Tag Archives: Betriebliche Krankenversicherung

Urteil zur Informationspflicht bei Entgeltumwandlungen

Arbeitgeber muss nicht aktiv über die Entgeltumwandlung informieren

Das BAG (21.01.2014, 3 AZR 807/11) hat nach jahrelanger Unsicherheit entschieden, dass ein Arbeitgeber seine Mitarbeiter nicht aktiv über die Möglichkeit der Entgeltumwandlung informieren muss. Eine solche Verpflichtung ergibt sich nach Meinung der Richter weder aus dem Betriebsrentengesetz noch aus der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.

Bedeutung für die Praxis:

Den Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge muss der Mitarbeiter selbst einfordern. Wenn der Arbeitgeber seine Mitarbeiter allerdings berät (Verträge anbietet oder bereits Verträge im Rahmen einer Entgeltumwandlung installiert hat) dann haftet er selbstverständlich auch für die Richtigkeit der Auskünfte. Da die Entgeltumwandlung eine arbeitsrechtliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer darstellt, die der AGBKontrolle unterliegt, haftet der Arbeitgeber auch dafür, dass die Vereinbarung (inklusive dem zugehörigen Versicherungsvertrag) keine überraschenden Klauseln zum Nachteil des Arbeitnehmers enthält. Diese Haftung des Arbeitgebers gilt auch dann, wenn die Beratung durch einen Versicherungsvermittler als Erfüllungsgehilfen durchgeführt wird. Der Arbeitgeber sollte also den Berater sorgfältig auswählen und mit ihm auch den Umfang der Dokumentation des Beratungsgespräches vereinbaren, inklusive deutlicher Hinweise auf die Nachteile der Entgeltumwandlung.

Privat fortgeführte Pensionskassen bleiben sozialversicherungspflichtig

Scheidet ein Mitarbeiter aus dem Unternehmen aus, so kann er in der Regel seine Direktversicherung oder seinen Pensionskassenvertrag per Versicherungsnehmerwechsel „mitnehmen und privat weiterführen“. Am 28.09.2010 hat das Bundesverfassungsgericht für den Fall einer solchen privat weitergeführten Direktversicherung entschieden, dass die Police nach dem Ausscheiden keinen „institutionellen Bezug“ mehr zum Arbeitgeber hat und von einer privaten Versicherung nicht mehr zu unterscheiden ist. Deshalb sind auch die späteren Leistungen aus der Direktversicherung –  soweit sie auf den privaten Beitragszahlungen beruhen – als private Versorgungsleistungen in der gesetzlichen Kranken-  und Pflegeversicherung beitragsfrei. Am 23.07.2014 hat nun das BSG in mehreren Urteilen (z. B. B 12 KR 28/12) die bisherige Auffassung der Krankenkassen bestätigt, diese Vorgehensweise nicht  auf Pensionskassen anzuwenden. Da Pensionskassen ausschließlich  im Rahmen der bAV tätig werden, besteht nach Auffassung des Gerichtes immer ein institutioneller Bezug zum Arbeitgeber. Somit unterliegen auch Leistungen, die aus privaten Beiträgen finanziert wurden, der Beitragspflicht.

Quelle: Feb`s

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Deshalb ist die Betriebsrente nicht zu schlagen!

Immer wieder wird diskutiert über die rentabelsten Anlageformen für das Alter.

Sicher hier gibt es keinen Königsweg, da die individuellen Wünsche und Ziele jedes einzelnen nun mal nicht über einen Kamm zu scheren sind. Trotzdem kann man sagen das bei einer sehr hohen Anzahl der Arbeitnehmer die bAV (betriebliche Altersvorsorge) die effektivste ist.

Das ist ein Praxisfall

Mann 35 Jahre alt, ledig Steuerklasse 1, Gehalt inkl. Arbeitgeberleistungen zur VWL 2.690.- €. Also ungefähr das Durchschnittseinkommen der Deutschen.

