Tag Archives: betriebliche Altersversorgung

Auszug aus dem Geschäftsbericht der Robert Bosch GmbH

„Wir sehen in der Schaffung dieser Alters- und
Hinterbliebenenunterstützung nicht einen Akt der
Wohltätigkeit, sondern auch eine im Interesse der Firma
liegende, auf Erhaltung und Steigerung des guten Willens
unserer Belegschaft abzielende Maßnahme, in der gleichzeitig
die Verbundenheit aller derer zum Ausdruck kommen soll, die
im Hause Bosch tätig sind.“

Auszug aus dem Geschäftsbericht der Robert Bosch GmbH aus dem Jahre 1928!!

Dem ist aus unserer Sicht nichts hinzuzufügen.

Ihr
Alexander Leuthner

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Rätsel für Geschäftsführer !!

Hallo, heute habe ich etwas besonderes mit Ihnen vor. Nehmen Sie sich kurz Zeit und beantworten Sie die folgenden 5 Fragen.

1. Wie viele PS hat Ihr Auto?

2. Wie heißt der Topstürmer Ihres Lieblingsvereins?

3. Welches IPhone besitzen Sie?

4. Welche Bildschirmdiagonale hat Ihr Flachbild-Fernseher?

 

5. Wie Hoch ist der Kranken-Tagegeldsatz Ihrer Krankenversicherung, ab wann wird gezahlt und weiß Ihre Krankenversicherung das Sie Geschäftsführer sind?

Wenn Sie zur Beantwortung der ersten 4 Fragen weniger als 30 Sekunden benötigt haben und bei letzten Frage immer noch am überlegen sind sollten Sie dringend einen Telefon-Termin mit uns vereinbaren. Wie es richtig und verantwortungsbewusst für Ihr Unternehmen, vor allem aber für Ihre Familie geregelt sein sollte zeigen wir Ihnen gerne auf.

Rufen Sie uns einfach an und wir stellen Ihnen gerne einen Muster-Arbeitsvertrag mit entsprechender Regelung zur Verfügung.

Ich freue mich sehr auf Ihre Nachricht

Beste Grüße ihr,

Alexander Leuthner

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Urteil zur Informationspflicht bei Entgeltumwandlungen

Arbeitgeber muss nicht aktiv über die Entgeltumwandlung informieren

Das BAG (21.01.2014, 3 AZR 807/11) hat nach jahrelanger Unsicherheit entschieden, dass ein Arbeitgeber seine Mitarbeiter nicht aktiv über die Möglichkeit der Entgeltumwandlung informieren muss. Eine solche Verpflichtung ergibt sich nach Meinung der Richter weder aus dem Betriebsrentengesetz noch aus der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.

Bedeutung für die Praxis:

Den Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge muss der Mitarbeiter selbst einfordern. Wenn der Arbeitgeber seine Mitarbeiter allerdings berät (Verträge anbietet oder bereits Verträge im Rahmen einer Entgeltumwandlung installiert hat) dann haftet er selbstverständlich auch für die Richtigkeit der Auskünfte. Da die Entgeltumwandlung eine arbeitsrechtliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer darstellt, die der AGBKontrolle unterliegt, haftet der Arbeitgeber auch dafür, dass die Vereinbarung (inklusive dem zugehörigen Versicherungsvertrag) keine überraschenden Klauseln zum Nachteil des Arbeitnehmers enthält. Diese Haftung des Arbeitgebers gilt auch dann, wenn die Beratung durch einen Versicherungsvermittler als Erfüllungsgehilfen durchgeführt wird. Der Arbeitgeber sollte also den Berater sorgfältig auswählen und mit ihm auch den Umfang der Dokumentation des Beratungsgespräches vereinbaren, inklusive deutlicher Hinweise auf die Nachteile der Entgeltumwandlung.

