Tag Archives: ganzheitliche Absicherung

Zusatzversicherungen und andere hoch geistige Rankings

„Chefarzt, Brille, Akkupunktur; Zusatzversicherungen auf dem Vormarsch“, so lautete der Titel zu einem Bericht der sich mit einer Bewertung von Finanztest zum Thema Kranken-Zusatzversicherungen befasst.

Ich will gar nicht auf die Qualität der Aussagen von Finanztest eingehen, der Anspruch des Testers ist sicher schon oft genug angesprochen worden. Trodzdem will ich es nicht unterlassen darauf aufmerksam zu machen das die angesprochenen zusätzlichen Policen sicher nicht zu den existenzbedrohenden Risiken gehören. Ob ich über meinen Zusatztarif 200.- € für einen Brille alle 2 Jahre erstattet bekomme, die ich vorher mit meinen eigenen Beiträge finanziert habe ist sicher nicht Kriegs entscheidend. Der Hinweis von Finanztest auf den fast doppelt so hohen Beitrag bei den „Privaten“ für die 4 köpfige Familie im Vergleich zu einer gesetzlichen Kasse + Zusatzbeiträge zeigt aber den Anspruch diese Hauses klar auf.

Unser Thema ist speziell die betriebliche Absicherungen von Mitarbeiter und im besonderen der Inhaber. So ist es auch an der Tagesordnung, dass wir mit diesem Personenkreis zu aller erst über die existenzbedrohensten Risiken sprechen. Neben dem Risiko Tod, ist hier sicher in aller erster Linie das Krankengeld zu diskutieren. Und wenn Finanztest als Vorteil anpreist „das der Beitrag für die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen oberhalb der Beitragssbemessungsgrenze immer der gleiche bleibt, egal wie viel man verdient“ verschweigt Finanztest,  das so selbstverständlich auch die Leistungen begrenzt sind. Natürlich zahlt ein Versicherter auch bei einem Einkommen von 150.000.- € p.a. „nur“ den Höchstbeitrag der gesetzlichen Kassen. Im Gegenzug erhält er allerdings auch nur ein Krankengeld in Höhe von Brutto 2.598,90 €. Netto bleiben da 2.276,10 €. Einfach selbst mal nach rechnen.  Krankengeld-Rechner

Da dieses Thema ab der 6. Woche zum Problem wird, also quasi sofort, ist es umso erstaunlicher das die Themen Rente (hier mit 67) Berufsunfähigkeit (hier sicher erst nach Monaten) oder, wie bei Finanztest, erst gar nicht auf den Plan kommt sondern nur alte Parolen bedient werden und sich lieber mit den Themen „Brille, Akkupunktur und den Zähnen“ befasst wird.

Diesen Punkt einmal mit der Ehefrau/Ehemann dieser Zielgruppe diskutiert und aufgezeigt das im Krankheitsfall das Gehalt in 43. Tagen, um zum Teil 70% und mehr weg fällt. Dies führt sicher dazu, das der Punkt „Beitrag“  dann nur noch zweitrangig ist.

Schade, Chance vertan. Wer testet eigentlich die Tester.

Ach ja noch ein Test. Focus Money Ausgabe 43/2011 (die letzte) Testsieger die Hallesche Krankenversicherung soweit so gut. Das lachen habe ich mir aber nicht verkneifen können, als da die Central auf Platz 2 auftaucht. Tja da hat Focus Money sicher nicht ganz aktuell recherchiert. Sind die nicht gerade gezwungen aufgrund von Fehlkalkulationen sich von Ihren Vertriebspartner und Mitarbeiter zu trennen und stellen Tarifwerke ein und haben Beitrags-Anpassungen im 2 stelligen Prozentbereich bekannt gegeben.  Man muss sich in dem Test nur die Note für die Finanzstärke anschauen, dann weiß man auch wie das mit Griechenland passieren konnte ;-).

Beste Grüße

Alexander Leuthner

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Chefarzt vom Chef steuerlich gefördert

Die betriebliche Krankenzusatzversicherung :

Die Hallesche Krankenversicherung stellte zum Oktober 2011, Ihr neues Konzept zur betrieblichen Krankenzusatzversicherung vor. Unter Beteiligung des TÜV Süd wird somit das Thema betriebliches Gesundheitsmanagement in den Focus gestellt. Unternehmen ab einer Größe von 10 Mitarbeitern können so schon den Einstieg in das Thema  „betriebliches Gesundheitsförderung“ vornehmen.

Interessant ist hier sicher auch die aktuelle Rechtsprechung. Der Grund ist ein aktuelle Veröffentlichung des Bundesfinanzhofs (BFH) im Bundessteuerblatt (Teil II 2011, Seite 767 ff., vom 12. September 2011). 

Danach sind Beiträge zur bKV, die der Arbeitgeber für die Belegschaft abschließt, einkommens- und lohnsteuerrechtlich wie Sachzuwendungen zu behandeln. Es gilt damit eine Freigrenze von 44 Euro pro Monat und Mitarbeiter. Das eröffnet Unternehmen im Kampf um Fachkräfte einen neuen Spielraum. Eine Anfrage bei dem zuständigen Betriebsstättenfinanzamt gibt hier abschließend Auskunft.

