Tag Archives: Berufsunfähigkeitsversicherung

Sieben Fehler in Anstellungsverträgen von Geschäftsführern

Welcher dieser sieben unangenehmen Fehler lauert in Ihrem Geschäftsführer-Vertrag?

Es sind immer die gleichen Punkte in den Geschäftsführerverträgen, die später zu Ärger führen können, und zwar folgende:

Fehler Nr. 1: Fehlende Eindeutigkeit. Zum Beispiel bei der Vergütung:

Aus Ihren Verträgen muss sich durch einfache Berechnungen und ohne Ermessensspielraum ergeben, ob und in welcher Höhe Ihnen eine Vergütung zusteht. Vor allem die Vereinbarung zur Lohnfortzahlung bei Krankheit gibt immer wieder Anlass zu erheblichen Streitigkeiten  (wie lange wird diese gezahlt bzw. ab wann beginnt diese, wie hoch ist diese, ist diese abgestimmt auf die Leistungen aus der gesetzlichen bzw. privaten Krankenkasse). Auch die Leistungen im Todesfall sollten eindeutig geregelt sein. Zum Beispiel: Wie lange wird das Gehalt noch weiter gezahlt, wie Hoch ist in diesem Fall noch der Tantiemen Anspruch usw.

Fehler Nr. 2:

Unklarheit über Termin der Vereinbarung. Oft wird versucht, durch nachträgliche Änderungen eine Verbesserung zugunsten der GmbH herbeizuführen. Eventualitäten regeln Sie gleich im Erstvertrag.

Fehler Nr. 3:

Fehlende Regelungen. Beispielsweise über die Aufgabenteilung bei verschiedenen Geschäftsführern. Besser: vorher regeln! Sonst haften Sie für die Taten anderer!

Fehler Nr. 4:

Ungültigkeit von Verträgen oder Vereinbarungen – beispielsweise in Ihrem Arbeitsvertrag. Was regelt die GmbH-Satzung? Das kann im Widerspruch zur aktuellen Rechtsprechung stehen.

Fehler Nr. 5:

Nicht erkennbare Ernsthaftigkeit. Finanzamt und Gerichte setzen enge Grenzen bei der Vertragsgestaltung. So manche Vereinbarung führte schon dazu, dass von Gerichten oder Finanzbehörden die Ernsthaftigkeit der GmbH insgesamt infrage gestellt wurde!

Fehler Nr. 6:

Haftungsausschlüsse, die keine sind. Manche GmbH-Geschäftsführer versuchen, in ihren Verträgen Haftungsausschlüsse zu regeln, um sich selbst besser zu schützen. Doch welche können Sie wirklich regeln? Denn nicht jede Haftung lässt sich delegieren!

Fehler Nr. 7:

Fehlende Üblichkeit – einer der häufigsten Fehler. Getroffene Vereinbarungen sind so untypisch, dass sie zweifelsohne nicht mit einem fremden Geschäftsführer getroffen worden wären. Das Finanzamt lehnt ab.

Aber: Es gibt einen Ausweg! Unser Muster-Dienstvertrag dient Ihnen im Gespräch mit Ihrem Rechtsanwalt zur Analysierung Ihrer Situation und diskussion welche Regelungen getroffene werden sollten bzw. müssten. Noch ein kleiner Hinweis, auch wenn Sie sicher einen kompetenten Steuerberater haben, Arbeitsverträge sind „rechtliche Angelegenheiten“ die nur ein Rechtsanwalt abarbeiten darf.

Herzlichst Grüßt

Alexander Leuthner

 

VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 6.5/10 (2 votes cast)
VN:F [1.9.15_1155]
Rating: +1 (from 1 vote)

Betriebliche Altersversorgung: Zahl der Interessierten steigt weiter

Immer mehr Menschen in Deutschland sind an der betrieblichen Altersversorgung (bAV) interessiert. 2004 äußerten sich 14 Prozent der Befragten in diese Richtung. Inzwischen sind es 26 Prozent. Und mehr als jeder Zehnte erwägt den Abschluss eines bAV-Produktes. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls die Marktstudie „bAV-Report 2011“ des Beratungsinstituts YouGovPsychonomics AG. 