Privat fortgeführte Pensionskassen bleiben sozialversicherungspflichtig

Scheidet ein Mitarbeiter aus dem Unternehmen aus, so kann er in der Regel seine Direktversicherung oder seinen Pensionskassenvertrag per Versicherungsnehmerwechsel „mitnehmen und privat weiterführen“. Am 28.09.2010 hat das Bundesverfassungsgericht für den Fall einer solchen privat weitergeführten Direktversicherung entschieden, dass die Police nach dem Ausscheiden keinen „institutionellen Bezug“ mehr zum Arbeitgeber hat und von einer privaten Versicherung nicht mehr zu unterscheiden ist. Deshalb sind auch die späteren Leistungen aus der Direktversicherung –  soweit sie auf den privaten Beitragszahlungen beruhen – als private Versorgungsleistungen in der gesetzlichen Kranken-  und Pflegeversicherung beitragsfrei. Am 23.07.2014 hat nun das BSG in mehreren Urteilen (z. B. B 12 KR 28/12) die bisherige Auffassung der Krankenkassen bestätigt, diese Vorgehensweise nicht  auf Pensionskassen anzuwenden. Da Pensionskassen ausschließlich  im Rahmen der bAV tätig werden, besteht nach Auffassung des Gerichtes immer ein institutioneller Bezug zum Arbeitgeber. Somit unterliegen auch Leistungen, die aus privaten Beiträgen finanziert wurden, der Beitragspflicht.

Quelle: Feb`s

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Krankengeld für Gesellschafter Geschäftsführer !?

Bei Info-Veranstaltungen rund um das Thema „Arbeitsvertrag für den Geschäftsführer“ bekomme ich leider immer noch oft genug die Aussage zu hören „ich als Gesellschafter Geschäftsführer (GGF) meiner GmbH brauche doch kein Krankengeld“

1. Fremdvergleich

Bei der Betrachtung von Auszahlungen (Gehalt oder auch Gewinnvorwegvergütung), stellt sich im Prüfungsfall immer die Frage des so genannten „Fremdvergleiches“. Hier wird, um es einfach auszudrücken, nur gefragt ob eine bestimmte Vorgehensweise bei einem angestellten Fremd-Geschäftsführer so auch vorgenommen würde! Also im speziellen Fall bei Krankheit, würde man trotz Regelung im Arbeitsvertrag über die 6 Wochen hinaus das Gehalt weiterzahlen?

2. VGA! Verdeckte Gewinnausschüttung

Gelder die nicht begründet ausgezahlt werden, gelten im Allgemeinen als verdeckte Gewinnausschüttung. Heißt also, ein Gehalt das trotz Regelung im Arbeitsvertrag über die 6 Wochen hinaus gezahlt wird, ist im Rahmen der Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer nach zu versteuern. Rückwirkend natürlich mit 6 % „Strafzins“ auf die nicht gezahlte Steuer.

3. Insolvenzverschleppung

Gelder die ohne vertragliche Regelung ausgezahlt werden und dadurch im schlimmsten Fall das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage bringen, können durchaus zur Insolvenzverschleppung beitragen, was direkte (auch strafrechtliche) Konsequenzen für den Geschäftsführer nach sich ziehen kann.

Arbeitsvertragliche Regelung muss sein

Insofern, tut eine Regelung im Arbeitsvertrag nicht weh, sondern regelt nur das was bei jedem anderen auch geregelt ist. Natürlich hat ein GGF/GF/Vorstand die Möglichkeit, dies individueller zu tun. So empfehlen wir, im Rahmen einer vorhandenen Liquidität bzw. Rückdeckung, dass die Lohnfortzahlung bei Krankheit auf 6 Monate vereinbart sein sollte.

Info an die Krankenversicherung  

Doch Achtung: Wichtig ist, das man die Krankenversicherung, privat oder gesetzlich, über die Regelung im Arbeitsvertrag informiert. Im ungünstigsten Fall, sind Diese sonst von einer Zahlung nach Ablauf der arbeitsvertraglichen Regelung befreit.

Analyse des Arbeitsvertrages

Sprechen Sie uns an, wir analysieren Ihren Arbeitsvertrag, geben Ihnen Tipps und stellen Ihnen Musterverträge zur Verfügung. Das folgende kleine Beispiel zeigt, warum dies notwendig ist:

Gehalt GGF/GF/Vorstand pro Monat 10.000.- € Brutto. Regelung im Arbeitsvertrag, 6 Wochen Lohnfortzahlung bei Krankheit (oder keine Regelung im AV, dann immer 6 Wochen). Die Krankenversicherung leistet ab der 6. Woche ca. 86.- € pro Tag = 2.580.- € Brutto Krankengeld. Zum letzten Netto, in Höhe von ca. 7.000.- € fehlen also nach dem 43. Tag pro Monat 4.420.- €!!