Rechenbeispiel zur Alternative „Gehaltserhöhung“
Schon bei der Betrachtung einer „pauschal Besteuerung“ wird die Attraktivität zur Gehaltserhöhung deutlich. Hinzu kommt noch der Nettoeffekt beim Arbeitnehmer, da nicht mehr benötige Verträge aufgelöst werden können. Die nun neuen Möglichkeiten, nach Veröffentlichung des Bundesfinanzhofs könnte einen Boom auslösen.  Mit wenig Aufwand für das Unternehmen ist nun ein hoher zusätzlicher Krankenschutz für die Belegschaft möglich. Damit entwickelt sich die bKV zu einer weiteren Alternative gegenüber der Gehaltserhöhung, bei der häufig nur die Hälfte beim Mitarbeiter ankommt.

Der große Vorteil für die Arbeitnehmer liegt in dem Verzicht auf eine Gesundheitsprüfung. Die „normale Beantragung“ solcher Krankenzusatzversicherungen, wird häufig durch die obligatorische Gesundheitsprüfung erschwert (Risikozuschläge bzw. Ausschlüsse) oder gar unmöglich gemacht. Auch die sonst vereinbarten „Wartezeiten“ entfallen. Und dies gilt zum Teil auch für die Familienmitglieder.

Leistungskürzungen der gesetzlichen Krankenkassen 

Die Unberechenbarkeit der gesetzlichen Krankenversicherung, (siehe Insolvenz von Krankenkassen und die öffentlichen Diskussion), dürfte ein weiteres Argument für einen zusätzlichen Gesundheitsschutz über den Betrieb sein. Kassenpatienten stehen künftig vor weiteren Streichungen bei den Leistungen.

Herzlichst Grüßt

Alexander Leuthner 




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betriebliche Krankenversicherung

betriebliche Krankenversicherung und die Zukunft:

In diesem Bereich, der nun seit ca. 2 Jahren vermehrt Einzug hält und bei dem auch wir in der Entwicklungsphase beteiligt waren, sieht die Politik, Wirtschaft, Industrie, Gewerkschaften und Verbände ein großes Potential um speziell Fachkräfte zu finden bzw. zu binden.

Da hierüber auch die Familienmitglieder der Arbeitnehmer eingebunden werden können, und das ohne Gesundheitsprüfung, besteht aktuell schon eine hohe Nachfrage. Natürlich auch vor dem Hintergrund der immer geringer werdenden Leistungen des gesetzlichen Krankenversicherungssystem. Das Beispiel „Amerika“ zeigt wie eine Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt auch von Themen wie „Gesundheit bzw. Krankenversicherung“ geprägt sein kann. Schon heute ist es dort so, das die qualifizierten Fachkräfte als erstes nach der „Krankenversicherung durch den Arbeitgeber“ fragen.

Wir sind sehr stolz darauf, das wir mit dem TÜV Süd im Rahmen einer Kooperation mit der Hallesche Krankenversicherung einen hoch spezialisierten Partner gewinnen konnten und dieser uns in enger Zusammenarbeit bei der Analyse sowie Zertifizierung auf dem Gebiet des „ betrieblichen Gesundheitsmanagement “ unterstützt.

Zum Beispiel könnte der Punkt „Arbeitgeber finanzierte betriebliche Krankenzusatzversicherung“ durchaus in Stellenausschreibungen enthalten sein. Die hierzu zur Verfügung gestellten Leistungen und Absicherungen sind absolut als Mehrwert zu sehen.

Hierzu haben wir Ihnen eine Datei „betriebliche Krankenzusatzabsicherung“ sowie unseren Flyer „BKV“ erstellt. Einfach kurz per Mail bei uns anfordern.

Gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung um Ihren Betrieb noch attraktiver zu positionieren und freuen uns sehr auf diesbezügliche Gespräche.

„letzten Endes kann man alle wirtschaftlichen Vorgänge auf drei Worte reduzieren: Menschen, Produkte und Profite. Die Menschen stehen an erster Stelle– sonst kann man mit den anderen beiden nicht viel anfangen“.

Lido Anthony „Lee“ Iacocca

Herzlich Grüßt

Alexander Leuthner

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Konzerne versichern:Die Firma gibt, was die Krankenkasse nicht zahlt

Betriebliche Zusatzpolicen bieten Unternehmen Chancen im Wettbewerb um gute Mitarbeiter. Anbieter entwickeln dafür spezielle Tarife. Bisher sind aber erst wenige private Krankenversicherer in dem Segment aktiv. 

