So erhöhe ich die Beteiligungsquoten an der Betriebsrente

Immer wieder argumentieren Arbeitgeber, das Sie im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) nicht unbedingt ein hohe Akzeptanz bei den Mitarbeiter erzielen. Dies trotz dessen die Unternehmen hier schon einiges getan haben.  Der „Zeitaufwand“  ohne spürbare Veränderung der Motivation der Mitarbeiter sich intensiver zu beteiligen und dazu noch das ständig geäußerte Thema „Haftung“, sprechen dann nicht selten gegen ein weiteres Engagement.

  1. Die Geschäftsleitung hat hier absolut recht und bei mehr als 60% speziell der KMU´s in Deutschland liegt die Argumentation ähnlich. Hauptgrund hierfür ist, die mangelnde und vor allem fehlende nachhaltige Dienstleistungsbereitschaft der „Versicherungsvertreter“ also des Dienstleisters. Ein Allrounder kann hier kaum qualifiziert Dienstleistung abliefern. Ein Spezialist muß her, immerhin geht es hier ja um die Themen Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht und Steuerrecht. Lassen Sie sich Referenzlisten zeigen oder Kontaktpersonen nennen die über den Dienstleister und seine Tätigkeiten im bAV-Bereich Auskunft geben. Es sollte dann im Rahmen einer „Versorgungsvereinbarung“ klar geregelt sein welche Aufgaben er übernimmt bzw, wie „versorgt“ wird

Vertragliche Regelungen bzw. Versicherungsbedingungen

  1. Da der Arbeitgeber immer der Versicherungsnehmer dieser Verträge ist, ist es außerordentlich wichtig, das der Unternehmer in seinem Sinne, sowie nur nach Prüfung der Vertragsinhalte seine Unterschrift zur Verfügung stellt.  So ist eine wichtige Frage: Welche Regelung ist getroffen, ab Rentenbeginn im Todesfall? Einfache Beispiele zeigen die Bedeutung auf. Eine Klarstellung wie die Gehaltsanteile auf die der Mitarbeiter verzichtet hat, für die er ja Arbeitsleistung erbracht hat, gesichert sind vermeiden dann auch zukünftige Streitereien. Welche Vereinbarung ist getroffen bei Berufsunfähigkeit und verzichtet der Versicherer auf eine Gesundheitsprüfung? Stichwort AGG

Kollektivvereinbarungen    

  1. Die Vorteile einer Kollektivvereinbarung sind ebenfalls zu berücksichtigen. Diese sind vor allem in der deutlich reduzierten Kostenstruktur zu sehen und damit verbunden, wesentlich höhere Rentenleistungen bei den Mitarbeitern. Auch hier ein einfaches Beispiel anhand Deutschlands liebsten Kind, dem Auto: Sie kaufen einen VW Golf und erhalten sicher einen Rabatt von ca. 8-10 %. Sie kaufen 50 VW Golf und erhalten einen Rabatt in Höhe von …%. Natürlich besteht in einer Kollektivvereinbarung auch ein erheblicher Vorteil in der Verwaltung der Verträge. Unsere Empfehlung: Eine Tarifvariante für alle Mitarbeiter und dies „AGG“ konform, also auch ohne die sonst obligatorische Gesundheitsprüfung, siehe Punkt 2.

Warum sollte ein Unternehmen auf  hohe 5 stellige Einsparungen bei den Personalkosten verzichten wollen?

  1.  Der wichtigste Aspekt aber ist die enorme Rentabilität einer bAV. Immer wieder sind Arbeitgeber überrascht über den hohen Wirkungsgrad, den eine „effektive bAV“ auf die Personalkosten hat. Auch sollte deutlich aufgezeigt werden, das schon ohne eigenen Aufwand der Mitarbeiter, enorm hohe Zuschüsse zur Verfügung stehen. In den von uns unterstützen Unternehmen, können wir eine Beteiligung der Belegschaft durch einfaches aber effektives Aufzeigen dieser Umstände, in aller Regel zu mehr als 70% nachweisen.  Warum sollte ein Arbeitgeber auf hohe 5 stellige Einsparungen bei den Personalkosten verzichten wollen? Warum sollte ein Mitarbeiter auf „geschenktes Geld“ verzichten wollen? Vor allem dies muss aber zwingend vor allem zu Beginn einer firmeninternen – bAV Lösung, regelmäßig an die Mitarbeiter informatorisch weitergeben werden. E-Mail, Intranet, individuelle Beratungstage im Unternehmen, oder aber „Zuhause“ um den betriebsinternen Ablauf möglichst wenig zu stören. Anschließend sollte wenigstens einmal pro Jahr im Unternehmen durch den „Dienstleister“ eine informatorisches Update erfolgen.

Welchen Nutzen habe ich als Unternehmer von einer Versorgungsvereinbarung?

  1. Zum Schluss sollte klar definiert sein, was dem Arbeitgeber für ein Nutzen daraus entsteht, hier fortlaufend „Dienstleistung“ abzufordern. Regelmäßig erstellte Betrachtungen über Beteiligungsquote, den Durchschnittsbeitrag je Mitarbeiter sowie die Personal-Kostenbetrachtung pro Jahr sind hier zwingend.  Die hier generierte zusätzlich Liquidität des Unternehmens kann zum Beispiel für betriebsinterne Veranstaltungen (Weihnachtsfeiern, Betriebsfeste) oder Gesundheitsprogramme (Neue Zähne vom Chef) natürlich aber auch zum Abbau von eventuellen Verbindlichkeiten verwendet werden.  Selbstverständlich gehört hierzu auch eine Bilanzbetrachtung des Produktgebers, um zu erkennen wie realitätsnah sind die gemachten Zusagen des Versicherers.

Fordern Sie, nein, verlangen Sie, eine im Sinne Ihres Unternehmens bestmögliche Dienstleistung und lassen Sie so, die Belegschaft aber auch Ihr Unternehmen von den Vorteilen einer betrieblichen Altersvorsorge profitieren. Gerne stellen wir Ihnen in einem Gespräch vor, wie wir in einem Unternehmen Schritt für Schritt vorgehen und welche Aufgabe wir für Sie abwickeln bzw. übernehmen.

Beste Grüße

Alexander Leuthner

 

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