Tag Archives: Krankenversicherung

Rechenbeispiel: Betriebliche Krankenzusatzversicherung / Krankenversicherung für Unternehmen (bKV)

Beispiel: Ersparnis von 106.290,- € bei 150 Mitarbeitern

Unternehmen mit 150 Mitarbeitern Lohn/Gehaltssumme p.a.
bei einem Brutto Durchschnittsgehalt je MA in Höhe von 3.000,- €
zzgl. Sozialvers. u. BG = 7.020.000,- € p.a.

Barlohnerhöhung

Bruttolohnerhöhung:

3,0 % = 90,- €

Effektiver Aufwand des Arbeitgebers:
(inkl. AG Anteil Sozialversicherung+BG)

117,22 €

Effektiver Gesamtaufwand p.a.

210.996,- €

Nettolohnerhöhung des Arbeitnehmers:
(Ledig St.Kl. 1)

43,09 €

bKV als Sachbezug durch den Arbeitgeber
pauschal versteuert (§ 40 EStG)

Versicherungsbeitrag zahlt Arbeitgeber:

43,09 €

+ Pauschalsteuer (t.B. 35%):

15,08 €

Effektiver Aufwand des Arbeitgebers:

58,17 €

Benefit für den Arbeitnehmer:

43,09 €

Ersparnis bKV zur Lohnerhöhung:

106.290,- € p.a.

>> Information über Betriebliche Krankenzusatzversicherung / Krankenversicherung für Unternehmen (bKV)

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Betriebliche Krankenzusatzversicherung / Krankenversicherung für Unternehmen (bKV)

unternehmen

Ihre Vorteile:

  • 60% geringerer Kostenaufwand für Arbeitgeber
    im Verhältnis zur Brutto-Lohnerhöhung
  • keine Gesundheitsprüfung der Mitarbeiter
  • hohe Mitarbeiter-Motivation und Bindung an das Unternehmen
    -> AG schließt Lücke im ges. Gesundheitssystem
  • Familienangehörige können mitversichert werden

Attraktives Health-Benefit statt verpuffter Gehaltserhöhung

Ihnen ist sicherlich auch bekannt, dass von einer Gehaltserhöhung nur ca. die Hälfte beim Arbeitnehmer ankommt. Der finanzielle Aufwand beim Arbeitgeber ist groß – die Wirkung „verpufft“ jedoch. Darüber hinaus werden die Versorgungslücken bei den gesetzlichen Krankenversicherungen immer größer.

Handeln Sie zeitgemäß und führen Sie eine betrieblich finanzierte Zusatzversicherung für die Mitarbeiter Ihres Unternehmens ein. Die Möglichkeit der Pauschalversteuerung bringt weitere Vorteile für Arbeitgeber und -nehmer. Im besten Fall kann auch die so genannten „44.- € Sachbezugsfreigrenze“ angewandt werden.

Profitieren Sie von minimalem organisatorischen Aufwand, einem positiven Sozial-Image Ihres Unternehmens und einer gesteigerten Motivation und Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter.

Ab einer Betriebsgröße von mindestens 10 Mitarbeitern wird mit einem Gruppenversicherungsvertrag das gesamte Unternehmen versichert. Bei Bedarf sind aber auch Gruppenbildungen z.B. für leitende Angestellte möglich.

Es ist keine Gesundheitsprüfung notwendig, die An- und Abmeldungen erfolgen via Liste, die Beitragszahlungen laufen zentral über den Arbeitgeber.

Ihr Vorteil in Zahlen:

Sparen Sie z.B. 88.340,- € bei 150 Mitarbeitern im Vergleich zur Barlohnerhöhung.

>> zum Rechenbeispiel für Betriebliche Krankenzusatzversicherung für Unternehmen (bKV)

 

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Auf riskanter Mission für die Firma

Geschäftsreisen sind ein kostspieliges Übel. Da streichen Chefs schonmal die Businessclass oder das teurere Hotel. Wer aber selbst für die Versicherung zu geizig ist, riskiert den Ruin der Firma.

Rund 150 Millionen Dienstreisen organisieren deutsche Unternehmen jedes Jahr und geben rund 40 Mrd. Euro dafür aus. Ganz schön viel Geld. Denken sich die Firmen auch und senken die Reisekosten: Billigunterkunft statt Hilton und Economy statt Businessklasse.