Arbeitgeber, die auf Anreize wie einen Firmenwagen setzen, müssen umdenken: Für viele Angestellte und Arbeiter ist es attraktiver, wenn ihnen das Unternehmen ermöglicht, beim Arzt wie ein Privatpatient behandelt zu werden. 59 Prozent der Arbeitnehmer, die gesetzlich versichert sind, finden eine vom Arbeitgeber finanzierte Zusatzpolice wichtig, nur 30 Prozent einen Dienstwagen. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der AXA. Während die betriebliche Altersversorgung gerade durch die politische Förderung eine feste Größe geworden ist, fristet die betriebliche Krankenversicherung noch ein Schattendasein. Nur eine Minderheit der Unternehmen bietet Mitarbeitern eine Aufstockung der Krankenversicherung an.
„Es gibt derzeit noch eine sichtbare Diskrepanz zwischen der Aufgeschlossenheit für das Thema und der Umsetzung“, weiß Matthias Becker, Partner und Krankenversicherungsexperte beim Berater Boston Consulting Group (BCG). Bei vielen DAX-Konzernen sei das Thema etabliert, während von den großen mittelständischen Firmen lediglich 15 bis 20 Prozent betriebliche Krankenversicherung anböten. „Aber weit mehr als 50 Prozent der Personalleiter halten das Thema für strategisch relevant.“
Krankenzusatzpolicen vom Arbeitgeber haben Konjunktur:
Die Nachfrage habe in den vergangenen Jahren merklich angezogen. Die Unternehmen suchen neue Möglichkeiten, im Wettbewerb um gute Fachkräfte zu punkten. „Bei den Sonderleistungen ist die Krankenversicherung ein attraktiver Baustein.“ Bislang sind erst wenige private Krankenversicherer (PKV) in dem Segment unterwegs, darunter Arag, Axa, DKV, Gothaer, Hallesche, R+V und Süddeutsche Kranken – sowie seit dem 1. Juli auch die Allianz. Sie bietet Firmen spezielle Policen an – zunächst im Pilotvertrieb. „Wir arbeiten dabei mit ausgewählten Agenturen und Maklern zusammen“, sagt ein Sprecher. Der Versicherer ist Marktführer in der betrieblichen Altersversorgung und will nicht länger der Konkurrenz das zweite große Feld der Vorsorge überlassen. „Bei den Personalverantwortlichen wächst das Bewusstsein für die Chancen der betrieblichen Krankenversicherung“, weiß Michael Kurtenbach, Vorstandschef der Gothaer Kranken. Die Tatsache, dass der Kölner Versicherer in den vergangenen Jahren in der Zusatzversicherung deutlich stärker als der Markt gewachsen ist, führt Kurtenbach auch auf das Belegschaftsgeschäft zurück. „Es hat sich für uns zu einem richtigen Wachstumsfeld entwickelt.“
Die Gothaer hat fürs Belegschaftsgeschäft spezielle Produkte entwickelt. Der Unterschied zu Individualpolicen: Wegfall der Wartezeiten, erleichterte Gesundheitsprüfung, geringere Beiträge. „Wir gehen davon aus, dass wir im Belegschaftsgeschäft eine gute Risikomischung haben“, sagt Kurtenbach. Außerdem sind die Tarife anders als sonst in der PKV ohne Alterungsrückstellungen kalkuliert. Die Prämien werden entweder vom Unternehmen bezahlt, vom Mitarbeiter oder von beiden zusammen. „Ein interessanter Ansatz ist auch, wenn der Arbeitgeber die Police im ersten Jahr finanziert und der Mitarbeiter dann entscheidet, ob er sie fortführt.“ Das fördere eine schnelle und hohe Durchdringung in der Belegschaft. In einem Pilotprojekt bei einem Kunden habe kaum jemand die Police nach dem Jahr gekündigt, sagt Kurtenbach.
Uwe Jüttner, Krankenversicherungsexperte beim Makler AON, favorisiert die arbeitgeberfinanzierte Variante. Bei solchen Rahmenverträgen verzichteten die Versicherer auf die sonst übliche Gesundheitsprüfung. „Das ist ein erheblicher Vorteil.“ Ihn bieten manche Krankenversicherer nach eigenen Angaben auch beim Abschluss über die Mitarbeiter – wenn genügend mitmachen.
Um der betrieblichen Krankenversicherung zu einem Schub zu verhelfen, seien klare Regeln für die Besteuerung notwendig, betont Jüttner. Der Gesetzgeber sollte wie bei der betrieblichen Altersversorgung steuerliche Anreize setzen. „Wir brauchen die Pauschalbesteuerung“, sagt er.
Die Axa ist seit Anfang 2010 in dem Segment aktiv. „Als bedeutender Industrie- und Gewerbeversicherer müssen wir den Firmen auch in der Krankenversicherung etwas anbieten können“, sagte Michael Haas, Leiter betriebliche Krankenversorgung. „Auf diesem Feld können Arbeitgeber effektiv etwas für ihre Mitarbeiter tun.“ Axa setzt einen Schwerpunkt bei der arbeitgeberfinanzierten Variante. Gerade die Ungewissheit vieler Menschen über die Entwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung und ihres künftigen Leistungsumfangs erhöhe das Interesse an Zusatzversicherungen, sagt Haas. „Es handelt sich noch um ein junges Geschäft, aber ich sehe gute Wachstumschancen.“
Die Kölner Messegesellschaft bietet ihren Mitarbeitern schon länger Zusatzversicherungen für Zahnersatz und Chefarztbehandlung sowie Zwei-Bett-Zimmer im Krankenhaus an. „Man braucht Benefits, mit denen man sich von anderen Arbeitgebern abheben kann“, sagt Martin Wollziefer, Personalleiter der Kölnmesse. Das Unternehmen trägt die vollen Kosten für die Policen. „80 Prozent der gesetzlich versicherten Mitarbeiter haben das Angebot angenommen“, sagt Wollziefer.
Für die Belegschaft sei das Angebot inzwischen eine Selbstverständlichkeit. „Es würde Ärger geben, wenn wir es nicht mehr machen würden.“ Die Bindewirkung einer solchen Zusatzpolice sollte zwar nicht überschätzt werden, sagt der Personalchef. „Ich bin aber der Meinung, dass die Gesundheitsversorgung zu den Themen gehört, um die sich ein Arbeitgeber kümmern sollte.“
Berater Becker von BCG glaubt an den Siegeszug des Belegschaftsgeschäfts. Bei der zu erwartenden Umorganisation der Krankenversicherung sei eine mittelfristig wahrscheinliche Variante eine Grundversorgung mit stark reduzierten Leistungen. Sie müssten durch Zusatzversicherungen ergänzt werden. „In allen Märkten, in denen ein Wechsel stattgefunden hat und das gesetzliche System den Deckungsumfang reduziert hat, hat sich der Privatmarkt in Richtung Firmengeschäft verlagert“, sagt Becker. Bestes Beispiel seien die Niederlande. Seit der Umstrukturierung Anfang 2006 haben die Individualpolicen dort im steigenden Zusatzgeschäft an Bedeutung verloren, berichtet er. „Heute ist fast die Hälfte der Policen an den Arbeitgeber gebunden.“
  • Aus der FTD vom 20.09.2011
    © 2011 Financial Times Deutschland,