Die korrekte Lösung ist an einem Tag erledigt, kostet nicht einmal 100.- €

Rufen Sie mich einfach an 06074-48505-0. Ich freue mich auf Ihre Nachricht und wünsche Ihnen vor allem Gesundheit.

Beste Grüße

Alexander Leuthner

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Deshalb ist die Betriebsrente nicht zu schlagen!

Immer wieder wird diskutiert über die rentabelsten Anlageformen für das Alter.

Sicher hier gibt es keinen Königsweg, da die individuellen Wünsche und Ziele jedes einzelnen nun mal nicht über einen Kamm zu scheren sind. Trotzdem kann man sagen das bei einer sehr hohen Anzahl der Arbeitnehmer die bAV (betriebliche Altersvorsorge) die effektivste ist.

Das ist ein Praxisfall

Mann 35 Jahre alt, ledig Steuerklasse 1, Gehalt inkl. Arbeitgeberleistungen zur VWL 2.690.- €. Also ungefähr das Durchschnittseinkommen der Deutschen.

Bei der Verwendung der VWL und einem Nettoaufwand des Mitarbeiter von nur 25 .- €, erhält er einen Vorsorgevertrag über seinen Arbeitgeber, der monatlich inklusive Förderung vom Staat und Arbeitgeber mit 131,50 € dotiert wird. Hieraus erhält er eine lebenslange und steigende Rente in Höhe von  294,24 € inkl. Überschüsse (garantiert 194,68 €). Alternativ kann eine Auszahlung des angesammelten Kapitals vereinbart werden. Dies Beträgt  87.921,03 € inkl. Überschüsse (garantiert 58.171,32€).

Nehmen wir jetzt mal an, dieser Mensch geht mit seinen 25.- € zu seiner Bank und bittet um eine Anlageform die die oben genannten Beträge am Ende zur Verfügung stellt. Mal abgesehen davon das eine Anlage gewählt werden müsste die eine Rendite pro Jahr in Höhe von 11,01 % abwirft, ist es durchaus wahrscheinlich das der Banker den Sicherheitsdienst ruft, mit dem Kopf schüttelt und nach dem letzten Arztbesuch fragt. Selbst bei der Betrachtung der garantierten Beträge sind bei alternativen Anlagen pro Jahr 9,21  Rendite notwendig, wohl gemerkt „garantiert“ und steigend.

Was will eigentlich der Staat von mir? 

Natürlich kommen Argumente wie, „ja aber am Ende muss ich doch Steuer auf die Leistungen aus der bAV zahlen“!  Richtig, Gegenfrage: Auf was müssen Sie denn als Rentner keine Steuern zahlen? Leider gibt es seit dem in 2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz, keine Einkünfte mehr die nicht steuerpflichtig sind für Rentner. Dazu ist davon auszugehen, das die Steuerbelastung die später auf deutlich geringeren Einkünfte zu leisten ist (es kommt ja kein Gehalt mehr), erheblich geringer ausfällt als während des Arbeitslebens. Auch wird ab und an, die durch diese Vorgehensweise reduzierte gesetzliche Renten-Leistung angeführt. In den Beispiel oben sind dies 68,53.- €! pro Monat, also eigentlich auch kein Argument. Aber gut ziehen wir alle diese Punkt in unsere Betrachtung nach der Rendite für den Banker mit ein, dann können wir Ihn beruhigen, denn jetzt braucht er eine Rendite von nur noch ca. 5,9% „garantiert“, für die nächsten 32 Jahre! Ach, natürlich auch für die Zeit ab Beginn der Rente, also mindestens nochmal garantiert 20 Jahre. Und nochmal, wir reden von garantierten Werten und keinen eventuellen Wertentwicklungen, Kursentwicklungen etc.!

Ab wann lohnt sich das ganze für mich nicht mehr?