So weit, so gut. Arbeitgeber können aber auch am falschen Ende sparen. Das zeigt sich, wenn Reisende unterwegs verunglücken oder krank werden und kein passender Versicherungsschutz besteht. Es gehört zur Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, für Reisen im Interesse der Firma die nötigen Versicherungen abzuschließen. Auch im Ausland.
Kümmert sich ein Unternehmen nicht darum, kann es teuer werden – und tragisch. Nachdem etwa 2002 bei einem Attentat im pakistanischen Karatschi Mitarbeiter einer französischen Firma gestorben waren, verurteilte ein Gericht das Unternehmen dazu, 765.000 Euro Schadensersatz an die Angehörigen der Opfer zu zahlen.
Das Unternehmen war seiner Fürsorgepflicht nicht ausreichend nachgekommen. Obwohl die Gefahr bekannt war, hatte es seine Mitarbeiter jeden Tag zur gleichen Uhrzeit auf dem gleichen Weg zur Baustelle gefahren.
Der Krankheitsfall:
Wird ein Arbeitnehmer auf einer Geschäftsreise krank, muss seine privat abgeschlossene Reisekrankenversicherung nicht zahlen. Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt nur, wenn das Reiseland ein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland geschlossen hat. Und dann nur den Betrag, den die Behandlung in Deutschland gekostet hätte.
Den Rest muss der Arbeitgeber tragen, das gehört zu seiner Fürsorgepflicht. Viele Versicherungen bieten darum Policen für Arbeitgeber an, die eine vorgegebene Zahl von Geschäftsreisen pro Jahr abdecken – unabhängig davon, welcher Mitarbeiter reist. Unternehmer sollten darauf achten, dass die Höhe der Police unlimitiert ist, damit beispielsweise auch der Rücktransport des Kranken übernommen wird.
Der Unfall:
Die Unfallversicherung zahlt auch im Ausland bei allen Unfällen, die während der Arbeitszeit geschehen. Dazu gehören beispielsweise Verkehrsunfälle auf dem Weg zur Arbeit. Schwierig kann es werden, wenn der Arbeitnehmer einen Umweg fährt und verunglückt. Dann muss im Einzelfall geklärt werden, was Arbeit und was Freizeit ist. Weil das im Ausland oft noch schwieriger ist als zu Hause, schließen viele Chefs zusätzliche Policen ab, die auf Geschäfts­reisen rund um die Uhr Versicherungsschutz bieten. Für solche Versicherungen gibt es sogar steuerliche Vergünstigungen.
Die Entführung:
Wer seine Arbeitnehmer in den Jemen oder nach Kolumbien schickt, sollte über Versicherungen gegen Entführungen nachdenken. Bis 1998 waren diese in Deutschland als sittenwidrig eingestuft und daher nicht zulässig. Seit 2008 ist klar: Sie sind manchmal notwendig.
Damals entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin, dass ein Entführungsopfer kolumbianischer Rebellen der Bundesrepublik Deutschland 12.000 Euro für den Rettungsflug per Helikopter zurückzahlen muss. Nach wie vor gibt es in Deutschland nur wenige Angebote, auch weil die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht strenge Auflagen macht.
So dürfen maximal drei Mitarbeiter von der Existenz des Versicherungsvertrags wissen – so soll vermieden werden, dass Entführer zu ihrer Tat provoziert werden. Lösegeldversicherungen beinhalten beispielsweise eine spezielle Vorbereitung auf die Reise. Im Ernstfall stellt die Versicherung einen Experten, der die Verhandlungen übernimmt.
Die Haftpflicht:
Wie bei der Unfallversicherung greift auch die private Haftpflichtversicherung nur für Vorfälle außerhalb der Arbeitszeit – etwa beim Treffen mit Freunden im Restaurant. Während der Arbeitszeit müsste eigentlich die Betriebshaftpflicht für den Schaden aufkommen. Aber Vorsicht: Alte Policen schließen Schäden im Ausland oft aus.
Quelle:FTD

 

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Unternehmen vergeuden ihre Chance

Dienstag, 07.06.2011, 10:30 · von FOCUS-Online-Autor Simon Che Berberich

Den deutschen Firmen droht Ungemach: Die Mitarbeiter werden immer älter und damit anfälliger für Krankheiten, gleichzeitig fehlt es an Nachwuchskräften. Laut einer Studie könnte betriebliche Vorsorge hier viel ausrichten – doch sie wird kaum praktiziert.

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt tickt eine Zeitbombe, die Unternehmen künftig vor große Probleme stellen könnte. Die

Bevölkerung wird immer älter und so steigt auch das Durchschnittsalter der Belegschaften. Im Jahr 2024 dürfte die Altersgruppe der 50- bis 65-Jährigen mehr als 40 Prozent der deutschen Erwerbsfähigen stellen. Damit werden bestimmte Krankheitsbilder unter den Arbeitnehmern zunehmen: Diabetes, Arthrose und Herzkrankheiten etwa finden sich gehäuft in dieser Alterskohorte. Ganz abgesehen von den unerfreulichen Konsequenzen für jeden Einzelnen bedeutet der Trend nichts Gutes für die Leistungsfähigkeit der Betriebe. Wer krank ist, kann nicht arbeiten.

Und der demografische Wandel hat noch eine andere, nicht weniger gefährliche Folge: Wenn die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter abnimmt, sinkt auch die Zahl der verfügbaren Fachkräfte. Der ohnehin schon schwelende Fachkräftemangel dürfte sich dadurch weiter verschärfen. Beide Entwicklungen sind bedrohlich für die Unternehmen und ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Bleiben Sie gesund:

Deshalb ist es wichtig, dass die Menschen gar nicht erst krank werden und dass gerade die wachsende Gruppe älterer Arbeitnehmer fit bleibt. Ein Mittel dazu: Gesundheitsvorsorge in den Betrieben. Die Beratungsfirma Booz & Company (Booz) hat in einer Studie für die Felix-Burda-Stiftung aufgezeigt, welche Potenziale betriebliche Vorsorge bietet. Dazu befragten die Forscher 24 Unternehmen verschiedener Größe.

Ergebnis: Es gebe „weder aus betrieblicher noch aus volkswirtschaftlicher Perspektive eine Alternative“ zu verstärkter Prävention in den Firmen selbst. FOCUS Online zeigt auf, welche Wege sich dafür anbieten, wo heute noch einiges schiefläuft und warum betriebliche Vorsorge womöglich das Modell der Zukunft ist, wenn es um Gesundheit geht.

weiterlesen ….http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/tid-22561/gesundheitsvorsorge-bei-krankheit-lieber-zu-hause-bleiben_aid_634415.html

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