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Betriebliche Altersvorsorge contra Demografie

Einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Towers Watson zufolge erwarten die Personalverantwortlichen größerer Unternehmen erhebliche Schwierigkeiten, generell Nachwuchs und speziell Talente zu gewinnen und dauerhaft ans Unternehmen zu binden. Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist ein wichtiges Instrument, dessen Bedeutung mittelfristig steigen wird.

Das Beratungsunternehmen Towers Watson hat Personal- oder „Demografieverantwortliche“ von 35 Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Größen befragt, darunter auch 26 Prozent Finanzdienstleister (Versicherungen und Banken). Im Durchschnitt werden 20.000 Mitarbeiter in Deutschland beschäftigt.

Bald fehlen die Arbeitskräfte

Die Diagnose ist, dass das Potenzial an Erwerbstätigen in Deutschland aufgrund der demografischen Entwicklung besonders schnell sinken wird. Nur die Japaner altern unter den großen Industrienationen noch schneller als wir, aber knapp ein Drittel Über 65-Jährige im Jahr 2050 sind keine beruhigende Aussicht für Personalverantwortliche.

Denn je nach Prognose wird die Zahl der Erwerbstätigen von heute rund 44 Millionen Personen bis 2050 auf 28 bis 39 Millionen sinken, letzteres unter der unrealistischen Annahme einer starken Zuwanderung nach Deutschland.

Mittel gegen Demografie bestehen

Den Personalmanagern sind diese Zusammenhänge offenbar durchaus geläufig. Alle Befragten sehen jetzt schon das Problem, generell Nachwuchs-Mitarbeiter und speziell Talente darunter zu finden. Vier von fünf sehen ein Problem in der zunehmenden Überalterung der Belegschaft, zwei Drittel erwarten eine sinkende Leistungsfähigkeit. Knapp über die Hälfte erwartet ein steigendes Gehaltsniveau.

Auch glauben sechs von zehn Personalmanagern, dass man der Demografie ein Schnippchen schlagen kann, wenn man geeignete Maßnahmen ergreift.

Eine Mehrheit handelt noch nicht

Von der Erkenntnis zur Handlung ist es in diesem Fall allerdings noch ein weiter Weg. Erst 21 Prozent der Befragten geben ab, entsprechende Maßnahmen bereits ergriffen zu haben, weitere neun Prozent planen solche. Der Rest begnügt sich bisher damit, Informationen zur demografischen Herausforderung zu sammeln und entsprechende Risiken zu analysieren.

Gründe dafür werden in der generell schwierigen Messbarkeit langfristiger Maßnahmen und der dadurch bedingten schwierigen Durchsetzbarkeit gesehen. Auch vermisst die Hälfte der Personalverantwortlichen einen entsprechenden Rückhalt durch ihre Unternehmensleitung.

Gesundheit und Altersvorsorge Kernthemen

Vier von fünf Unternehmen sehen künftig Risiken und entsprechenden Handlungsbedarf im Bereich der Gesundheitsvorsorge. Sieben von zehn sehen dasselbe bei der Work Life Balance, also der Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit. Mit 69 Prozent etwa eben so viele erwarten Risiken und die Notwendigkeit zur Handlung im Bereich der betrieblichen Altersversorgung.

