geschäftsführer intensiv auf die individuelle Absicherung zu überprüfen.

Geschäftsführer Harld S. 52 Jahre alt Verheiratet 1 Kind, Jahresgehalt 125.000.- € zzgl. 20 % Tantiemen sowie Firmenwagen.

Aufgrund der Aufdeckung eines Kartellverstoßes für die ein GF haftet und den andauernden diesbezüglichen Rechtsstreitigkeiten erleidet der GF einen Zusammenbruch. Während seiner Arbeitsunfähigkeit wird der GF von den Gesellschaftern der GmbH entlassen. In seinem Arbeitsvertrag hatte der GF einen Vereinbarung, das im Krankheitsfall 6 Wochen weiter Gehalt gezahlt wird. (gesetzliche Regelung).

Da Harald S. privat Krankenversichert ist, zahlt seine Kasse den vereinbarten Tagessatz an Krankengeld aus, dies sind bei Harald S. 95.- € Brutto pro Tag bzw. 2.850.- € Brutto pro Monat. Hiervon sind als erstes seine Beiträge für die Krankenversicherung in Abzug zu bringen, pro Monat 590.- €. Dazu noch alle weiteren laufenden Kosten. Hier vor allem die Raten für das Einfamilienhaus in Höhe von monatlich 1.600.- €.  Bleiben 660.- € Netto übrig! Im Ergebnis ca. 4.500.- € pro Monat weniger als sein letztes Netto!!

1. Wichtig zu Wissen, Geschäftsführer haben keinen Kündigungsschutz! Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) abgesegnet. Eine Kündigung sei vom Geschäftsführer hinzunehmen, „auf welchen Gründen sie auch beruhen mag“, urteilte der BGH (Az.: II ZR 158/01).

2. Bei bedarfsgerechter Regelung im Arbeitsvertrag sowie bei der Krankenversicherung lassen sich zum Teil dramatische Einkommensverluste vermeiden.

3. Frühzeitig eine Regelung mit dem Versicherer treffen, das heißt bevor etwas passiert, denn: Würden Sie ein Haus versichern das schon brennt?!

Wie Sie es richtig regeln zeigen wir Ihnen gerne. Schreiben Sie uns einfach eine Mail und wir melden uns bei Ihnen oder bestellen Sie hier Ihren Gratis-Report für Geschäftsführer

Beste Grüße aus Rödermark

Alexander Leuthner

 

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Krankengeld für Sie als Geschäftsführer oder Vorstand

geschaeftsfuehrer

Viel zu oft unterschätzten Geschäftsführer das Risiko „Krankengeld“

Der geschäftliche Erfolg Ihres Unternehmens ist in großen Teilen abhängig von Ihrer Gesundheit. Darüber hinaus ist Ihre individuelle Lebens- bzw. Familiensituation aber sicher genauso abhängig von Ihnen.

Fall aus der Praxis:

Herr Max Manager 49 Jahre alt verheiratet 2 Kinder und Geschäftsführer eines mittelständigen Unternehmens mit 300 Mitarbeitern. Jahresgehalt inkl. Tantiemen in Höhe von 185.000.- €. Sein Arbeitsvertrag regelt, das im Kranheitsfall sein Gehalt für 6 Wochen weiter gezahlt wird. Danach zahlt seine gesetzliche Krankenkasse.

Würde Ihnen im Krankheitsfall – nach der 6. Woche – ein Krankengeld in Höhe von 2.580,- € Brutto ausreichen? Wenn ja, dann ist alles gut. Im übrigen, dies ist der Höchstsatz!                                                                                                                                                                                                    Herrn Max Manager und vor allem seiner Frau reicht dies nicht!

Wie hoch ist Ihr Krankengeld und ab wann zahlt wer und weiß Ihre Krankenversicherung das Sie Geschäftsführer sind?

Im Regelfall haben Sie als Gesellschafter-Geschäftsführer im Krankheitsfall Anspruch auf Lohnfortzahlung. Dies ist bzw. sollte im Arbeitsvertrag geregelt sein.  Die gesetzliche Regelung sieht 6 Wochen vor.

Schutz für Ihren Erfolg

Ist Ihr Krankentagegeld optimal auf Ihre individuelle Situation vereinbart? Ihr Rechtsanwalt sollte am besten gleich Ihren Arbeitsvertrag und Ihre Versorgung überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Gerne zeigen Ihnen wie es sein kann und unterstützen Sie bei der Umsetzung.

Nur das Beste

Wie Sie die Regelung treffen, die für Sie und Ihre Familie vorteilhaft ist, zeigen wir Ihnen. Rufen Sie uns einfach an und bestellen Sie gleich unseren Gratis-Report für Geschäftsführer mit weiteren Tipps rund um das Thema Arbeitsvertrag für Geschäftsführer.

Beste Grüße ihr,

Alexander Leuthner

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