Allgemeines Interesse an bAV-Produkten hätte etwa jeder vierte Befragte bekundet, besonders häufig Jüngere und Besserverdienende. Damit erreiche dieser Wert einen neuen Höchststand und zwar den besten seit Jahren (2004: 18 Prozent). Den konkreten Entschluss, in den kommenden zwölf Monaten eine bAV-Produkt abzuschließen, erwägten aktuell zwölf Prozent der Befragten. „Jüngere und Besserverdienende setzen im Vorfeld eines Abschlusses besonders auf persönliche Ansprache durch den Arbeitgeber oder durch einen Außendienstmitarbeiter einer Gesellschaft. Schriftliche Ansprache schneidet spürbar schlechter ab“, ergänzt Studienleiter Christoph Müller.

bAV: Zahl der Desinteressierten scheint zu sinken
Die Zahl der nicht an bAV-Produkten Interessierten ist laut Studie 2011 erneut zurückgegangen: 2004 äußerten noch 58 Prozent, dass sie keinerlei Interesse an bAV-Produkten hätten. Inzwischen seien nur noch 45 Prozent dieser Ansicht. Parallel nähme die Abdeckung zu. Vor fünf Jahren hätte noch etwa jeder fünfte Befragte angegeben, bereits einen Vertrag zur bAV abgeschlossen zu haben. Inzwischen seien es 32 Prozent. Nachholbedarf bestünde vor allem bei den unter 30-Jährigen, die in punkto Abdeckung deutlich unterdurchschnittlich abschnitten.

Unter 30-Jährige über Angebote schlecht informiert
Ebenfalls zurückgegangen sei die Zahl der Arbeitgeber, die laut Angestellten keine bAV anböten. 2004 hätte die Mehrheit aller Befragten angegeben, das eigene Unternehmen böte diese nicht an. Zwischenzeitlich sei dieser Anteil auf 42 Prozent gesunken. Als unterdurchschnittlich informiert hätten sich die unter 30-jährigen Arbeitnehmer entpuppt: 23 Prozent aus dieser Gruppe wüssten nicht, ob der eigene Arbeitgeber bAV-Produkte anböte oder nicht.
Auch der generelle Informationsstand könnte besser sein: 48 Prozent aller Befragten fühlen sich durch den Arbeitgeber nicht gut informiert. Doch auch hier ließe sich im Jahresvergleich eine deutliche Verbesserung ablesen: Fünf Jahre zuvor hätte dieser Wert noch bei 66 Prozent.

Hintergrundinformation
Für die Studie wurden 2011 über 1.000 Arbeitnehmer online und 500 kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) mit bis zu 500 Mitarbeitern telefonisch zum Thema bAV befragt.

Quelle: YouGovPsychonomics AG


VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 0 (from 0 votes)

Zusatzversicherungen und andere hoch geistige Rankings

„Chefarzt, Brille, Akkupunktur; Zusatzversicherungen auf dem Vormarsch“, so lautete der Titel zu einem Bericht der sich mit einer Bewertung von Finanztest zum Thema Kranken-Zusatzversicherungen befasst.

Ich will gar nicht auf die Qualität der Aussagen von Finanztest eingehen, der Anspruch des Testers ist sicher schon oft genug angesprochen worden. Trodzdem will ich es nicht unterlassen darauf aufmerksam zu machen das die angesprochenen zusätzlichen Policen sicher nicht zu den existenzbedrohenden Risiken gehören. Ob ich über meinen Zusatztarif 200.- € für einen Brille alle 2 Jahre erstattet bekomme, die ich vorher mit meinen eigenen Beiträge finanziert habe ist sicher nicht Kriegs entscheidend. Der Hinweis von Finanztest auf den fast doppelt so hohen Beitrag bei den „Privaten“ für die 4 köpfige Familie im Vergleich zu einer gesetzlichen Kasse + Zusatzbeiträge zeigt aber den Anspruch diese Hauses klar auf.