Der Handlungsbedarf in der bAV wird von knapp der Hälfte der Befragten erst mittelfristig mit einem Horizont von zwei bis fünf Jahren gesehen, von 20 Prozent langfristig, neun Prozent kurzfristig.Zwei Drittel glauben, dass traditionelle Lösungen in der Gesundheitsvorsorge überdacht werden müssen. 53 Prozent sehen die gleiche Notwendigkeit in der bAV.

bAV wird immer wichtiger

Towers Watson-Berater Jürgen Helfen weist darauf hin, dass die bAV schon heute einen außerordentlich hohen Stellenwert in den Unternehmen genießt, der noch wachsen wird. „Künftig wird die bAV in Kombination mit Lebensarbeitszeitkonten und Altersteilzeit- oder Teilrentenmodellen noch viel stärker genutzt werden, um die rentennahen Arbeitsphasen sowie einen flexiblen Übergang in den Ruhestand zu gestalten.“

Dabei gehe es keineswegs nur darum, Mitarbeitern einen frühzeitigen, finanziell abgefederten Ausstieg aus dem Unternehmen zu verschaffen. Vielmehr werde es künftig auch wichtig werden, kompetente Mitarbeiter länger im Unternehmen zu halten, auch über das Ruhestandsalter hinaus. Deshalb sei es besonders wichtig, dass die Unternehmen sehr flexible bAV-Lösungen vorhalten, die unterschiedlichen Zielsetzungen gerecht werden.

Prof. Dr. Matthias Beenken
Quelle: VM 07.09.2011
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Hilfe hilfe, der Fachkräfte Mangel!

Was wird nicht alles orakelt was es mit der zukünftigen Fachkräfte Situation wohl auf sich hat? Wir denken dass es mit Fachkräften ist wie mit Immobilien!

Bei Immobilien gibt es drei Gründe sich für eine zu entscheiden 1. Lage, 2. Lage und 3. Lage

So ist es auch mit den Fachkräften. Es gibt drei Gründe warum sich eine Fachkraft für ein Unternehmen entscheidet. 1. Soziale Kompetenz 2. Soziale Kompetenz 3. Soziale Kompetenz. Es ist belegt das bei zwei gleichwertigen Jobangeboten, das Unternehmen den Zuschlag bekommt das den Bereich „Soziales Wohlbefinden“  in den Vordergrund stellt. Hierzu gehören verschiedene Regelungen. Angefangen vom Firmenwagen, über Essengutscheine, Fitnessclub, Gesundheitsprogramme, Betriebskindergärten, Zusatzversorgungen wie zum Beispiel Zahnzusatzversorgungen, Gruppenunfallversorgungen und natürlich den Klassiker, die betriebliche Altersvorsorge.

Ja, werden Sie sagen, kenn ich! Davon gehen wir natürlich aus. Aber, kennen Sie auch die Möglichkeiten die so genannten biometrischen Risiken, hierüber Ihren Fachkräften anzubieten. Nehmen Sie zum Beispiel die Änderung im Bereich der Absicherung im Falle einer Berufsunfähigkeit. Ab den Jahrgängen  1961 besteht kein Schutz bzw. Anspruch mehr über die gesetzliche Rentenversicherung. Also keine Rente bei Berufsunfähigkeit. Da wir 2011 haben, ist es also sehr wahrscheinlich, dass Ihre Fachkraft die Sie heute suchen hierfür keine Absicherung besitzt. Und hier beginnt Ihre soziale Kompetenz.  Für Ihre Mitarbeiter ist dies Absicherung meist sehr teuer und nur unter genauer Betrachtung des Gesundheitsstatus zu erlangen. Das geht schon mit Allergien los, geht weiter über Rückenprobleme und von Psychischen Vorerkrankung gar nicht zu reden. In all diesen Fällen ist mit Risikozuschlag, schlimmer noch mit Ausschlüssen zu rechnen.  Sie als Arbeitgeber können dies Ihrem Mitarbeiter ersparen. Bis zu 24.000.- € Berufsunfähigkeitsrente sind versicherbar.  Gerade mal  63.- € monatlich, kostet Sie als Arbeitgeber zum Beispiel eine Jahresrente in Höhe von 12.000.- €. Der Beitrag ist für Sie Betriebsausgabe und somit steuermindernd

Ein weiteres Zugpferd bei der Mitarbeitergewinnung ist  zum Beispiel das „betriebliche Gesundheitsmanagement“ bzw. die „betrieblichen Krankenzusatzversicherung“. Das Schlagwort hier ist „100% Zahnersatzerstattungen“.

Seit mehr als 10 Jahren stellen wir Unternehmen spezielle Lösungen zur Verfügung,  die „Ihre“ soziale Kompetenz in den Vordergrund stellt. Individuelle Lösungen stehen hier im Focus. Hochwertige Absicherungskonzepte  für Ihre Mitarbeiter. Auf Gesundheitsprüfungen!  verzichten wir. Dies könnte der Grund sein, weshalb sich der Mitarbeiter und dessen Familie, für Ihr Unternehmen entscheiden.

Denken Sie doch einmal darüber nach wie sich bei diesem Gedanken, der Absicherung für Ihre Mitarbeiter, fühlen und sprechen Sie uns doch einfach an.

Herzlichst Grüßt

Alexander Leuthner

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Keyman-Police: So wird der Ausfall von Mitarbeitern versichert

So wird der Ausfall vom Mitarbeitern versichert:

Schicksalsschläge sind unberechenbar. Wenn Chefs oder Spitzenkräfte unerwartet ausfallen, fehlt Unternehmen nicht nur ihr Wissen, sondern auch ihre wertvolle Arbeitskraft. Zumindest dagegen gibt es aber eine Versicherung.