Nette fachlich hochqualifizierte „Vergleiche“ werden ab und an durchs Dorf getrieben. Beispielhaft werden hier 55 Jährige herangezogen! Nicht falsch verstehen, aber wenn jemand erst mit 55 Jahren zur Erkenntnis gelangt das seine Altersvorsorge nicht ausreicht, kann er sicherlich in der kürze der Zeit bis zum Rentenbeginn, nicht erwarten das er aus 25.- € Eigenaufwand eine hoch lukrative Lösung zur Verfügung gestellt bekommt. Trotzdem sollte auch hier betrachtet werden, das ja dieser „Mensch“ ebenfalls nur 25.- € selbst aufwendet hat und der Rest „gesponsert“ ist. Also bleibt das Verhältnis von Eigenbeitrag zu Endkapital ebenfalls sehr attraktiv.

Gerne stellen wir weitere Berechnungen zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Nachricht.

Beste Grüße

Alexander Leuthner

 


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„Opting Out“ ? Was ist das und wo liegen die Vorteile

In Neuseeland ist bekannt das die Bevölkerung nicht gerade besonders spar-freudig ist. Dies ist der Regierung bewusst und Vorsorge-Probleme für das Alter sind hier, wie fast überall,  natürlich auch gegeben. Aus diesem Grund wurde geregelt, das über den Arbeitgeber automatisch bei Beschäftigungsbeginn eine Betriebsrente Bestandteil der Vergütung ist.                                                              Das „KiwiSaver“ Modell.

So, kann gerade Deutschland mit einer eher unterdurchschnittlichen Beteiligungsquote an der „Betriebsrente“, dieses Modell nutzen.

Einfache Regelung:

Von Beginn des Beschäftigungsverhältnisses werden 2 % vom Gehalt des Arbeitnehmers sowie zusätzlich 2 % des Arbeitgebers für die Betriebsrente verwendet, also Opting In! Der Arbeitnehmer ist trodzdem nicht „gefesselt“ an das System. Er kann wenn er will aussteigen, „Opting Out“

Vorteil für den Arbeitgeber:

  1. Geringst möglicher Verwaltungsaufwand , da es sich ja um einen „Standard“ handelt.
  2. Deutlich höhere Beteiligungsquoten, hierdurch sprunghafte Reduzierung der Lohnnebenkosten.
  3. Vereinfachtes Aufnahmeverfahren, (gilt auch für biometrische Risiken, Tod oder Berufsunfähigkeit, da in aller Regel keine Gesundheitsprüfung notwendig ist).
  4. Durch die Beteiligung des Betriebsrates wird hohes Vertrauen bei der Belegschaft erzeugt. Auch laufende Arbeitsverträge können erfasst werden.
  5. Wettbewerbsvorteil bei dem Punkt „Rekruting“ von neuen Mitarbeitern
  6. Geringere Fluktuationskosten

Vorteil für die Arbeitnehmer:

  1. Deutlich höhere Rentenleistungen durch stark rabattierte Verträge.
  2. Keiner rutscht durch das „Versorgungsnetz“.
  3. Hierdurch ist auch sichergestellt das die staatlichen Förderungen, bis zu 100.- € pro Monat!! sofort fliesen und nicht wie zum Beispiel bei Riester erst vorfinanziert werden müssen (Förderung kommt bei Riester erst im darauffolgendem Jahr und nur mit Antrag, wenn man Ihn nicht vergisst!).
  4. gesetzlich geregelte „unverfallbare Ansprüche“
  5. Steuer und Sozialabgaben frei

Wir bieten Unternehmen Unterstützung bei der Einführung des „KiwiSaver“ Modells an.

Aber Achtung: Jetzt nur schnell mal den Arbeitsvertrag ändern, ist nicht zielführend. Viel mehr sollte bei der Einführung darauf geachtet werden, das eine „Versorgungsordnung“ bzw. „Betriebsvereinbarung“ dies regelt. Alle Mitarbeiter werden erfasst und im Rahmen eines fest dokumentierten „Prozesses“ die notwendigen Schritte und rechtliche Gegebenheiten dokumentiert. Hier kann oder sollte auch geregelt sein, das zum Beispiel von jeder Gehaltserhöhung wiederum 2 % in die Betriebsrente fließt. Somit wird sichergestellt das der Feind der Versorgung (die Trägheit), keine Chance hat. Last but not least, ist so auch gesteuert, das alles Verwaltungsarm in die Arbeit der Personalabteilungen integriert wird. Dies kann mit Fug und Recht als „Königsweg“ in der betrieblichen Versorgung beschrieben werden.