Unser Thema ist speziell die betriebliche Absicherungen von Mitarbeiter und im besonderen der Inhaber. So ist es auch an der Tagesordnung, dass wir mit diesem Personenkreis zu aller erst über die existenzbedrohensten Risiken sprechen. Neben dem Risiko Tod, ist hier sicher in aller erster Linie das Krankengeld zu diskutieren. Und wenn Finanztest als Vorteil anpreist „das der Beitrag für die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen oberhalb der Beitragssbemessungsgrenze immer der gleiche bleibt, egal wie viel man verdient“ verschweigt Finanztest,  das so selbstverständlich auch die Leistungen begrenzt sind. Natürlich zahlt ein Versicherter auch bei einem Einkommen von 150.000.- € p.a. „nur“ den Höchstbeitrag der gesetzlichen Kassen. Im Gegenzug erhält er allerdings auch nur ein Krankengeld in Höhe von Brutto 2.598,90 €. Netto bleiben da 2.276,10 €. Einfach selbst mal nach rechnen.  Krankengeld-Rechner

Da dieses Thema ab der 6. Woche zum Problem wird, also quasi sofort, ist es umso erstaunlicher das die Themen Rente (hier mit 67) Berufsunfähigkeit (hier sicher erst nach Monaten) oder, wie bei Finanztest, erst gar nicht auf den Plan kommt sondern nur alte Parolen bedient werden und sich lieber mit den Themen „Brille, Akkupunktur und den Zähnen“ befasst wird.

Diesen Punkt einmal mit der Ehefrau/Ehemann dieser Zielgruppe diskutiert und aufgezeigt das im Krankheitsfall das Gehalt in 43. Tagen, um zum Teil 70% und mehr weg fällt. Dies führt sicher dazu, das der Punkt „Beitrag“  dann nur noch zweitrangig ist.

Schade, Chance vertan. Wer testet eigentlich die Tester.

Ach ja noch ein Test. Focus Money Ausgabe 43/2011 (die letzte) Testsieger die Hallesche Krankenversicherung soweit so gut. Das lachen habe ich mir aber nicht verkneifen können, als da die Central auf Platz 2 auftaucht. Tja da hat Focus Money sicher nicht ganz aktuell recherchiert. Sind die nicht gerade gezwungen aufgrund von Fehlkalkulationen sich von Ihren Vertriebspartner und Mitarbeiter zu trennen und stellen Tarifwerke ein und haben Beitrags-Anpassungen im 2 stelligen Prozentbereich bekannt gegeben.  Man muss sich in dem Test nur die Note für die Finanzstärke anschauen, dann weiß man auch wie das mit Griechenland passieren konnte ;-).

Beste Grüße

Alexander Leuthner

VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 0 (from 0 votes)

Sehr bemerkenswerte Aussage vom Erfinder der Basisrenten!

Bernd Rürup: Betriebliche Altersversorgung vor einer Renaissance

Als einer der Hauptreferenten beim AssCompact Wissen Forum bAV 2011 sprach Professor Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, ehemaliger Wirtschaftsweiser und Mitglied des Vorstands der MaschmeyerRürup AG, vor den über 700 angereisten Fachbesuchern über eine bevorstehende Renaissance der bAV: Die globale Finanzkrise des Jahres 2007/08, die nachfolgenden tiefen Rezessionen in den meisten Industrieländern, die Staatsschuldenkrisen diesseits und jenseits des Atlantiks und das jüngste Schreckgespenst erneuter Rezessionen in Volkswirtschaften rund um den Globus haben bei nicht Wenigen Zweifel an einer Reihe ökonomischer Gewissheiten aufkommen lassen – so etwa an der herrschenden neoklassischen Wirtschaftstheorie, der Effizienz von Kapitalmärkten oder dem Sinn der Globalisierung. Es überrascht daher nicht wirklich, dass zehn Jahre nach der großen Rentenreform des Jahres 2001 die Sinnhaftigkeit des doppelten rentenpolitischen Paradigmenwechsels in Frage gestellt wird. Durch die Reformen 2001 und 2004 wurde ein bereits 1997/98 von Norbert Blüm eingeleiteter Regimewechsel in der Rentenpolitik abgeschlossen. Norbert Blüm war der erste Sozialminister, der Beitragssatzobergrenzen –

nämlich 24% bis 2030 – in einem Rentenreformgesetz 1998 festschreiben ließ. Dieser von Walter Riester weiter voran getriebene Wechsel der rentenpolitischen Strategie bestand in einem gleitenden Umbau der gesetzlichen Rentenversicherung von einem „Defined Benefit-System“, bei dem kein festes Rentenniveau vorgegeben ist, sondern nur noch ein Mindestsicherungsniveau. Dieses Mindestsicherungsniveau liegt derzeit bei 46% bis 2020

und bei 43% bis 2030, und die Beitragssatzobergrenzen liegen bei 20% bis 2020 und 22% bei 2030. Mit diesem Umstieg von einer der Ausgabenentwicklung folgenden Einnahmepolitik zu einer an einem vorgegebenen Einnahmepfad orientierten Ausgabenpolitik wird die gesetzliche Rentenversicherung in der längeren Frist zu einer