Bei der Verwendung der VWL und einem Nettoaufwand des Mitarbeiter von nur 25 .- €, erhält er einen Vorsorgevertrag über seinen Arbeitgeber, der monatlich inklusive Förderung vom Staat und Arbeitgeber mit 131,50 € dotiert wird. Hieraus erhält er eine lebenslange und steigende Rente in Höhe von  294,24 € inkl. Überschüsse (garantiert 194,68 €). Alternativ kann eine Auszahlung des angesammelten Kapitals vereinbart werden. Dies Beträgt  87.921,03 € inkl. Überschüsse (garantiert 58.171,32€).

Nehmen wir jetzt mal an, dieser Mensch geht mit seinen 25.- € zu seiner Bank und bittet um eine Anlageform die die oben genannten Beträge am Ende zur Verfügung stellt. Mal abgesehen davon das eine Anlage gewählt werden müsste die eine Rendite pro Jahr in Höhe von 11,01 % abwirft, ist es durchaus wahrscheinlich das der Banker den Sicherheitsdienst ruft, mit dem Kopf schüttelt und nach dem letzten Arztbesuch fragt. Selbst bei der Betrachtung der garantierten Beträge sind bei alternativen Anlagen pro Jahr 9,21  Rendite notwendig, wohl gemerkt „garantiert“ und steigend.

Was will eigentlich der Staat von mir? 

Natürlich kommen Argumente wie, „ja aber am Ende muss ich doch Steuer auf die Leistungen aus der bAV zahlen“!  Richtig, Gegenfrage: Auf was müssen Sie denn als Rentner keine Steuern zahlen? Leider gibt es seit dem in 2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz, keine Einkünfte mehr die nicht steuerpflichtig sind für Rentner. Dazu ist davon auszugehen, das die Steuerbelastung die später auf deutlich geringeren Einkünfte zu leisten ist (es kommt ja kein Gehalt mehr), erheblich geringer ausfällt als während des Arbeitslebens. Auch wird ab und an, die durch diese Vorgehensweise reduzierte gesetzliche Renten-Leistung angeführt. In den Beispiel oben sind dies 68,53.- €! pro Monat, also eigentlich auch kein Argument. Aber gut ziehen wir alle diese Punkt in unsere Betrachtung nach der Rendite für den Banker mit ein, dann können wir Ihn beruhigen, denn jetzt braucht er eine Rendite von nur noch ca. 5,9% „garantiert“, für die nächsten 32 Jahre! Ach, natürlich auch für die Zeit ab Beginn der Rente, also mindestens nochmal garantiert 20 Jahre. Und nochmal, wir reden von garantierten Werten und keinen eventuellen Wertentwicklungen, Kursentwicklungen etc.!

Ab wann lohnt sich das ganze für mich nicht mehr?

Nette fachlich hochqualifizierte „Vergleiche“ werden ab und an durchs Dorf getrieben. Beispielhaft werden hier 55 Jährige herangezogen! Nicht falsch verstehen, aber wenn jemand erst mit 55 Jahren zur Erkenntnis gelangt das seine Altersvorsorge nicht ausreicht, kann er sicherlich in der kürze der Zeit bis zum Rentenbeginn, nicht erwarten das er aus 25.- € Eigenaufwand eine hoch lukrative Lösung zur Verfügung gestellt bekommt. Trotzdem sollte auch hier betrachtet werden, das ja dieser „Mensch“ ebenfalls nur 25.- € selbst aufwendet hat und der Rest „gesponsert“ ist. Also bleibt das Verhältnis von Eigenbeitrag zu Endkapital ebenfalls sehr attraktiv.

Gerne stellen wir weitere Berechnungen zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Nachricht.

Beste Grüße

Alexander Leuthner

 


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Leuthner-Consulting im „Squaire“

The Squaire

Zentralster Service im „New Work City“ Frankfurt a. M.