Genauso hatte sich Manfred Müller den Mann vorgestellt, mit dem er die internationale Abteilung seines Metallbaubetriebs aufbauen wollte: Diplom-Ingenieur Marcus Frisch war verhandlungssicher in mehreren Sprachen, als Dozent einer technischen Hochschule mit besten Kontakten zu Wissenschaft und Forschung ausgestattet und hatte eine Menge Erfahrung im Aufbau ähnlicher Projekte.

Obendrein war Frisch erst 41 Jahre alt. Mit einem Mann in diesem Alter kann man langfristig planen, dachte Müller. Trotzdem, ganz der vorsichtige Kaufmann, schloss er eine Keyman-Police ab. Eine Versicherung, die einspringt, wenn ein Mitarbeiter in Schlüsselpositionen (ein „Keyman“) auf lange Zeit oder für immer ausfällt, durch Krankheit, Unfall oder Tod. Egal ob es sich dabei um den erfahrenen Produktionsleiter handelt, den Alleinherrscher über die komplexe Firmen-IT oder den charismatischen Topverkäufer.

Im Schadensfall zahlt die Versicherung an das Unternehmen. Das kann beispielsweise einen Interimsmanager anheuern, einen Headhunter mit der Suche nach einem Nachfolger beauftragen, Qualifizierungskurse für einen internen Nachfolger finanzieren oder andere Mitarbeiter dafür vergüten, dass sie zusätzliche Aufgaben übernehmen müssen.

Aufwendige Mehrarbeit

Wie sinnvoll dieses Sicherheitsnetz sein kann, erlebten die Chefs der Düsseldorfer Unternehmensberatung MBB Consult. Einer der Geschäftsführer brach sich beim River-Rafting den Halswirbel und fiel fast ein Jahr lang aus. Das Unternehmen ist auf Sanierungen und Restrukturierungen spezialisiert. Das sind komplexe Projekte, bei denen nicht jedes Detail dokumentiert werden kann, um eine reibungslose Übergabe an einen Kollegen zu ermöglichen. Die Folge: Die übrigen Geschäftsführer mussten sich aufwendig in die Materie einarbeiten und hatten weniger Zeit für eigene Aufgaben. „Darunter hat das Unternehmen gelitten“, sagt Hattenbach.

Die Berater zogen die Konsequenz: Inzwischen haben sie für alle vier Geschäftsführer Keyman-Policen abgeschlossen, die bis zum Rentenalter laufen, auch um die Kosten für einen ausfallenden Geschäftsführer zu ersetzen. Denn die sind hoch, im Schnitt dreimal so hoch wie sein Jahresgehalt. „Allein ein Headhunter kassiert bis zu 1,5 Jahresgehälter an Gebühr“, sagt Axel Salzmann, Mitglied der Geschäftsleitung beim internationalen Versicherungsmakler Oskar Schunck.

Noch einmal die gleiche Summe kann fällig werden, wenn die Firma für sechs Monate einen Interimsmanager einkauft, sagt Jörn Bandemer, Geschäftsführer von Hanse Interim Management, dessen Unternehmen auf die Vermittlung von Interimsmanagern an Mittelständler spezialisiert ist. Manchmal müssen Unternehmen auch Umsatzeinbußen abfedern, weil verunsicherte Kunden nach dem Unglücksfall abspringen oder Aufträge nicht fertiggestellt werden können.

Vielen ist es unangenehm, über den Tod zu sprechen“

Trotz solcher Gefahren haben noch nicht allzu viele Unternehmer eine solche Versicherung abgeschlossen. Das könnte daran liegen, dass es vielen Chefs unangenehm ist, mit ihren Schlüsselfiguren über Tod und Krankheit zu reden oder ihnen gar zu sagen, wie viel ihr Leben der Firma wert ist, sagt Karin Jans vom Bund versicherter Unternehmer (BVU). Um dieses Gespräch kommen sie aber nicht herum, „denn der Mitarbeiter muss grundsätzlich zustimmen“.

Der Keyman muss ausführliche Angaben zu seinem Gesundheitszustand machen. Bei Lebensversicherungen muss er auch Auskunft über riskante Hobbys wie Motorradfahren oder eben River-Rafting geben. Auf diese Daten hat der Arbeitgeber keinen Zugriff, doch durch die Höhe der Prämien kann er Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand oder das Privatleben seines Mitarbeiters ziehen

Was die Versicherung kostet:

Die Kosten für die Police richten sich vor allem nach solchen Risiken. „Die teuerste Variante ist die Dread-Disease-Police“, sagt BVU-Expertin Jans. Das sind Versicherungen gegen schwere Erkrankungen (englisch: dread diseases) wie zum Beispiel Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall. Einige Anbieter decken auch Unfallfolgen wie Erblindung oder Sprachverlust ab sowie die Folgen von Operationen wie das Legen eines Bypasses. Gezahlt wird unabhängig von den Heilungschancen. Der Versicherungsfall tritt ein, sobald die Krankheit diagnostiziert wird.