Basisversorgung. Der historische Verdienst Walter Riesters war nicht, die Sparpolitik seines Vorgängers fortgesetzt zu haben, sondern bestand darin, die Möglichkeit eröffnet zu haben, die im Interesse einer Dämpfung der Beitragsdynamik unvermeidlichen Leistungsrücknahmen durch generös subventionierte private und/oder betriebliche Renten kompensieren zu können. Dieser Rückbau des Umlagesystems und der Ausbau

kapitalgedeckter Systeme sei – so das Argument der Kritiker – im Lichte der jüngsten Krisen an den Finanzmärkten eine revisionsbedürftige Fehlentwicklung. Fakt ist und bleibt aber, dass sich in den letzten 40 Jahren – Finanzkrise hin, Finanzkrise her – nicht nur in Deutschland, sondern auch in einer ganzen Reihe anderer Länder die demografischen und ökonomischen Rahmenbedingungen irreversibel geändert haben.

Hohe Effizienz der bAV

Deutschland setzte mit dem Altersvermögensgesetz aus dem Jahr 2001 beim Ausbau der ergänzenden kapitalgedeckten Altersvorsorge in erster Linie auf die private Vorsorge, die Riester-Rente, und weniger auf die betriebliche Altersversorgung (bAV). Dies ist insoweit überraschend, da die Effizienz der betrieblichen und damit kollektiven Versorgung in der Tendenz höher ist als die der individuellen privaten Vorsorge. Überraschend ist dies

aber auch deshalb, da die bAV in Deutschland wie in kaum einem anderen früh industrialisierten Land auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Denn die Anfänge der betrieblichen Altersversorgung bei uns können in den Beginn des 19. Jahrhunderts datiert werden. Die 1960er und die frühen 1970er Jahre, in denen das Vollbeschäftigungsziel der Bundesregierung bei einer Arbeitslosenquote von unter 1% lag, die Arbeitgeber Prämien für Auszubildende – damals „Lehrlinge“ – zahlten und man sich in der Wissenschaft Gedanken über die Probleme der Überbeschäftigung machte, gelten als die „goldenen Jahre“ der bAV in Deutschland. Heute, 50 Jahre später, gibt es gute Argumente dafür, dass die bAV

vor einer neuen Periode „goldener Jahre“ steht. Die seit einiger Zeit geführte Debatte um einen – bislang eher vermeintlichen denn tatsächlichen – Fachkräftemangel ist ein Prädiktor dafür. Die demografische Entwicklung, die in der langen Frist trotz der Rente mit 67 wachstumsdämpfend wirkt, macht sich zur Zeit positiv auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar und es erlaubt, das Wort „Vollbeschäftigung“, d.h. eine bundesdurchschnittliche

Arbeitslosenquote von unter 4% in den Mund zu nehmen. Denn nach aktuellen Berechnungen des IAB ist bis 2020 mit einem Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials von 1,8 Millionen und allein in den folgenden fünf Jahren bis 2025 mit weiteren 1,8 Millionen zu rechnen…

Quelle: AC

VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 0 (from 0 votes)

Hilfe hilfe, der Fachkräfte Mangel!

Was wird nicht alles orakelt was es mit der zukünftigen Fachkräfte Situation wohl auf sich hat? Wir denken dass es mit Fachkräften ist wie mit Immobilien!

Bei Immobilien gibt es drei Gründe sich für eine zu entscheiden 1. Lage, 2. Lage und 3. Lage

So ist es auch mit den Fachkräften. Es gibt drei Gründe warum sich eine Fachkraft für ein Unternehmen entscheidet. 1. Soziale Kompetenz 2. Soziale Kompetenz 3. Soziale Kompetenz. Es ist belegt das bei zwei gleichwertigen Jobangeboten, das Unternehmen den Zuschlag bekommt das den Bereich „Soziales Wohlbefinden“  in den Vordergrund stellt. Hierzu gehören verschiedene Regelungen. Angefangen vom Firmenwagen, über Essengutscheine, Fitnessclub, Gesundheitsprogramme, Betriebskindergärten, Zusatzversorgungen wie zum Beispiel Zahnzusatzversorgungen, Gruppenunfallversorgungen und natürlich den Klassiker, die betriebliche Altersvorsorge.