Seit dem 01. Januar 2013 stellt die Leuthner-Consulting Ihren Mandanten einen weiteren Service Point zur Verfügung. Im zentralsten Business Center Deutschlands dem „Squaire“ am Frankfurter Flughafen, oder auch „New Work City“ genannt, kann dem Wunsch unserer Mandanten nach „kurzen Wegen“ deutlich entgegen gekommen werden. Die Anreise steht somit über alle Verkehrsmittel, ob Auto, Zug oder Flugzeug kurz und schnell planbar und somit zeitsparend zur Verfügung. Zusätzlich steht im benachbarten Hilton Hotel eine adäquate Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung.

Kontakt:

Leuthner-Consulting GmbH & Co. KG

THE SQUAIRE 12

Am Flughafen
 60549 Frankfurt a. M.

Tel.: +49 69 95 93 25 100
 Fax: +49 69 95 93 25 200

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So heilt der Chef

So sorgt die Firma mit einer betrieblichen Krankenversicherung für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter!

 

 

 

 

 

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Sieben Fehler in Anstellungsverträgen von Geschäftsführern

Welcher dieser sieben unangenehmen Fehler lauert in Ihrem Geschäftsführer-Vertrag?

Es sind immer die gleichen Punkte in den Geschäftsführerverträgen, die später zu Ärger führen können, und zwar folgende:

Fehler Nr. 1: Fehlende Eindeutigkeit. Zum Beispiel bei der Vergütung:

Aus Ihren Verträgen muss sich durch einfache Berechnungen und ohne Ermessensspielraum ergeben, ob und in welcher Höhe Ihnen eine Vergütung zusteht. Vor allem die Vereinbarung zur Lohnfortzahlung bei Krankheit gibt immer wieder Anlass zu erheblichen Streitigkeiten  (wie lange wird diese gezahlt bzw. ab wann beginnt diese, wie hoch ist diese, ist diese abgestimmt auf die Leistungen aus der gesetzlichen bzw. privaten Krankenkasse). Auch die Leistungen im Todesfall sollten eindeutig geregelt sein. Zum Beispiel: Wie lange wird das Gehalt noch weiter gezahlt, wie Hoch ist in diesem Fall noch der Tantiemen Anspruch usw.

Fehler Nr. 2:

Unklarheit über Termin der Vereinbarung. Oft wird versucht, durch nachträgliche Änderungen eine Verbesserung zugunsten der GmbH herbeizuführen. Eventualitäten regeln Sie gleich im Erstvertrag.

Fehler Nr. 3:

Fehlende Regelungen. Beispielsweise über die Aufgabenteilung bei verschiedenen Geschäftsführern. Besser: vorher regeln! Sonst haften Sie für die Taten anderer!

Fehler Nr. 4:

Ungültigkeit von Verträgen oder Vereinbarungen – beispielsweise in Ihrem Arbeitsvertrag. Was regelt die GmbH-Satzung? Das kann im Widerspruch zur aktuellen Rechtsprechung stehen.

Fehler Nr. 5:

Nicht erkennbare Ernsthaftigkeit. Finanzamt und Gerichte setzen enge Grenzen bei der Vertragsgestaltung. So manche Vereinbarung führte schon dazu, dass von Gerichten oder Finanzbehörden die Ernsthaftigkeit der GmbH insgesamt infrage gestellt wurde!

Fehler Nr. 6:

Haftungsausschlüsse, die keine sind. Manche GmbH-Geschäftsführer versuchen, in ihren Verträgen Haftungsausschlüsse zu regeln, um sich selbst besser zu schützen. Doch welche können Sie wirklich regeln? Denn nicht jede Haftung lässt sich delegieren!

Fehler Nr. 7:

Fehlende Üblichkeit – einer der häufigsten Fehler. Getroffene Vereinbarungen sind so untypisch, dass sie zweifelsohne nicht mit einem fremden Geschäftsführer getroffen worden wären. Das Finanzamt lehnt ab.