Metallbau-Chef Manfred Müller entschied sich für die Dread-Disease-Variante. Bei einer Versicherungssumme von 2,5 Mio. Euro zahlte er jährlich 12.180 Euro. Gut angelegtes Geld, denn vier Jahre nach Vertragsabschluss erkrankte der Ingenieur an Krebs, und die Versicherungssumme wurde ausbezahlt – deshalb sind die Namen des Unternehmers und seines Mitarbeiters hier geändert.

Geld hilft, aber natürlich geht es nicht nur um Geld. „Der Verlust von Wissen und Netzwerk ist nicht versicherbar“, sagt Interimsmanager­-Vermittler Bandemer. „Dafür braucht man auf der Führungsebene den Transfer von strategischem Wissen.“ Auch Jürgen Reker, Mittelstandsexperte beim Wirtschafsprüfungsunternehmen Deloitte, sieht Keyman-Policen skeptisch: „Wenn ich vermeiden möchte, dass mein Betrieb abbrennt, reicht es nicht, eine Feuerversicherung abzuschließen.“ Zu 70 Prozent, so Rekers Empfehlung, sollten Wissen und Können der Schlüsselfigur durch Ersatzleute abgedeckt sein. „Ob sich für 30 Prozent unternehmerisches Restrisiko dann eine Versicherung lohnt, ist letztlich eine Preisfrage.“

Quelle: Kirstin von Elm, Impulse

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Auf riskanter Mission für die Firma

Geschäftsreisen sind ein kostspieliges Übel. Da streichen Chefs schonmal die Businessclass oder das teurere Hotel. Wer aber selbst für die Versicherung zu geizig ist, riskiert den Ruin der Firma.

Rund 150 Millionen Dienstreisen organisieren deutsche Unternehmen jedes Jahr und geben rund 40 Mrd. Euro dafür aus. Ganz schön viel Geld. Denken sich die Firmen auch und senken die Reisekosten: Billigunterkunft statt Hilton und Economy statt Businessklasse.

So weit, so gut. Arbeitgeber können aber auch am falschen Ende sparen. Das zeigt sich, wenn Reisende unterwegs verunglücken oder krank werden und kein passender Versicherungsschutz besteht. Es gehört zur Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, für Reisen im Interesse der Firma die nötigen Versicherungen abzuschließen. Auch im Ausland.
Kümmert sich ein Unternehmen nicht darum, kann es teuer werden – und tragisch. Nachdem etwa 2002 bei einem Attentat im pakistanischen Karatschi Mitarbeiter einer französischen Firma gestorben waren, verurteilte ein Gericht das Unternehmen dazu, 765.000 Euro Schadensersatz an die Angehörigen der Opfer zu zahlen.
Das Unternehmen war seiner Fürsorgepflicht nicht ausreichend nachgekommen. Obwohl die Gefahr bekannt war, hatte es seine Mitarbeiter jeden Tag zur gleichen Uhrzeit auf dem gleichen Weg zur Baustelle gefahren.
Der Krankheitsfall:
Wird ein Arbeitnehmer auf einer Geschäftsreise krank, muss seine privat abgeschlossene Reisekrankenversicherung nicht zahlen. Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt nur, wenn das Reiseland ein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland geschlossen hat. Und dann nur den Betrag, den die Behandlung in Deutschland gekostet hätte.
Den Rest muss der Arbeitgeber tragen, das gehört zu seiner Fürsorgepflicht. Viele Versicherungen bieten darum Policen für Arbeitgeber an, die eine vorgegebene Zahl von Geschäftsreisen pro Jahr abdecken – unabhängig davon, welcher Mitarbeiter reist. Unternehmer sollten darauf achten, dass die Höhe der Police unlimitiert ist, damit beispielsweise auch der Rücktransport des Kranken übernommen wird.
Der Unfall:
Die Unfallversicherung zahlt auch im Ausland bei allen Unfällen, die während der Arbeitszeit geschehen. Dazu gehören beispielsweise Verkehrsunfälle auf dem Weg zur Arbeit. Schwierig kann es werden, wenn der Arbeitnehmer einen Umweg fährt und verunglückt. Dann muss im Einzelfall geklärt werden, was Arbeit und was Freizeit ist. Weil das im Ausland oft noch schwieriger ist als zu Hause, schließen viele Chefs zusätzliche Policen ab, die auf Geschäfts­reisen rund um die Uhr Versicherungsschutz bieten. Für solche Versicherungen gibt es sogar steuerliche Vergünstigungen.
Die Entführung:
Wer seine Arbeitnehmer in den Jemen oder nach Kolumbien schickt, sollte über Versicherungen gegen Entführungen nachdenken. Bis 1998 waren diese in Deutschland als sittenwidrig eingestuft und daher nicht zulässig. Seit 2008 ist klar: Sie sind manchmal notwendig.
Damals entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin, dass ein Entführungsopfer kolumbianischer Rebellen der Bundesrepublik Deutschland 12.000 Euro für den Rettungsflug per Helikopter zurückzahlen muss. Nach wie vor gibt es in Deutschland nur wenige Angebote, auch weil die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht strenge Auflagen macht.
So dürfen maximal drei Mitarbeiter von der Existenz des Versicherungsvertrags wissen – so soll vermieden werden, dass Entführer zu ihrer Tat provoziert werden. Lösegeldversicherungen beinhalten beispielsweise eine spezielle Vorbereitung auf die Reise. Im Ernstfall stellt die Versicherung einen Experten, der die Verhandlungen übernimmt.
Die Haftpflicht:
Wie bei der Unfallversicherung greift auch die private Haftpflichtversicherung nur für Vorfälle außerhalb der Arbeitszeit – etwa beim Treffen mit Freunden im Restaurant. Während der Arbeitszeit müsste eigentlich die Betriebshaftpflicht für den Schaden aufkommen. Aber Vorsicht: Alte Policen schließen Schäden im Ausland oft aus.
Quelle:FTD