Ja, werden Sie sagen, kenn ich! Davon gehen wir natürlich aus. Aber, kennen Sie auch die Möglichkeiten die so genannten biometrischen Risiken, hierüber Ihren Fachkräften anzubieten. Nehmen Sie zum Beispiel die Änderung im Bereich der Absicherung im Falle einer Berufsunfähigkeit. Ab den Jahrgängen  1961 besteht kein Schutz bzw. Anspruch mehr über die gesetzliche Rentenversicherung. Also keine Rente bei Berufsunfähigkeit. Da wir 2011 haben, ist es also sehr wahrscheinlich, dass Ihre Fachkraft die Sie heute suchen hierfür keine Absicherung besitzt. Und hier beginnt Ihre soziale Kompetenz.  Für Ihre Mitarbeiter ist dies Absicherung meist sehr teuer und nur unter genauer Betrachtung des Gesundheitsstatus zu erlangen. Das geht schon mit Allergien los, geht weiter über Rückenprobleme und von Psychischen Vorerkrankung gar nicht zu reden. In all diesen Fällen ist mit Risikozuschlag, schlimmer noch mit Ausschlüssen zu rechnen.  Sie als Arbeitgeber können dies Ihrem Mitarbeiter ersparen. Bis zu 24.000.- € Berufsunfähigkeitsrente sind versicherbar.  Gerade mal  63.- € monatlich, kostet Sie als Arbeitgeber zum Beispiel eine Jahresrente in Höhe von 12.000.- €. Der Beitrag ist für Sie Betriebsausgabe und somit steuermindernd

Ein weiteres Zugpferd bei der Mitarbeitergewinnung ist  zum Beispiel das „betriebliche Gesundheitsmanagement“ bzw. die „betrieblichen Krankenzusatzversicherung“. Das Schlagwort hier ist „100% Zahnersatzerstattungen“.

Seit mehr als 10 Jahren stellen wir Unternehmen spezielle Lösungen zur Verfügung,  die „Ihre“ soziale Kompetenz in den Vordergrund stellt. Individuelle Lösungen stehen hier im Focus. Hochwertige Absicherungskonzepte  für Ihre Mitarbeiter. Auf Gesundheitsprüfungen!  verzichten wir. Dies könnte der Grund sein, weshalb sich der Mitarbeiter und dessen Familie, für Ihr Unternehmen entscheiden.

Denken Sie doch einmal darüber nach wie sich bei diesem Gedanken, der Absicherung für Ihre Mitarbeiter, fühlen und sprechen Sie uns doch einfach an.

Herzlichst Grüßt

Alexander Leuthner

VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 5.0/10 (2 votes cast)
VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 0 (from 0 votes)

Keyman-Police: So wird der Ausfall von Mitarbeitern versichert

So wird der Ausfall vom Mitarbeitern versichert:

Schicksalsschläge sind unberechenbar. Wenn Chefs oder Spitzenkräfte unerwartet ausfallen, fehlt Unternehmen nicht nur ihr Wissen, sondern auch ihre wertvolle Arbeitskraft. Zumindest dagegen gibt es aber eine Versicherung.

Genauso hatte sich Manfred Müller den Mann vorgestellt, mit dem er die internationale Abteilung seines Metallbaubetriebs aufbauen wollte: Diplom-Ingenieur Marcus Frisch war verhandlungssicher in mehreren Sprachen, als Dozent einer technischen Hochschule mit besten Kontakten zu Wissenschaft und Forschung ausgestattet und hatte eine Menge Erfahrung im Aufbau ähnlicher Projekte.

Obendrein war Frisch erst 41 Jahre alt. Mit einem Mann in diesem Alter kann man langfristig planen, dachte Müller. Trotzdem, ganz der vorsichtige Kaufmann, schloss er eine Keyman-Police ab. Eine Versicherung, die einspringt, wenn ein Mitarbeiter in Schlüsselpositionen (ein „Keyman“) auf lange Zeit oder für immer ausfällt, durch Krankheit, Unfall oder Tod. Egal ob es sich dabei um den erfahrenen Produktionsleiter handelt, den Alleinherrscher über die komplexe Firmen-IT oder den charismatischen Topverkäufer.