Aber: Es gibt einen Ausweg! Unser Muster-Dienstvertrag dient Ihnen im Gespräch mit Ihrem Rechtsanwalt zur Analysierung Ihrer Situation und diskussion welche Regelungen getroffene werden sollten bzw. müssten. Noch ein kleiner Hinweis, auch wenn Sie sicher einen kompetenten Steuerberater haben, Arbeitsverträge sind „rechtliche Angelegenheiten“ die nur ein Rechtsanwalt abarbeiten darf.

Herzlichst Grüßt

Alexander Leuthner

 

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IWF Studie: Hohes Lebensalter treibt Deutschland in die Pleite

Regierung und Bürger sind nicht auf die steigende Lebenserwartung vorbereitet. Nach IWF-Berechnungen fehlen bis 2050 allein in Deutschland mehr als zwei Billionen Euro. Von Tobias Kaiser

Interessanter Artikel in „der Welt“

http://www.welt.de/wirtschaft/article106173855/Hohes-Lebensalter-treibt-Deutschland-in-die-Pleite.htm

Beste Grüße ihr,

Alexander Leuthner

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Gesundheitsvorsorge wird zum Wachstumsfaktor

In Stuttgart diskutierten Experten über die Notwendigkeit des betrieblichen Gesundheitsmanagements und der Gesundheitsförderung. Da gesunde Mitarbeiter zufriedener und leistungsfähiger seien, wirke sich jedes Engagement direkt auf den Unternehmenserfolg aus. Doch im Gegensatz zur betrieblichen Altersversorgung sei das Thema vor allem in mittleren Unternehmen kaum bekannt. Vermittler könnten es jedoch nutzen, um zum Jahresanfang einen Einstieg in das qualifizierte Gruppengeschäft mit Firmen und kollektiven Verträgen zu finden.

In der ausgebuchten Veranstaltung „Betriebliches Gesundheitsmanagement als Chance“ begrüßte Professor Dr. Bernd Brüggenjürgen, Leiter des SDK-Institut für Gesundheitsökonomie, Ende Januar in Stuttgart rund 150 Zuhörer des Symposiums 2012. Dies war bereits das dritte Treffen der jährlichen Veranstaltung zum Thema betriebliche Gesundheitsvorsorge, das als Säule neben der betrieblichen Altersvorsorge zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Brüggenjürgen definierte zunächst betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und Gesundheitsförderung (BGF). Die BGF betone stärker die individuelle aktive Beteiligung von Beschäftigen. Die Arbeitnehmer wollen ihre Gesundheit nicht nur „gemanagt“ haben, sondern selbst mitentscheiden, wo sie die Schwerpunkte in der Prävention und in der Gesundheitsförderung setzen können und wollen.

Hohe Einsparungseffekte werden realisiert

Nach der Einführung eines Förderprogramms für die Gesundheit der Beschäftigten würden erste Erfolge bereits kurzfristig sichtbar. Innerhalb von drei bis vier Jahren lasse sich eine sehr deutliche Verringerung der durch Krankheit verursachten Kosten nachweisen, langfristig bewirken solche Programme vermutlich einen noch viel größeren Effekt, prognostizierte Brüggenjürgen.

Die Investition der Unternehmen für solche Programme bewirke einen Einsparungseffekt, der mehr als doppelt so hoch wie die investierte Summe liege. Die Einsparungen aus weniger Abwesenheitszeiten durch erkrankte Arbeitnehmer übersteige der Ertrag aus der Investition um mehr als das Zehnfache. Nachhaltigkeit sei kein Kostenfaktor, wie so oft fälschlich angenommen würde, sondern ein echter Ertragsfaktor, betonte Brüggenjürgen.

Betriebliche Gesundheitsvorsorge wächst in Deutschland

In Deutschland verfügen vor allem international tätige Konzerne über ein Gesundheitsmanagement und Programme zur Gesundheitsförderung. Professor Dr. Uwe Brandenburg, Leiter des zentralen Gesundheitswesen bei der Volkswagen AG, erläuterte Chancen und Grenzen der betrieblichen Möglichkeiten.