 

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Unternehmen vergeuden ihre Chance

Dienstag, 07.06.2011, 10:30 · von FOCUS-Online-Autor Simon Che Berberich

Den deutschen Firmen droht Ungemach: Die Mitarbeiter werden immer älter und damit anfälliger für Krankheiten, gleichzeitig fehlt es an Nachwuchskräften. Laut einer Studie könnte betriebliche Vorsorge hier viel ausrichten – doch sie wird kaum praktiziert.

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt tickt eine Zeitbombe, die Unternehmen künftig vor große Probleme stellen könnte. Die

Bevölkerung wird immer älter und so steigt auch das Durchschnittsalter der Belegschaften. Im Jahr 2024 dürfte die Altersgruppe der 50- bis 65-Jährigen mehr als 40 Prozent der deutschen Erwerbsfähigen stellen. Damit werden bestimmte Krankheitsbilder unter den Arbeitnehmern zunehmen: Diabetes, Arthrose und Herzkrankheiten etwa finden sich gehäuft in dieser Alterskohorte. Ganz abgesehen von den unerfreulichen Konsequenzen für jeden Einzelnen bedeutet der Trend nichts Gutes für die Leistungsfähigkeit der Betriebe. Wer krank ist, kann nicht arbeiten.

Und der demografische Wandel hat noch eine andere, nicht weniger gefährliche Folge: Wenn die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter abnimmt, sinkt auch die Zahl der verfügbaren Fachkräfte. Der ohnehin schon schwelende Fachkräftemangel dürfte sich dadurch weiter verschärfen. Beide Entwicklungen sind bedrohlich für die Unternehmen und ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Bleiben Sie gesund:

Deshalb ist es wichtig, dass die Menschen gar nicht erst krank werden und dass gerade die wachsende Gruppe älterer Arbeitnehmer fit bleibt. Ein Mittel dazu: Gesundheitsvorsorge in den Betrieben. Die Beratungsfirma Booz & Company (Booz) hat in einer Studie für die Felix-Burda-Stiftung aufgezeigt, welche Potenziale betriebliche Vorsorge bietet. Dazu befragten die Forscher 24 Unternehmen verschiedener Größe.

Ergebnis: Es gebe „weder aus betrieblicher noch aus volkswirtschaftlicher Perspektive eine Alternative“ zu verstärkter Prävention in den Firmen selbst. FOCUS Online zeigt auf, welche Wege sich dafür anbieten, wo heute noch einiges schiefläuft und warum betriebliche Vorsorge womöglich das Modell der Zukunft ist, wenn es um Gesundheit geht.

weiterlesen ….http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/tid-22561/gesundheitsvorsorge-bei-krankheit-lieber-zu-hause-bleiben_aid_634415.html

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Neue Zähne vom Chef!

Attraktives Health-Benefit statt verpuffter Gehaltserhöhung

Ihnen ist sicherlich auch bekannt, dass von einer Gehaltserhöhung nur ca. die Hälfte beim Arbeitnehmer ankommt. Der finanzielle Aufwand beim Arbeitgeber ist groß – die Wirkung “verpufft” jedoch. Darüber hinaus werden die Versorgungslücken bei den gesetzlichen Krankenversicherungen immer größer.

Handeln Sie zeitgemäß und führen Sie eine betrieblich finanzierte Zusatzversicherung für die Mitarbeiter Ihres Unternehmens ein. Die Möglichkeit der Pauschalversteuerung bringt weitere Vorteile für Arbeitgeber und -nehmer.

Profitieren Sie von minimalem organisatorischen Aufwand, einem positiven Sozial-Image Ihres Unternehmens und einer gesteigerten Motivation und Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter.

Ab einer Betriebsgröße von mindestens 50 Mitarbeitern wird mit einem Gruppenversicherungsvertrag das gesamte Unternehmen versichert. Bei Bedarf sind aber auch Gruppenbildungen z.B. für leitende Angestellte möglich.

Es ist keine Gesundheitsprüfung notwendig, die An- und Abmeldungen erfolgen via Liste, die Beitragszahlungen laufen zentral über den Arbeitgeber.

Ihr Vorteil in Zahlen:

Sparen Sie z.B. 80.784,- € bei 150 Mitarbeitern im Vergleich zur Barlohnerhöhung.

>> zum Rechenbeispiel für Betriebliche Krankenzusatzversicherung für Unternehmen (bKV)

 

 

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