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BAV: Versicherungstrio bietet Direktversicherung für Apotheker

Die Versicherungen Alte Leipziger, R+V und Axa bieten ab sofort gemeinsam ein betriebliches Altersvorsorgeprodukt für Apothekenmitarbeiter an.

Mit der neuen Apotheken-Rente hat das Versicherungskonsortium den Tarifvertrag des Arbeitgeberverbands Deutscher Apotheken (ADA) und der Apothekengewerkschaft Adexa umgesetzt. Den „Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge für Mitarbeiter in Apotheken und Auszubildende zur Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten“ haben die Tarifparteien geschlossen, um die Altersbezüge von Apothekenmitarbeitern zu verbessern. Er tritt zum 1. Januar 2012 in Kraft. Im Tarifvertrag haben ADA und Adexa zum ersten Mal einen Arbeitgeberbeitrag und -Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge (bAV) tariflich vorgeschrieben.

Die Apotheken-Rente ist eine Direktversicherung. Der Apotheker zahlt monatlich zwischen 10 und 27,50 Euro in seinen Vertrag ein. Der Beitrag ist abhängig von der Wochenarbeitszeit der Mitarbeiter. Die Angestellten können darüber hinaus einen freiwilligen Zusatzbeitrag leisten. Auf diesen zahlt der Arbeitgeber noch einmal einen 20-prozentigen Zuschuss.

Ein Beispiel: Eine heute 42-jährige Apothekenangestellte mit einem Teilzeitvertrag über 20 Wochenstunden erhält für ihre betriebliche Altersvorsorge einen Beitrag von ihrem Arbeitgeber in Höhe von 22,50 Euro. Aus ihrem Gehalt stockt sie diesen Betrag freiwillig um 50 Euro monatlich auf. Dafür erhält sie von ihrem Chef einen Arbeitgeberzuschuss von 10 Euro. Auf ihr betriebliches Altersvorsorgekonto fließen also monatlich insgesamt 82,50 Euro. Wenn die Angestellte mit 67 Jahren in den Ruhestand geht, erhält sie eine garantierte monatliche Rente von 115 Euro. Diese erhöht sich durch die bis dahin entstandenen Überschüsse.

Von: Karen Schmidt

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Tipps und Tricks zum Thema Elterngeld

Was ist Elterngeld und wer bekommt es?

Elterngeld ist wird als Fördermittel für werdende Mütter oder Väter vom Staat ausgezahlt. Bei einem maximalen Nettoeinkommen von 1.800,- €, das im Fall der Elternzeit wegfällt, werden bis zu 67% davon ausgezahlt. Geringverdiener, deren Einkommen unter 1.000,- € liegt, bekommen bis zu 100% ausgezahlt. Falls die Eltern vor der Geburt über kein Einkommen verfügten, erhalten sie 300,- € pro Monat. Je nach den Umständen ist aber auch ein Bonus für Geschwister oder Zulagen bei Zwillingen oder Mehrlingen möglich.

Wie lange bekommt man Elterngeld?

Innerhalb der ersten 14 Lebensmonate des neugeborenen Kindes kann Elterngeld in Anspruch genommen werden. Es stehen dem Vater oder der Mutter jeweils 12 Monatsbeiträge zu, jedoch können pro Elternteil maximal 12 Monate und mindestens zwei Monate Elterngeld bezogen werden. Die Elternteile können auch beide gleichzeitig das Elterngeld beziehen, es wird jedoch insgesamt nur 14 Monate ausgezahlt.

Geschwisterbonus beim Elterngeld

Wenn die Eltern neben ihrem Neugeborenen ein weiteres Kind unter zwei Jahren, zwei Kinder unter 6 Jahren oder ein Kind mit Behinderung unter 14 Jahren haben, erhalten sie einen Bonus für die Geschwister.

>> zum Elterngeldrechner

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