Die Chancen für ein Unternehmen, das nach Höchstleistungen strebt, liegen laut Brandenburg in der Förderung der Zufriedenheit seiner Mitarbeiter. Gesundheit zu fördern und den Erkrankten optimal zu helfen, kann nur über ein ganzheitliches Konzept für alle Beschäftigte erreicht werden. Dazu zähle der Schutz vor Mobbing am Arbeitsplatz ebenso, wie das Fördern von freiwilliger Teilnahme an Angeboten der gesundheitlichen Prävention.

Die Grenze sei eine Art von „Fetischismus“ für Fitness, oder einen Gesundheitskult zu erzeugen. Solche Übertreibungen würden eher kontraproduktiv wirken, verdeutlichte Brandenburg als Experte für Arbeitsmedizin.

Netzwerk geschaffen

In der Gesundheitsförderung vernetze sich Volkswagen mit Sozialversicherungs-Trägern, der Wissenschaft und privatwirtschaftlichen Anbietern. Dies gelte vom Integrationsmanagement in der Phase der beruflichen Wiedereingliederung nach schweren Erkrankungen bis zur Information und Hilfe bei Früherkennung, Prävention und Gesundheitsförderung.

Brandenburg nannte als Beispiele, wie „gesunde“ Mitarbeiter die „Gesundheit“ des Unternehmens stärken, den niedrigen Krankenstand, weniger Arbeitsunfälle, geringe Fluktuation, größeres Engagement der Mitarbeiter und eine steigende Arbeitsproduktivität.

Weniger allgemein bekannt seien der höhere Markenwert durch die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen, die Arbeitgeberattraktivität durch den angebotenen gesundheitlichen Zusatznutzen und das gute Unternehmensimage aus gelebter sozialer Verantwortung.

„Privatgesetzlich“ als Chance für Gruppenversicherungen

Das Management betrieblicher Gesundheitsvorsorgungen könne durch die gebündelte Kompetenz aus einer Hand entlastet werden.

Andrea Neid, Fachbereichsleiterin der Mhplus Krankenkasse, und Andreas Treitz, Leiter Firmenkunden und Vorsorge der SDK, brachten die Vorteile der seit 2009 bestehenden Kooperation zwischen einer gesetzlichen Kasse und einer privaten Krankenversicherung auf den Punkt. Leistungsabwicklungen werden einfacher, obwohl die Leistungen selbst umfangreicher sind.

Zum Angebot „Mitarbeitervorsorge“ zähle neben der betrieblichen Altersvorsorge und der betrieblichen Gruppen-Unfallversicherung jetzt auch die betriebliche Krankenversicherung über gesetzliche Krankenkassen mit passgenauem ergänzenden Privatschutz aus Gruppenverträgen privater Krankenversicherer.

Rabatte für Gruppenvertrag

Die Prozesse werden für die Personalabteilungen der Arbeitgeber unbürokratisch und kostengünstig. Für die Arbeitnehmer winken aufgrund des Gruppenvertrages hohe Rabatte gegenüber Einzelverträgen und vereinfachte Gesundheitsfragen. Rabatte für ergänzende private Zusatzpolicen gäbe es auch für die Familienangehörigen der gruppenversicherten Beschäftigten.

Der Trend, sich als Arbeitnehmer Versicherungen günstig über den Arbeitgeber zu kaufen, vermehre auch die Chancen für spezialisierte und kompetente Versicherungsvermittler, sich über das Firmen- und Gruppengeschäft neue Kundenkreise nachhaltig zu erschließen. Die Berater für die betriebliche Mitarbeitervorsorge könnten die Kundenkontakte zumeist für weitere Versicherungsangebote nutzen.

Termin 2013 für noch mehr Teilnehmer steht fest

Nach der Veranstaltung wurde gemeldet, dass die für die Teilnehmer kostenfreie Veranstaltung für den 24. Januar 2013 in Stuttgart bereits fix terminiert sei. Das vierte Symposium solle im „Stuttgarter Haus der Wirtschaft“ stattfinden, damit nächstes Jahr noch mehr interessierte Besucher teilnehmen können.