Sprechen Sie uns an. Wir erstellen Ihnen ein Angebot bezüglich einer „Versorgungsordnung“ bzw. „Betriebsvereinbarung“

Ich wünsche Ihnen schon jetzt schöne und vor allem frühlings-hafte Ostern.

Alexander Leuthner

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Recruitment und die Bindung von guten Mitarbeitern.

Der demographische Wandel und die daraus resultierenden Folgen wie z.B. Überalterung der Belegschaft, Innovationskraft und Attraktivität des Unternehmens stellen viele Arbeitgeber vor immer neue Herausforderungen.

Sozialraum Unternehmen

Im sozialraum Unternehmen gewinnen daher betriebliche Versorgungssysteme und Absicherungskonzepte immer mehr an Bedeutung. Hier bietet zum Beispiel die betriebliche Altersversorgung hervorragende Möglichkeiten, die Fürsorge und die Attraktivität des Unternehmens darzustellen. Die Chancen aber auch die Risiken der betrieblichen Altersversorgung werden jedoch noch weitgehend unterschätzt. In sehr vielen Fällen werden arbeitsrechtliche, steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Notwendigkeiten nicht beachtet und die wichtige Versorgungsordnung vollkommen außer Acht gelassen.

Versorgungsordnung erstellen

Die Wichtigkeit der Versorgungsordung wird von den wenigsten Unternehmen in Ihrer ganzen Tragweite erkannt. Die Versorgungsordnung stellt die Spielregeln auf und bietet dem Unternehmen Rechtssicherheit und dem Mitarbeiter Transparenz für die zur Verfügung stehenden Versorgungsmöglichkeiten. Die tägliche Praxis zeigt uns jedoch, dass durch mangelnden Informationsfluss zwischen Dienstleiter (Versicherer) und Unternehmer,  in diesem Bereich existenzielle Haftungsrisiken schlummern. Haftungsrisiken bei mittelständischen Unternehmen mit 30 Mitarbeiter, die jedes Jahr  Ihrer Zugehörigkeit ein Haftungsbetrag von 25.000.-€ aufbauen sind keine Seltenheit. Dazu kommt natürlich das Eigeninteresse des „Versicherers“ im Rahmen seiner Versicherungsbedingungen, was in den meisten Fällen zur Folge hat, das der Anspruch des Mitarbeiters an den Versicherer deutlich geringer ist als der Anspruch gegen den Arbeitgeber.

Die rechtlichen Vorgaben

Viele Fehler werden in diesen Bereichen gemacht:

Informationspflichten (§1a BetrAVG)

Vereinbarung/Versorgungsordung (§1a Abs.1 Satz 2 BetrAVG)

Gleichbehandlungsgrundsätze (§3 Grundgesetz, §75 BetrAVG)

Günstigkeitsprinzip der Gesetze (z.B. AGG steht über Betriebsrentengesetz)

Spezialisten zu Rate ziehen

Aufgrund der aufgeführten Haftungsrisiken aber auch Chancen für die Unternehmen, ist es besonders wichtig ausschließlich mit Spezialisten zusammenzuarbeiten.

Wir haben uns  auf  diesem Bereich spezialisiert und konzentrieren uns seit 15 Jahren auf dieses Spezialgebiet.

Gerne führen wir ein Gespräch mit Ihnen und zeigen Ihnen die individuellen Chancen und Risiken in Ihrem Unternehmen. Rufen Sie uns einfach an und wir sprechen in einem ersten Telefonat über die Vorgehensweise

Beste Grüße Ihr,

Alexander Leuthner

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Verzicht eines Gesellschafter-Geschäftsführers auf eine Pensionsanwartschaft

Wichtige Information für Ihren Steuerberater

Seit über 2 Jahren war unklar, welche Folgen der Verzicht eines Gesellschafter-Geschäftsführers (GGF) einer
Kapitalgesellschaft auf künftig noch zu erdienende Pensionsanwartschaften hat. Die Finanzverwaltungen der Länder haben
den Sachverhalt sehr unterschiedlich behandelt.