Im Schadensfall zahlt die Versicherung an das Unternehmen. Das kann beispielsweise einen Interimsmanager anheuern, einen Headhunter mit der Suche nach einem Nachfolger beauftragen, Qualifizierungskurse für einen internen Nachfolger finanzieren oder andere Mitarbeiter dafür vergüten, dass sie zusätzliche Aufgaben übernehmen müssen.

Aufwendige Mehrarbeit

Wie sinnvoll dieses Sicherheitsnetz sein kann, erlebten die Chefs der Düsseldorfer Unternehmensberatung MBB Consult. Einer der Geschäftsführer brach sich beim River-Rafting den Halswirbel und fiel fast ein Jahr lang aus. Das Unternehmen ist auf Sanierungen und Restrukturierungen spezialisiert. Das sind komplexe Projekte, bei denen nicht jedes Detail dokumentiert werden kann, um eine reibungslose Übergabe an einen Kollegen zu ermöglichen. Die Folge: Die übrigen Geschäftsführer mussten sich aufwendig in die Materie einarbeiten und hatten weniger Zeit für eigene Aufgaben. „Darunter hat das Unternehmen gelitten“, sagt Hattenbach.

Die Berater zogen die Konsequenz: Inzwischen haben sie für alle vier Geschäftsführer Keyman-Policen abgeschlossen, die bis zum Rentenalter laufen, auch um die Kosten für einen ausfallenden Geschäftsführer zu ersetzen. Denn die sind hoch, im Schnitt dreimal so hoch wie sein Jahresgehalt. „Allein ein Headhunter kassiert bis zu 1,5 Jahresgehälter an Gebühr“, sagt Axel Salzmann, Mitglied der Geschäftsleitung beim internationalen Versicherungsmakler Oskar Schunck.

Noch einmal die gleiche Summe kann fällig werden, wenn die Firma für sechs Monate einen Interimsmanager einkauft, sagt Jörn Bandemer, Geschäftsführer von Hanse Interim Management, dessen Unternehmen auf die Vermittlung von Interimsmanagern an Mittelständler spezialisiert ist. Manchmal müssen Unternehmen auch Umsatzeinbußen abfedern, weil verunsicherte Kunden nach dem Unglücksfall abspringen oder Aufträge nicht fertiggestellt werden können.

Vielen ist es unangenehm, über den Tod zu sprechen“

Trotz solcher Gefahren haben noch nicht allzu viele Unternehmer eine solche Versicherung abgeschlossen. Das könnte daran liegen, dass es vielen Chefs unangenehm ist, mit ihren Schlüsselfiguren über Tod und Krankheit zu reden oder ihnen gar zu sagen, wie viel ihr Leben der Firma wert ist, sagt Karin Jans vom Bund versicherter Unternehmer (BVU). Um dieses Gespräch kommen sie aber nicht herum, „denn der Mitarbeiter muss grundsätzlich zustimmen“.

Der Keyman muss ausführliche Angaben zu seinem Gesundheitszustand machen. Bei Lebensversicherungen muss er auch Auskunft über riskante Hobbys wie Motorradfahren oder eben River-Rafting geben. Auf diese Daten hat der Arbeitgeber keinen Zugriff, doch durch die Höhe der Prämien kann er Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand oder das Privatleben seines Mitarbeiters ziehen

Was die Versicherung kostet:

Die Kosten für die Police richten sich vor allem nach solchen Risiken. „Die teuerste Variante ist die Dread-Disease-Police“, sagt BVU-Expertin Jans. Das sind Versicherungen gegen schwere Erkrankungen (englisch: dread diseases) wie zum Beispiel Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall. Einige Anbieter decken auch Unfallfolgen wie Erblindung oder Sprachverlust ab sowie die Folgen von Operationen wie das Legen eines Bypasses. Gezahlt wird unabhängig von den Heilungschancen. Der Versicherungsfall tritt ein, sobald die Krankheit diagnostiziert wird.

Metallbau-Chef Manfred Müller entschied sich für die Dread-Disease-Variante. Bei einer Versicherungssumme von 2,5 Mio. Euro zahlte er jährlich 12.180 Euro. Gut angelegtes Geld, denn vier Jahre nach Vertragsabschluss erkrankte der Ingenieur an Krebs, und die Versicherungssumme wurde ausbezahlt – deshalb sind die Namen des Unternehmers und seines Mitarbeiters hier geändert.