Quelle:

VM

Dietmar Braun

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Die Suche nach der echten Inflation

Heute ein Link zu einem sehr interessanten Artikel aus dem Manager-Magazin zum Thema „Inflation“.

 

http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,812691,00.html

Beste Grüße

Alexander Leuthner

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Rechenbeispiel: Betriebliche Krankenzusatzversicherung / Krankenversicherung für Unternehmen (bKV)

Beispiel: Ersparnis von 106.290,- € bei 150 Mitarbeitern

Unternehmen mit 150 Mitarbeitern Lohn/Gehaltssumme p.a.
bei einem Brutto Durchschnittsgehalt je MA in Höhe von 3.000,- €
zzgl. Sozialvers. u. BG = 7.020.000,- € p.a.

Barlohnerhöhung

Bruttolohnerhöhung:

3,0 % = 90,- €

Effektiver Aufwand des Arbeitgebers:
(inkl. AG Anteil Sozialversicherung+BG)

117,22 €

Effektiver Gesamtaufwand p.a.

210.996,- €

Nettolohnerhöhung des Arbeitnehmers:
(Ledig St.Kl. 1)

43,09 €

bKV als Sachbezug durch den Arbeitgeber
pauschal versteuert (§ 40 EStG)

Versicherungsbeitrag zahlt Arbeitgeber:

43,09 €

+ Pauschalsteuer (t.B. 35%):

15,08 €

Effektiver Aufwand des Arbeitgebers:

58,17 €

Benefit für den Arbeitnehmer:

43,09 €

Ersparnis bKV zur Lohnerhöhung:

106.290,- € p.a.

>> Information über Betriebliche Krankenzusatzversicherung / Krankenversicherung für Unternehmen (bKV)

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Betriebliche Krankenzusatzversicherung / Krankenversicherung für Unternehmen (bKV)

unternehmen

Ihre Vorteile:

  • 60% geringerer Kostenaufwand für Arbeitgeber
    im Verhältnis zur Brutto-Lohnerhöhung
  • keine Gesundheitsprüfung der Mitarbeiter
  • hohe Mitarbeiter-Motivation und Bindung an das Unternehmen
    -> AG schließt Lücke im ges. Gesundheitssystem
  • Familienangehörige können mitversichert werden

Attraktives Health-Benefit statt verpuffter Gehaltserhöhung

Ihnen ist sicherlich auch bekannt, dass von einer Gehaltserhöhung nur ca. die Hälfte beim Arbeitnehmer ankommt. Der finanzielle Aufwand beim Arbeitgeber ist groß – die Wirkung „verpufft“ jedoch. Darüber hinaus werden die Versorgungslücken bei den gesetzlichen Krankenversicherungen immer größer.

Handeln Sie zeitgemäß und führen Sie eine betrieblich finanzierte Zusatzversicherung für die Mitarbeiter Ihres Unternehmens ein. Die Möglichkeit der Pauschalversteuerung bringt weitere Vorteile für Arbeitgeber und -nehmer. Im besten Fall kann auch die so genannten „44.- € Sachbezugsfreigrenze“ angewandt werden.

Profitieren Sie von minimalem organisatorischen Aufwand, einem positiven Sozial-Image Ihres Unternehmens und einer gesteigerten Motivation und Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter.

Ab einer Betriebsgröße von mindestens 10 Mitarbeitern wird mit einem Gruppenversicherungsvertrag das gesamte Unternehmen versichert. Bei Bedarf sind aber auch Gruppenbildungen z.B. für leitende Angestellte möglich.

Es ist keine Gesundheitsprüfung notwendig, die An- und Abmeldungen erfolgen via Liste, die Beitragszahlungen laufen zentral über den Arbeitgeber.

Ihr Vorteil in Zahlen:

Sparen Sie z.B. 88.340,- € bei 150 Mitarbeitern im Vergleich zur Barlohnerhöhung.

>> zum Rechenbeispiel für Betriebliche Krankenzusatzversicherung für Unternehmen (bKV)

 

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