Nach Auffassung des Bundesministerium der Finanzen (BMF) stellt der vollständige Verzicht auf eine Pensionsanwartschaft vor Eintritt des Versorgungsfalls eineverdeckte Einlage in Höhe des bis zum Verzichtszeitpunktes bereits erdienten Anteils des Versorgungsanspruches dar (§ 8 Abs. 3 KStG).

Auch ein teilweiser Verzicht führt zu einer verdeckten Einlage. Diese ist aber nur insoweit anzunehmen, als der Barwert der bis zum Verzichtszeitpunkt bereits erdienten Versorgungsleistungen den Barwert der nach dem Teilverzicht noch verbleibenden Versorgungsleistungen übersteigt. Insoweit spielt es keine Rolle, ob sich die Verzichtsvereinbarung der Bezeichnung nach auf den Future Service, also die noch zu erdienende Anwartschaft, bezieht oder ob es sich um eine durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasste Änderung einer Pensionszusage handelt, die mit einer Reduzierung der bisher zugesagten Versorgungsleistung verbunden ist.

Dies bedeutet für die Praxis, dass dem Grunde nach zwar eine verdeckte Einlage gegeben ist, diese aber der Höhe nach mit einem Betrag von 0 € anzusetzen ist. Der BMF macht das in seiner Stellungnahme an einem Beispiel fest. Auch wenn das BMF-Schreiben insoweit keine Aussage macht: Ist eine verdeckte Einlage in Höhe von 0 € gegeben, so wirkt sich nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs der Verzicht für den GGF ertragssteuerrechtlich nicht aus, also kein Zufluss von Einnahmen.

Fazit:

Die „Reparatur“ einer bestehenden Pensionszusage ist somit deutlich erleichtert worden und um eine große Hürde ärmer.

Unser Tipp:

Handeln Sie jetzt und lassen Sie jetzt Ihre Pensionszusage überprüfen. Unsere Partner und Spezialisten erstellen Ihnen ein Gutachten, so das, für Ihre Ruhestandsplanung als Geschäftsführer deutlich mehr Klarheit über die zu erwartenden Renten herrscht sowie die Bilanz der GmbH optimiert werden kann. Gerne können Sie diese Info an Ihren Steuerberater weiterleiten. Wir stehen auch Ihm sehr gerne zur Verfügung und übermitteln Ihm das Schreiben des BMF.

Beste Grüße Ihr,

Alexander Leuthner

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Muss ich Sozialversicherungsbeiträge zahlen, bzw. erhalte ich überhaupt Leistung ?

Der Hauptgrund warum der Punkt „Sozialversicherungspflicht ja/nein“ bei angestellten Geschäftsführern oder mitarbeitenden Familienangehörigen abschließend geprüft werden muss, liegt vor allem bei der Leistungsbeurteilung wenn von Ihnen irgendwann aus der Sozialversicherung Leistung benötigt wird.

Ein Beispiel aus der Praxis macht das Problem deutlich: 

Angestellter Geschäftsführer einer GmbH verheiratete 1 Kind. Gezahlt werden Beiträge zur Sozialversicherung (SV), also für die „Leistung“ Erwerbsunfähigkeit/Berufsunfähigkeit sowie Arbeitslosengeld, Krankengeld und Hinterbliebenenschutz. In seinem Arbeitsvertrag ist geregelt, das die GmbH sein Gehalt im Krankheitsfall für 6 Wochen weiterzahlt.

Aufgrund eines schweren Ski-Unfalls wird Leistung bei den Sozialversicherungsträgern beantragt (Krankenkasse = Krankengeld und BfA = Wiedereingliederung Anschluss-Heilbehandlung Rente wegen EU/BU sowie Unfallversicherung). Die SV-Träger prüfen jetzt erst den tatsächlichen Status des Geschäftsführers. Ergebnis, der Geschäftsführer ist aufgrund seines tatsächlichen Tagesablaufs und interner Vereinbarungen zwischen der GmbH und ihm als Geschäftsführer sozialversicherungsfrei. Die Leistung wird verweigert. Auch das Arbeitslosengeld wird verweigert, als nach nach dem Unfall keine weitere Beschäftigung in der GmbH mehr möglich ist.

Gute Nachricht: Die zu Unrecht gezahlten Beiträge müssen vom SV-Träger zurückgezahlt werden, im besten Fall unbegrenzt. Das können schon mal bis zu 60.000.- € sein.