Geld hilft, aber natürlich geht es nicht nur um Geld. „Der Verlust von Wissen und Netzwerk ist nicht versicherbar“, sagt Interimsmanager­-Vermittler Bandemer. „Dafür braucht man auf der Führungsebene den Transfer von strategischem Wissen.“ Auch Jürgen Reker, Mittelstandsexperte beim Wirtschafsprüfungsunternehmen Deloitte, sieht Keyman-Policen skeptisch: „Wenn ich vermeiden möchte, dass mein Betrieb abbrennt, reicht es nicht, eine Feuerversicherung abzuschließen.“ Zu 70 Prozent, so Rekers Empfehlung, sollten Wissen und Können der Schlüsselfigur durch Ersatzleute abgedeckt sein. „Ob sich für 30 Prozent unternehmerisches Restrisiko dann eine Versicherung lohnt, ist letztlich eine Preisfrage.“

Quelle: Kirstin von Elm, Impulse

VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 7.7/10 (3 votes cast)
VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 0 (from 0 votes)

Vermögenswirksame Leistungen

Geschenke vom Chef

Beim Sparen könnten sich viele von ihrem Chef helfen lassen – das Stichwort lautet: vermögenswirksame Leistungen. Doch nur jeder Sechste beansprucht die Dreingabe zum Gehalt tatsächlich. Dabei bekommt man sie einfacher, als der verstaubte Name vermuten lässt.
Viele Deutsche verschmähen Geschenke ihres Arbeitgebers – meist wohl aus reiner Unwissenheit. Die Rede ist von Vermögenswirksamen Leistungen (VL). Die können theoretisch sehr viele Angestellte von ihrem Arbeitgeber bekommen. Vom Staat gibt es in bestimmten Fällen (Einkommens-abhängig)  noch eine Zulage.

Doch nur rund 15 Prozent aller deutschen Haushalte nutzen VL, wie der Arbeitskreis Verbrauchs- und Medienanalyse herausgefunden hat. Dies liege oft an Unwissenheit der Arbeitnehmer, glaubt die Verbraucherzentrale Niedersachsen in Hannover: „Wenn in der Beratung von Vermögenswirksamen Leistungen gesprochen werde, dann schaut man häufig in leere Augen.“

Was es schwierig macht: Nicht alle Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf VL. Es gibt diese Sparzulagen des Arbeitgebers meist nur dann, wenn dies ausdrücklich im Tarif- oder Arbeitsvertrag geregelt ist. Laut der Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 4/2011), die von der Stiftung Warentest herausgegeben wird, bekommen Beamte etwa 6,65 Euro im Monat, Metallarbeitnehmer 26,59 Euro und Banker 40 Euro.

„Das ist ein Geschenk vom Arbeitgeber“. Und das sollte man unbedingt annehmen, da die Zahlung nicht etwa an bestimmte Einkommensgrenzen gebunden ist, wie viele Arbeitnehmer glauben. Diese Grenzen gelten lediglich für die staatlichen Zulagen, die es bei der Anlage in bestimmten Anlagearten noch obendrauf gibt. „Dann ist staatliche Förderung ein Sahnehäubchen.“

Häufige Voraussetzung: Betriebliche Altersvorsorge!

Viele Arbeitgeber geben den Zuschuss allerdings nur noch dann, wenn die VL in eine betriebliche Altersversorgung gesteckt werden. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen empfiehlt, solch ein Angebot anzunehmen: „Mit der betrieblichen Altersvorsorge erhöhen die Verbraucher ihr Einkommen im Alter.“ Die Alternative, auf das Geld zu verzichten, ergebe in der Regel keinen Sinn. „Allerdings sollten sich die Verbraucher die Vertragsmodalitäten genau anschauen und gegebenenfalls Zusatzleistungen vereinbaren, beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsversicherung.“ Da hier die Förderungen (Steuer und Sozialversicherungsersparnisse) direkt Monat für Monat auf den Vorsorgevertrag eingehen, beginnt der Zinses Zins Effekt sofort. Auch die Höhe der Beiträge ist interessant. Bis zu 370.- € monatlich, abzüglich VL, abzüglich Steuer und Sozialversicherung (Sozialversicherungsbefreiung bis 220.- € monatlich) können hier investiert werden. In vielen Fällen bedeutet dies, das der Eigenanteil nur bei ca. der Hälfte des Gesamtbeitrages liegt.

Die Förderung vom Staat, die Arbeitnehmersparzulage, wird dann gezahlt, wenn Ledige nicht mehr als 17.900 Euro oder Verheiratete nicht mehr als 35.800 Euro im Jahr verdienen. Allerdings nur, wenn man das Geld in einen Bausparvertrag steckt oder davon einen Baukredit tilgt. Beim Aktienfondssparen liegt die Grenze für Alleinstehende bei 20.000 Euro beziehungsweise für Ehepaare bei 40.000 Euro.

Ein Muss für Niedrigverdiener

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät Geringverdienern, die staatliche Förderung auf jeden Fall mitzunehmen und zu einem der geförderten Produkte zu greifen. Für welches man sich entscheidet, hängt von der persönlichen Risikobereitschaft ab. „Der Risikobewusste investiert eher in einen Aktienfonds („aber Achtung!, hohes Risiko und zum Teil sehr Hohe Kosten“), der andere eher in einen Bausparvertrag.“ Laut „Finanztest“ können sich Sparer beim besten Bausparangebot über eine Rendite von 3,35 Prozent freuen.

Anlegern, die keinen Anspruch auf staatliche Zulagen haben, rät Verbraucherschützer Tammen, in einen VL-Banksparplan zu investieren. Laut Stiftung Warentest können Anleger hier beim besten Anbieter nach sieben Jahren eine Rendite von 3,48 Prozent erwarten.

Von Aktienfonds rät der Experte bei Arbeitnehmern, die nicht zulageberechtigt sind, eher ab, weil der Anleger hier nur auf eine beschränkte Anzahl von Produkten zugreifen kann, die für Vermögenswirksame Leistungen zugelassen sind. „Wenn ich in Aktienfonds investieren möchte, dann würde ich das in diesem Fall außerhalb der Vermögenswirksamen Leistungen machen.“

Egal für welche Anlageform man sich auch entscheidet: Der Arbeitgeber zahlt das Geld direkt auf ein von dem Mitarbeiter benanntes Sparvertragskonto ein. Sieben Jahre läuft ein VL-Vertrag. „Allerdings werden nur sechs Jahre Beiträge eingezahlt, ein Jahr ruht der Vertrag“, sagt Annabel Oelmann: „Verbraucher sollten sich daher frühzeitig um einen neuen Vertrag kümmern.“

Alle Zulagenberechtigten müssen beachten, dass die Arbeitnehmersparzulage nicht automatisch kommt, wie Oelmann erklärt: „Sie muss jedes Jahr mit der Steuererklärung beantragt werden. Das Geldinstitut gibt den Kunden dazu eine nötige Bescheinigung, die der Steuererklärung hinzugefügt werden muss.“

dpa/mamk

 

VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 0 (from 0 votes)

Neue Zähne vom Chef!

Attraktives Health-Benefit statt verpuffter Gehaltserhöhung

Ihnen ist sicherlich auch bekannt, dass von einer Gehaltserhöhung nur ca. die Hälfte beim Arbeitnehmer ankommt. Der finanzielle Aufwand beim Arbeitgeber ist groß – die Wirkung “verpufft” jedoch. Darüber hinaus werden die Versorgungslücken bei den gesetzlichen Krankenversicherungen immer größer.

Handeln Sie zeitgemäß und führen Sie eine betrieblich finanzierte Zusatzversicherung für die Mitarbeiter Ihres Unternehmens ein. Die Möglichkeit der Pauschalversteuerung bringt weitere Vorteile für Arbeitgeber und -nehmer.

Profitieren Sie von minimalem organisatorischen Aufwand, einem positiven Sozial-Image Ihres Unternehmens und einer gesteigerten Motivation und Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter.

Ab einer Betriebsgröße von mindestens 50 Mitarbeitern wird mit einem Gruppenversicherungsvertrag das gesamte Unternehmen versichert. Bei Bedarf sind aber auch Gruppenbildungen z.B. für leitende Angestellte möglich.

Es ist keine Gesundheitsprüfung notwendig, die An- und Abmeldungen erfolgen via Liste, die Beitragszahlungen laufen zentral über den Arbeitgeber.

Ihr Vorteil in Zahlen:

Sparen Sie z.B. 80.784,- € bei 150 Mitarbeitern im Vergleich zur Barlohnerhöhung.

>> zum Rechenbeispiel für Betriebliche Krankenzusatzversicherung für Unternehmen (bKV)

 

 

VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.15_1155]
Rating: 0 (from 0 votes)