Schlechte Nachricht: Mit den jetzt bestehenden Erkrankungen bzw. Unfallfolgen ist die Absicherung über private Versicherungsverträge nicht mehr möglich!

Warum 2.016.- €  gerne zurück gezahlt werden 

Es wird sich dann immer die Frage gestellt: „warum hat mir das von denen den keiner gesagt, mein Geld haben Sie doch genommen“ Antwort des SV-Trägers: Das Geld wird Ihnen ja zurück gezahlt.

Und das tun die dann auch gerne, denn rechnen Sie einfach mal nach:

Sie zahlen max. 168.- € im Monat zur Arbeitslosenversicherung also im Jahr 2.016.- €. Im Leistungsfall also bei Arbeitslosigkeit, müssten dann pro Monat 2.296,44 € gezahlt werden, das sind 27.557,28 € im Jahr. Wenn der SV-Träger jetzt feststellt das Sie nicht Sozialversicherungspflichtig sind, spart er also 25.542,28 €.

Eine Prüfung in diesem Bedarfsfall, wird naturgemäß mit einer anderen „Motivation“ bearbeitet. Dies gilt für anderen Leistungsarten gleichermaßen.

SV rechtliche Statusfeststellung bringt Sicherheit

Wir stellen zur Herstellung der Rechtssicherheit einen umfangreichen Fragebogen zur Verfügung. Hiermit können dann die notwendigen Prüfungen in die Wege geleitet werden. Wie der Prüfungsablauf abläuft und welche Rechtsanwälte Ihnen aus unserem Partnernetzwerk zur Verfügung stehen,  erläutern wir Ihnen gerne. Das nur im „Erfolgsfall“  ein Honorar fällig wird, versteht sich von selbst.

Gerne bringen wir die benötigten „Verwaltungsakte“ für Sie auf den Weg, um zu prüfen inwieweit bei Ihnen eine Sozialversicherungspflicht besteht. Dies gilt natürlich auch für mitarbeitende Familienangehörige in GmbH´s. Rufen Sie uns einfach an, wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Beste Grüße

Alexander Leuthner

 

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So erhöhe ich die Beteiligungsquoten an der Betriebsrente

Immer wieder argumentieren Arbeitgeber, das Sie im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) nicht unbedingt ein hohe Akzeptanz bei den Mitarbeiter erzielen. Dies trotz dessen die Unternehmen hier schon einiges getan haben.  Der „Zeitaufwand“  ohne spürbare Veränderung der Motivation der Mitarbeiter sich intensiver zu beteiligen und dazu noch das ständig geäußerte Thema „Haftung“, sprechen dann nicht selten gegen ein weiteres Engagement.

  1. Die Geschäftsleitung hat hier absolut recht und bei mehr als 60% speziell der KMU´s in Deutschland liegt die Argumentation ähnlich. Hauptgrund hierfür ist, die mangelnde und vor allem fehlende nachhaltige Dienstleistungsbereitschaft der „Versicherungsvertreter“ also des Dienstleisters. Ein Allrounder kann hier kaum qualifiziert Dienstleistung abliefern. Ein Spezialist muß her, immerhin geht es hier ja um die Themen Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht und Steuerrecht. Lassen Sie sich Referenzlisten zeigen oder Kontaktpersonen nennen die über den Dienstleister und seine Tätigkeiten im bAV-Bereich Auskunft geben. Es sollte dann im Rahmen einer „Versorgungsvereinbarung“ klar geregelt sein welche Aufgaben er übernimmt bzw, wie „versorgt“ wird

Vertragliche Regelungen bzw. Versicherungsbedingungen

  1. Da der Arbeitgeber immer der Versicherungsnehmer dieser Verträge ist, ist es außerordentlich wichtig, das der Unternehmer in seinem Sinne, sowie nur nach Prüfung der Vertragsinhalte seine Unterschrift zur Verfügung stellt.  So ist eine wichtige Frage: Welche Regelung ist getroffen, ab Rentenbeginn im Todesfall? Einfache Beispiele zeigen die Bedeutung auf. Eine Klarstellung wie die Gehaltsanteile auf die der Mitarbeiter verzichtet hat, für die er ja Arbeitsleistung erbracht hat, gesichert sind vermeiden dann auch zukünftige Streitereien. Welche Vereinbarung ist getroffen bei Berufsunfähigkeit und verzichtet der Versicherer auf eine Gesundheitsprüfung? Stichwort AGG

Kollektivvereinbarungen    

  1. Die Vorteile einer Kollektivvereinbarung sind ebenfalls zu berücksichtigen. Diese sind vor allem in der deutlich reduzierten Kostenstruktur zu sehen und damit verbunden, wesentlich höhere Rentenleistungen bei den Mitarbeitern. Auch hier ein einfaches Beispiel anhand Deutschlands liebsten Kind, dem Auto: Sie kaufen einen VW Golf und erhalten sicher einen Rabatt von ca. 8-10 %. Sie kaufen 50 VW Golf und erhalten einen Rabatt in Höhe von …%. Natürlich besteht in einer Kollektivvereinbarung auch ein erheblicher Vorteil in der Verwaltung der Verträge. Unsere Empfehlung: Eine Tarifvariante für alle Mitarbeiter und dies „AGG“ konform, also auch ohne die sonst obligatorische Gesundheitsprüfung, siehe Punkt 2.

Warum sollte ein Unternehmen auf  hohe 5 stellige Einsparungen bei den Personalkosten verzichten wollen?

  1.  Der wichtigste Aspekt aber ist die enorme Rentabilität einer bAV. Immer wieder sind Arbeitgeber überrascht über den hohen Wirkungsgrad, den eine „effektive bAV“ auf die Personalkosten hat. Auch sollte deutlich aufgezeigt werden, das schon ohne eigenen Aufwand der Mitarbeiter, enorm hohe Zuschüsse zur Verfügung stehen. In den von uns unterstützen Unternehmen, können wir eine Beteiligung der Belegschaft durch einfaches aber effektives Aufzeigen dieser Umstände, in aller Regel zu mehr als 70% nachweisen.  Warum sollte ein Arbeitgeber auf hohe 5 stellige Einsparungen bei den Personalkosten verzichten wollen? Warum sollte ein Mitarbeiter auf „geschenktes Geld“ verzichten wollen? Vor allem dies muss aber zwingend vor allem zu Beginn einer firmeninternen – bAV Lösung, regelmäßig an die Mitarbeiter informatorisch weitergeben werden. E-Mail, Intranet, individuelle Beratungstage im Unternehmen, oder aber „Zuhause“ um den betriebsinternen Ablauf möglichst wenig zu stören. Anschließend sollte wenigstens einmal pro Jahr im Unternehmen durch den „Dienstleister“ eine informatorisches Update erfolgen.

Welchen Nutzen habe ich als Unternehmer von einer Versorgungsvereinbarung?

  1. Zum Schluss sollte klar definiert sein, was dem Arbeitgeber für ein Nutzen daraus entsteht, hier fortlaufend „Dienstleistung“ abzufordern. Regelmäßig erstellte Betrachtungen über Beteiligungsquote, den Durchschnittsbeitrag je Mitarbeiter sowie die Personal-Kostenbetrachtung pro Jahr sind hier zwingend.  Die hier generierte zusätzlich Liquidität des Unternehmens kann zum Beispiel für betriebsinterne Veranstaltungen (Weihnachtsfeiern, Betriebsfeste) oder Gesundheitsprogramme (Neue Zähne vom Chef) natürlich aber auch zum Abbau von eventuellen Verbindlichkeiten verwendet werden.  Selbstverständlich gehört hierzu auch eine Bilanzbetrachtung des Produktgebers, um zu erkennen wie realitätsnah sind die gemachten Zusagen des Versicherers.

Fordern Sie, nein, verlangen Sie, eine im Sinne Ihres Unternehmens bestmögliche Dienstleistung und lassen Sie so, die Belegschaft aber auch Ihr Unternehmen von den Vorteilen einer betrieblichen Altersvorsorge profitieren. Gerne stellen wir Ihnen in einem Gespräch vor, wie wir in einem Unternehmen Schritt für Schritt vorgehen und welche Aufgabe wir für Sie abwickeln bzw. übernehmen.

Beste Grüße

Alexander Leuthner

 

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